The Crackpet Show ist ein Top-Down-Rogue-lite-Shooter, der Spieler in eine brutale TV-Show versetzt, in der mutierte Tierkandidaten um Ruhm und Überleben kämpfen. Als Indie-Actionspiel für den PC verbindet es schnelles Schießen mit prozeduralen Durchläufen, Charakterentwicklung durch Perks und Upgrades sowie optionalem Koop. Aus acht Crackpets mit jeweils eigenen Startklassen wählt man Waffen und Items, um sich durch zufällig generierte Umgebungen voller Gegner, Power-ups und riesiger Bosse zu kämpfen.
Gameplay
Im Kern geht es darum, Areale zu säubern, Waffen, Perks und Items einzusammeln und sie zu starken Kombinationen zu verknüpfen. Effekte bleiben über mehrere Runs erhalten, sodass Builds mit lava-speienden Waffen, abprallenden Projektile oder Berserker-Verwandlungen entstehen. Zufällige Drops und verzweigte Level sorgen dafür, dass jeder Versuch anders verläuft. Neben klassischen Kill-All-Räumen gibt es Sonderziele, die zusätzliche Ressourcen oder Herausforderungen bieten. Große Bosse verlangen flexible Loadouts statt fester Strategien. Stirbt man, startet der Run neu, doch gesammelte Fame bleibt erhalten und verbessert dauerhaft Optionen für spätere Versuche.
Optisch mischt das Spiel knallbunte Cartoon-Grafik mit brutaler Gewalt - eine Kombination, die zum skurrilen Gameshow-Setting passt. In der Top-Down-Perspektive fühlen sich Bewegung und Schießen direkt an, schnelle Ausweichmanöver und gutes Positionieren sind essenziell. Der Fortschritt hängt von der Zuschauerzustimmung ab: Likes werden in spürbare Machtsteigerungen umgewandelt, die zwischen Episoden übernommen werden.
Spielmodi
Im Mittelpunkt steht das TV-Format: Seasons stehen für verschiedene Welten, Episoden für einzelne Levels. Jede Episode erzeugt eine neue Abfolge von Arealen mit wechselnden Wegen und Belohnungen und bleibt dabei dem Rogue-lite-Prinzip kurzer, risikoreicher Runs treu. Man kann allein oder mit bis zu drei Mitspielern antreten. Im Koop koordinieren Teams ihr Feuer oder konkurrieren um Power-ups; Items können gestohlen werden, was eine spielerische Rivalität schafft, ohne das gemeinsame Ziel zu gefährden.
Es gibt keine separaten Wettkampf- oder Survival-Modi. Die Struktur setzt auf Wiederspielbarkeit durch Zufall statt auf feste Kampagnen oder Versus-Arenen und konzentriert sich auf Solo-Experimente oder Gruppensynergie.
Fortschritt und Builds
Langfristig steigt man durch Fame auf, das man über mehrere Runs sammelt und in Upgrades für alle Waffen, Perks und Items investiert. So lassen sich Lieblings-Optionen dauerhaft stärken und frühe Rückschläge in verlässlichere Siege verwandeln. Builds leben von Experimenten: Synergien zwischen Effekten erzeugen unterschiedliche Spielstile, von Flächenkontrolle bis hin zu mobilen Burst-Damage-Konzepten. Die acht Crackpets und ihre Klassen bieten bereits zu Beginn Vielfalt, die sich durch gesammelte Ausrüstung weiter verzweigt.
Die Zufallsmechanik erstreckt sich auch auf Gegnerplatzierung und Levelaufbau, sodass kein Durchlauf identisch ist und Anpassungsfähigkeit belohnt wird. Fleischfressende Bosse fordern diese wachsenden Builds in festen Begegnungen, die sowohl Positionierung als auch Ressourcenmanagement verlangen.
Lohnt es sich?
Die Resonanz ist positiv: Auf Steam steht das Spiel bei „Sehr positiv" mit Hunderten Bewertungen, die Metascore liegt bei etwa 80. Auch Jahre nach dem Release 2022 erhält es weiterhin Updates und neue Features wie einen Points-Shop. Es spricht Fans von Rogue-lite-Shootern an, die prozedurale Abwechslung, stapelnde Power-Systeme und humorvolle Gewalt in kompakter Form suchen.
Wer strukturierte Kampagnen oder große Multiplayer-Runden bevorzugt, könnte das episodische Format und das Maximum von vier Spielern als einschränkend empfinden. Für Spieler, die Indie-Action mit hohem Wiederspielwert durch Zufall und Build-Crafting mögen, bietet das Spiel unterhaltsame Sessions - allein oder im Koop. Verfügbar auf dem PC für alle, die zu diesen Vorlieben passen.