Irgendwo in İstanbul ist ein Einzelspieler-Survival- und Erkundungsspiel, das in einer vom Untergang gezeichneten Version der türkischen Metropole spielt. Spieler bewegen sich durch zerstörte Viertel, die von realen Schauplätzen inspiriert sind, und müssen mit knappen Vorräten umgehen, während sie Umweltgefahren und feindliche Bedrohungen meistern. Im Mittelpunkt stehen Atmosphäre, Spannung und Entscheidungen in einer verlassenen Großstadt.
Gameplay
Im Kern dreht sich alles um das Durchsuchen detaillierter Karten, die echte Istanbuler Stadtteile abbilden, nach Nahrung, Wasser und Materialien. Das Inventarmanagement ist entscheidend: Gefundene Gegenstände werden gesammelt und zu Ausrüstung verarbeitet, die das Überleben erleichtert. Kämpfe finden sowohl mit Nahkampfwaffen als auch mit Schusswaffen statt - jede Aktion zählt, da Munition knapp ist und die richtige Positionierung über Leben oder Tod entscheiden kann.
Umweltgefahren wie instabile Gebäude oder wechselnde Bedingungen erfordern ständige Aufmerksamkeit. Eine reduzierte Benutzeroberfläche lenkt den Blick auf die Umgebung, während das Sounddesign die Einsamkeit spürbar macht. Erkundung fördert Notizen, Aufzeichnungen und visuelle Hinweise zutage, die das Geschehen vor dem Untergang rekonstruieren - ohne klassische Questmarker.
Jede Expedition verlangt ein Abwägen zwischen kurzfristigen Bedürfnissen und langfristigen Risiken. Erschöpfung, Hunger und Durst können ebenso tödlich sein wie direkte Konfrontationen. Spieler errichten provisorische Unterkünfte und passen ihre Taktik an die jeweiligen Funde an, was zu unterschiedlichen Verläufen bei wiederholten Durchläufen führt.
Spielmodi
Das Spiel ist als reines Einzelspieler-Erlebnis konzipiert; Multiplayer-Elemente sind derzeit nicht vorgesehen. Fortschritt ergibt sich durch Erkundung und Ressourcenmanagement in offenen Stadtteilen, die in beliebiger Reihenfolge betreten werden können. Schicht für Schicht erschließen sich die Geschichten der Umgebung. Das Design setzt auf wiederholte Expeditionen, bei denen Risiko-Rendite-Entscheidungen jedes Mal neu gefällt werden müssen - gestützt auf dieselben Systeme aus Crafting, Kampf und Überleben.
Setting und Atmosphäre
Das zerstörte İstanbul orientiert sich an bekannten Vierteln und verwandelt vertraute Straßen und Gebäude in beklemmende Kulissen voller Trümmer und Überreste des Alltags. Umweltgeschichten stehen im Vordergrund: Spieler interpretieren die Folgen der Katastrophe anhand verstreuter Dokumente und visueller Details selbst. Filmische Grafik und zurückhaltender Sound erzeugen anhaltenden Druck, bei dem Stille sowohl Sicherheit als auch Gefahr bedeuten kann.
Bedrohungen reichen von umherstreifenden Gefahren bis zum stetigen Verlust grundlegender Ressourcen. Spieler müssen stets abwägen, ob schnelle Bewegung oder geringe Geräuschentwicklung wichtiger ist. Das Setting verzichtet auf direkte Erklärungen und erzeugt Spannung durch den Kontrast zwischen einstiger Lebendigkeit und heutiger Leere.
Lohnt sich das Spiel?
Da Release-Termin und Nutzerbewertungen noch ausstehen, richtet sich das Spiel an Spieler, die bewusste Survival-Mechaniken und narrative Entdeckungen durch Erkundung schätzen. Wer Einzelspieler-Erfahrungen mit Ressourcenknappheit, Crafting und atmosphärischer Spannung in einer realen, aber verfremdeten Umgebung sucht, könnte die beschriebenen Systeme nach Veröffentlichung interessant finden. Der Fokus auf irreversiblen Entscheidungen und minimaler Oberfläche spricht eher Fans langsamer, hoch riskanter Survival-Erfahrungen an als Anhänger von schnellem Action- oder Wettbewerbsspiel. Verfügbar ist derzeit nur die Möglichkeit, sich auf der jeweiligen Plattform auf die Warteliste setzen zu lassen.