The Dark Rooms ist ein First-Person-Psychohorror-Ermittlungsspiel für den PC, in dem man als allein agierender Ermittler verfluchte Schauplätze betritt, um paranormale Erscheinungen durch sorgfältige Beobachtung und den Einsatz von Spezialausrüstung zu identifizieren.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht die methodische Erkundung detailreicher, unheimlicher Umgebungen. Mit spezialisierten Geräten misst man Veränderungen in der Umgebung, erfasst ungewöhnliche Frequenzen und sammelt schwache Spuren der Entität. Der Fortschritt erfordert ein ständiges Abwägen zwischen Vorsicht und der Notwendigkeit, Beweise zu dokumentieren, während die Präsenz im Laufe der Zeit stärker wird. Die Taschenlampenleistung lässt unter Belastung nach, die Umgebung verändert sich auf beunruhigende Weise, und sobald die Bedrohung aktiv wird, ist Verstecken unerlässlich. Nebenaufgaben wie das Sichern bestimmter Gegenstände, das Anfertigen von Fotodokumentationen, die Überwachung von Energiemustern oder die Durchführung von Exorzismen erhöhen das Risiko bei jedem Auftrag.
Die Interaktion mit den Entitäten richtet sich nach deren jeweiligem Typ. Jede zeigt eigene Bewegungsmuster und Reaktionen, sodass man die Messwerte und akustischen Hinweise ständig im Blick behalten muss. Das Spiel bleibt auf Einzelspieler-Sessions ausgerichtet, bei denen das Überleben durch korrekte Identifikation und nicht durch direkte Konfrontation im Vordergrund steht.
Spielmodi
Das Spiel dreht sich um auftragsbasierte Ermittlungen, die primäre Beweissammlung mit optionalen Hochrisiko-Zielen kombinieren. Jede Session findet an einem ausgewählten Ort statt, an dem man das Hauptziel der Identifikation sowie sekundäre Herausforderungen erfüllen und anschließend sicher wieder hinausgelangen muss. Es gibt keine separaten kompetitiven oder kooperativen Modi - der Fokus liegt auf individuellen Entscheidungen unter zunehmender Spannung.
Die Aufträge werden komplexer, indem Artefakte gesammelt, Fotodokumentationen angefertigt, Energiemuster verfolgt oder Rituale durchgeführt werden müssen, während man gleichzeitig das eigene Angstlevel im Auge behält, um Geräteausfälle oder Entdeckung zu vermeiden.
Verfluchte Schauplätze
Mehrere eigenständige Orte bilden das Rückgrat der Ermittlungen, jeder mit eigenem Layout und eigener Atmosphäre. Die ersten Aufträge spielen sich in einem verlassenen Haus und einem verfluchten Theater ab, später folgen ein Geisterdorf, eine Nervenheilanstalt und die Widow's Rest. Weitere Schauplätze sind der Brunnen von Barhut im Jemen, die ägyptische Pyramide, das labyrinthartige Panopticon sowie die weiten Wüsten des Empty Quarter in Saudi-Arabien. Diese Umgebungen zeichnen sich durch wandernde Schatten, verfallene Bauten und atmosphärische Details aus, die das Gefühl der Isolation bei langen Suchen verstärken.
Begegnungen mit Entitäten
Über die Aufträge hinweg treten verschiedene paranormale Wesen auf, jedes mit individuellen Verhaltensweisen, die den eigenen Umgang maßgeblich beeinflussen. Dazu gehören der Poltergeist, der japanische Oni, der Jinn, Ummar, der saudische Um Sibyan, Abu Fanus in arabischen Wüstengebieten sowie Aisha Qindisha aus Marokko. Durch die Auswertung von Messwerten und das Erkennen charakteristischer Geräusche lassen sich diese Entitäten unterscheiden und rechtzeitig korrekt identifizieren, bevor die Lage eskaliert.
Lohnt sich das Spiel?
The Dark Rooms richtet sich an Spieler, die ruhige, ausrüstungsgestützte Horror-Erfahrungen im Einzelspieler-Format suchen. Die Betonung auf atmosphärischer Spannung, abwechslungsreichen Schauplätzen und entitätenspezifischen Mechaniken bietet eine fokussierte Alternative zu actionlastigen Titeln. Da der Release noch aussteht und bisher keine Spielerbewertungen vorliegen, könnten Fans psychologischer Ermittlungsloops und kulturell geprägter paranormaler Themen das fertige Spiel nach dem Launch als lohnenswert empfinden. Die Einzelspieler-Struktur ermöglicht es, Aufträge mehrfach zu wiederholen und die eigene Strategie ohne äußeren Druck zu verfeinern.