Small Spaces ist eine gemütliche Singleplayer-Simulation rund um Innenarchitektur, entwickelt vom Solo-Entwickler Niklas. Die Spieler gestalten und personalisieren fertige Wohnungen an verschiedenen realen Schauplätzen, wobei der Fokus auf kreativer Einrichtung innerhalb vorgegebener Grundrisse liegt.
Gameplay
Im Zentrum steht das Einrichten kleiner Apartments mit Hunderten von Möbeln und Deko-Elementen. Modular aufgebaute Küchen, Wandpaneele, indirekte Beleuchtung, Pflanzen sowie kleinere Details wie Plattenspieler oder Nähutensilien lassen sich frei kombinieren. Jede Wohnung ist mit storybasierten Aufgaben verknüpft, die sich an den Bewohnern orientieren - etwa ein Studenten-WG oder das erste gemeinsame Zuhause eines Paares - und praktische Hinweise geben, ohne den eigenen Stil einzuschränken.
Fortschritt bringt neue Werkzeuge, Materialien wie Terrazzo oder verschiedene Holzoptiken sowie zusätzliche Möbelvarianten. In der Egoperspektive lässt sich das fertige Ergebnis begehen und beobachten, wie das Licht im Tagesverlauf von morgendlichem Sonnenlicht über die Goldene Stunde bis zum abendlichen Schein wechselt. Handgezeichnete Illustrationen und hochwertige Assets unterstützen die detailreiche Gestaltung von über 500 Objekten.
Spielmodi
Im Hauptmodus richten Spieler die Wohnungen nach den Vorgaben der Geschichte ein. Der im Rahmen eines größeren Updates hinzugefügte Unpacking-Modus bietet eine alternative Spielweise: Überraschungskisten werden geöffnet, um neue Deko-Elemente zu entdecken und zu platzieren - eine leichtere, entdeckungsorientierte Erfahrung neben der freien Auswahl. Geplante Erweiterungen umfassen einen Sandbox-Modus für eigene Grundrisse, der sich noch in Entwicklung befindet und im aktuellen Early-Access-Build nicht verfügbar ist.
Schauplätze und Fortschritt
Zum Early-Access-Start stehen neun Wohnungen in drei Städten zur Verfügung. In New York handelt es sich um ehemalige Industrieflächen, die zu Lofts mit hohen Decken und großen Fenstern umgebaut wurden. Berliner Apartments zeichnen sich durch historische europäische Elemente wie Erker und Vintage-Details aus. Die Tokioter Locations orientieren sich an mid-century-ästhetischer Schlichtheit mit Schiebetüren und Betonoberflächen. Weitere Städte, Wohnungen und Möbelstile folgen während der Early-Access-Phase.
Freischaltbare Systeme erweitern das verfügbare Repertoire schrittweise und belohnen das Abschließen von Aufgaben mit neuen Materialien und Gestaltungsmöglichkeiten. Dadurch eignet sich das Spiel für mehrere Durchgänge, bei denen Spieler bereits bekannte Räume mit erweiterten Mitteln neu gestalten.
Lohnt sich das Spiel?
Small Spaces richtet sich an Spieler, die Life-Simulationen vor allem wegen des Einrichtungsaspekts schätzen und entspannte, kreative Erfahrungen suchen. Es spricht Fans von Architektur, Interior Design oder gemütlichem Gameplay ohne Kampf oder Zeitdruck an. Aktuelle Spielerbewertungen fallen sehr positiv aus.
Weniger geeignet ist das Spiel für diejenigen, die komplett neue Grundrisse erstellen oder eigene Modelle importieren möchten, da der Fokus auf der Einrichtung vorgegebener Räume liegt. Als Early-Access-Titel erhält Small Spaces regelmäßig Updates, die neuen Inhalt und Modi wie den Unpacking-Modus hinzufügen. Für alle, die gerne durchdacht dekorieren, bietet die aktuelle Version bereits ein zufriedenstellendes kreatives Erlebnis mit Potenzial für weitere Erweiterungen.