Space Empires: Starfury ist ein Einzelspieler-Action-Strategiespiel im Space-Empires-Universum. Als verdeckter Agent der Terran Confederation Navy steuert man ein einzelnes Raumschiff, untersucht die zunehmende Piratenaktivität in neutralen Gebieten und entscheidet, wie man mit den umliegenden Systemen durch Erkundung, Handel oder Piraterie interagiert.
Gameplay
Im Zentrum steht das Steuern eines einzelnen Schiffs durch miteinander verbundene Planetensysteme. Reisen führen über Warp-Punkte zwischen verschiedenen Sektoren und bergen stets das Risiko feindlicher Begegnungen. In Echtzeit entscheidet man, ob man kämpft, ausweicht oder andere Ziele wie Frachttransporte verfolgt.
Ein wesentlicher Fortschrittsfaktor ist das Schiff-Management. Jedes Schiff hat eine Tonnage-Obergrenze, die das Gesamtgewicht der installierten Komponenten begrenzt. Je nach Modell variiert die Rumpfanordnung und damit die Positionierung von Waffen sowie deren Feuerwinkel. Verfügbare Schiffe reichen von kleinen Jägern über Frachter bis hin zu Piratenschiffen, während größere Objekte wie Raumstationen nicht steuerbar sind.
Kommandanten sammeln Erfahrung und steigen im Level auf. Verteilte Punkte verbessern Schiffshandling, Kampfstärke oder weitere Fähigkeiten. In Raumdocks erworbene Module erlauben es, Waffen, Verteidigung und Hilfssysteme innerhalb der Tonnage-Grenze individuell anzupassen.
Spielmodi
Zwei grundlegende Herangehensweisen stehen zur Verfügung. Mehrere Kampagnen erzählen eine zusammenhängende Geschichte mit zunehmend anspruchsvollen Aufgaben - von einfacher Aufklärung bis hin zu größeren Flottengefechten. Diese geführten Wege vermitteln die Haupthandlung und führen nach und nach neue Systeme und Bedrohungen ein.
Freies Spiel bietet eine offene Alternative. Hier navigiert man ohne Kampagnenvorgaben durch das Universum und widmet sich in eigenem Tempo Handelsrouten, Piratenjagden oder dem Ausbau des eigenen Schiffs.
Handlung und Setting
Der Spieler operiert in neutralen Gebieten, in denen Piratenangriffe stark zugenommen haben. Als TCN-Agent verfügt man über gewisse Eigenständigkeit und muss offizielle Pflichten gegen persönliche Vorteile abwägen. Planetensysteme sind über Warp-Punkte vernetzt und bieten unterschiedliche Möglichkeiten von Handel bis Kampf.
Begegnungen reichen von kleinen Jägergefechten bis zu größeren Bedrohungen durch Frachter oder Piratengruppen. Die kalte, unerbittliche Natur des Weltraums bedeutet, dass Fehlentscheidungen schnell zum Verlust des Schiffs und aller erworbenen Verbesserungen führen können.
Lohnt sich das Spiel?
Space Empires: Starfury richtet sich an Spieler, die raumfahrtorientierte Action mit Handel, Anpassung und leichten RPG-Elementen kombinieren möchten. Die Grafik aus dem Jahr 2003 wirkt heute veraltet, doch die Schiffbausysteme und die Kampagnestruktur haben für Genre-Fans weiterhin Reiz.
Ältere Rezensionen loben vor allem den Spaß am Bau eines leistungsfähigen Schiffs und am Fortschritt durch die verknüpften Kampagnen, weisen aber auch auf technische Einschränkungen der damaligen Zeit hin. Das Spiel ist weiterhin für den PC erhältlich und spricht vor allem Anhänger der Space-Empires-Reihe an, die sich für fokussiertes Raumschiff-Kommando statt groß angelegtes Imperien-Management interessieren.
Wer taktischen Kampf, flexible Schiffskonfigurationen und die Wahl zwischen geführter Story oder Sandbox-Freiheit sucht, findet hier den größten Mehrwert. Neueinsteiger sollten mit einer älteren Benutzeroberfläche und einer eher funktionalen als polierten Grafik rechnen.