The Last Message ist ein Indie-RPG-Abenteuer, das eine Singleplayer-Open-World-Version des Mekka des 7. Jahrhunderts nachstellt. Spieler tauchen in eine detailgetreu rekonstruierte Umgebung ein, die auf historischen Quellen basiert, und folgen einer Hauptquest, die von der Sirah des Propheten Muhammad ﷺ inspiriert ist. Ergänzt wird die Geschichte durch Nebenaufträge, die sich an den Sahabah und authentischen Ereignissen orientieren. Im Mittelpunkt stehen Erkundung, Entdeckungen und ein respektvoller Umgang mit der Epoche - etwa durch das Unterstützen von Händlern, Pferderennen, Kampfherausforderungen, Quizfragen oder Parkour über die Dächer, um vergessene Pergamente mit Koranversen wiederherzustellen.
Gameplay
Das zentrale Spielprinzip dreht sich um das Leben in einer lebendigen Nachbildung des antiken Mekka, das sich durch dynamisches Wetter, einen vollständigen Tag-Nacht-Zyklus und immersives Reiten auszeichnet. Die Bewohner folgen eigenen Routinen und erzählen in Gesprächen persönliche Geschichten. Spieler streifen durch belebte Märkte, historische Viertel, Berge und Wahrzeichen, interagieren mit der Umgebung und entdecken so versteckte Orte, ohne auf statische Texte angewiesen zu sein.
Parkour-Mechaniken ermöglichen den Zugang zu Dächern und verborgenen Bereichen im Rahmen der Pergament-Restaurationsquests. Ein integriertes Kodex-System protokolliert Personen, Orte und Entdeckungen während des Spiels. Zu den Nebenaktivitäten gehören das Helfen von Händlern, das Suchen verlorener Gegenstände und das Lösen von Herausforderungen, die historische Zusammenhänge vermitteln, ohne ausschließlich auf Kämpfe zu setzen. Belohnt wird geduldiges Beobachten und Interagieren statt schnellen Fortschritts.
Game Modes
Das Spiel ist ausschließlich im Singleplayer-Modus verfügbar. Es gibt keine Multiplayer-Komponenten oder separaten Wettbewerbsmodi. Die Hauptgeschichte folgt der von anerkannten islamischen Quellen inspirierten Questlinie und wird durch optionale Nebenhandlungen ergänzt, die auf realen Ereignissen und Figuren der Sahabah basieren. Aktivitäten wie Pferderennen, Kampfherausforderungen und Quizfragen sind fest in dieses Singleplayer-Erlebnis eingebunden und stellen keine eigenständigen Modi dar.
Die Erkundung bleibt innerhalb der nachgebildeten Stadtgrenzen offen, sodass Spieler Pergamente sammeln, Sehenswürdigkeiten erkunden und mit NPCs sprechen können - ganz nach eigenem Tempo und parallel zur zentralen Erzählung.
Historischer Ansatz und Features
Bei der Entwicklung steht der Respekt vor islamischen Werten und historischer Authentizität im Vordergrund. Im Spiel erscheinen keine menschlichen Gesichter. Es gibt keine Musikinstrumente oder Hintergrundmusik. Orte, Charaktere und Umgebungen basieren auf anerkannten Quellen und werden mit großer Sorgfalt umgesetzt, um Verzerrungen zu vermeiden. Der In-Game-Kodex dokumentiert Fortschritt und Funde und unterstreicht so den bildenden Charakter der Reise durch das Mekka des 7. Jahrhunderts.
Zu den zentralen Systemen zählen der dynamische Tag-Nacht-Zyklus mit Wetterwechseln, die Sicht und Atmosphäre beeinflussen, sowie das Reiten als wichtigstes Fortbewegungsmittel in der offenen Welt. Die Routinen der NPCs erzeugen den Eindruck einer lebendigen Stadt, in der Gespräche und Tagesabläufe auf die jeweilige Tageszeit reagieren.
Lohnt sich das Spiel?
The Last Message richtet sich an Spieler, die historische Singleplayer-RPG-Abenteuer suchen, bei denen respektvolle Darstellung und Entdeckung im Vordergrund stehen und actionlastige Kämpfe eher zurücktreten. Der Early-Access-Status auf dem PC bedeutet, dass das Erlebnis durch Updates stetig erweitert wird. Die aktuelle Version bietet bereits die beschriebene Open-World-Erkundung, die Queststruktur und die Parkour-Elemente. Wer narrative Spiele mit authentischen Schauplätzen und vielfältigen Nebenaktivitäten schätzt, findet hier einen besonderen Reiz in der Immersion durch Routinen, Gespräche und die Restaurierung von Pergamenten.
Das Fehlen von Multiplayer oder zusätzlichen Modi hält den Fokus bewusst eng und zielgerichtet. Die respektvollen Einschränkungen bei Bild und Ton prägen den Tonfall für ein Publikum, das eine würdevolle Darstellung der Epoche sucht. Die kontinuierliche Weiterentwicklung durch den alleinigen Entwickler lässt auf weitere Quests und Systeme hoffen, sobald das Projekt über die anfängliche Alpha-Phase hinausgeht.