Sharpe Investigations: Death on the Seine ist ein Casual-Adventure, das eine Mordermittlung in und um Paris zum Thema hat. Spieler schlüpfen in die Rolle der Journalistin und Restaurantkritikerin Taryn Sharpe, die zusammen mit Fotograf George Haske den rätselhaften Tod eines Starkochs im neuen Restaurant Le Roi Soleil untersucht. Die Polizei geht von Selbstmord aus, doch der Restaurantbesitzer verlangt eine gründlichere Prüfung der Umstände.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Reisen zwischen verschiedenen Schauplätzen in Paris und dem Umland, um Beweise zu sammeln und Verdächtige zu befragen. Fortschritte ergeben sich durch das Absuchen detaillierter Szenen nach versteckten Objekten, die direkt mit Hinweisen oder Handlungssträngen verknüpft sind. Dazwischen lockern Minispiele den Ablauf auf, bei denen logisches Denken oder das Erkennen von Mustern gefragt ist. Die Handlung konzentriert sich auf den zentralen Fall und die elf Charaktere, mit denen man interagiert. Die Navigation zwischen den Orten ist übersichtlich gehalten, sodass der Fokus auf dem Zusammentragen von Indizien und Gesprächen liegt.
Spielmodi
Das Spiel bietet einen Einzelspieler-Story-Modus, der die Ermittlung von Anfang bis Ende begleitet. Es gibt keine separaten Mehrspieler-Optionen; stattdessen folgt die Struktur der chronologischen Abfolge der Ereignisse. Fortschritt ergibt sich durch das Abschließen der Hidden-Object-Suchen und Minispiele in der vom Plot vorgegebenen Reihenfolge, ohne alternative Handlungsstränge.
Handlung und Setting
Die Geschichte spielt in der französischen Hauptstadt und dem umliegenden ländlichen Gebiet. Spieler besuchen verschiedene Schauplätze, die mit der Restaurant-Eröffnung und dem Tod des Kochs zusammenhängen. Pariser Sehenswürdigkeiten und ruhigere ländliche Orte schaffen eine stimmige Atmosphäre für die Ermittlung. Elf Charaktere bevölkern diese Orte und liefern Dialoge sowie Hinweise, die helfen, den Täter einzugrenzen. Die Handlung verläuft linear und führt von der Entdeckung der Leiche über die Spurensuche bis zur Auflösung.
Lohnt sich das Spiel?
Die Resonanz fällt gemischt aus: Etwa die Hälfte der Nutzerbewertungen lobt die unkomplizierte Umsetzung der Hidden-Object-Mechanik. Die Spielzeit ist kurz und liegt bei rund 90 Minuten, was sich für alle eignet, die eine kompakte Sitzung suchen. Wer klassische Hidden-Object-Adventures mit leichter Mystery-Komponente mag, findet hier eine solide Wahl für eine kurze Runde am PC. Seit der Veröffentlichung 2014 gab es keine weiteren Updates oder Zusatzinhalte, daher entspricht der Umfang dem ursprünglichen Standalone-Abenteuer.