The Survivalists ist ein Survival-Sandbox-Spiel, das Spieler auf prozedural generierten Inseln voller Ressourcen, Gefahren und Möglichkeiten zum Craften und Bauen aussetzt. Entwickelt von Team17 und angesiedelt im selben Universum wie The Escapists, verbindet es Erkundung, Ressourcenmanagement und leichte Kämpfe in einem Singleplayer- oder Koop-Erlebnis für bis zu vier Spieler.
Gameplay
Die Spieler starten als Schiffbrüchige mit einfachen Werkzeugen und müssen Materialien sammeln, um Waffen, Unterkünfte und Vorräte herzustellen. Die Insel wechselt zwischen Tag- und Nachtzyklen und bietet verschiedene Biome, die verfügbare Ressourcen und Bedrohungen beeinflussen. Die Jagd auf Tiere liefert Nahrung, doch manche Kreaturen wehren sich, und mythische Gegner erfordern Vorbereitung oder Umgehung auf Streifzügen durch die Wildnis.
Das Crafting-System erweitert sich über eigene Bäume für Nahrungsmittel wie Fruchtsmoothies, Werkzeuge wie primitive Äxte und Strukturen für Basen. Rezepte werden nach und nach freigeschaltet, während Spieler mit gesammelten Zutaten experimentieren. Über die Karte verteilte Tempel bergen wertvolle Beute, darunter Waffen, doch der Zugang erfordert das Bewältigen von Herausforderungen und Kampfbereitschaft.
Ein besonderes System ermöglicht es, einheimische Affen zu zähmen und über das Mimic-System zu trainieren. Diese Begleiter übernehmen Aufgaben wie Holz hacken, Bauen oder Unterstützung bei Überfällen auf Fanatiker-Lager. Das Management eines Affen-Teams wird im späteren Spielverlauf essenziell für effizientes Überleben.
Spielmodi
Das Kernspiel unterstützt Solo-Modus, bei dem Einzelne alle Aspekte des Überlebens eigenständig managen. Koop-Mehrspieler erlaubt bis zu drei weiteren Spielern die Teilnahme an gemeinsamer Erkundung, gemeinsamen Quests, Ressourcentausch und kollektiver Verteidigung von Unterkünften.
Beide Ansätze folgen derselben offenen Schleife aus Sammeln, Craften und Basis-Ausbau, wobei Koop zusätzliche Möglichkeiten zur Rollenverteilung bietet - etwa wenn ein Spieler Kampfunterstützung übernimmt, während andere sich um Bau oder Nahrungssuche kümmern.
Erkundung und Quests
Prozedural generierte Inseln sorgen für unterschiedliche Layouts und Geheimnisse bei jedem Durchlauf. Quests stammen von einem Mysterious Stranger oder werden an Land gespült und lenken Spieler zu bestimmten Zielen wie Ressourcensammlung oder Gegnerbegegnungen. Überfälle auf Lager sowie Erkundungen von Labyrinthen oder Höhlen fügen strukturierte Herausforderungen in die freie Survival-Erfahrung ein.
Tag- und Nachtzyklen beeinflussen Sichtweite und Gegnerverhalten und ermutigen Spieler, Ausflüge zu planen und Basen vor Einbruch der Dunkelheit zu sichern. Die Biome reichen von üppigen Pflanzenzonen bis hin zu raueren Gebieten mit anderer Tierwelt und Materialien.
Lohnt sich das Spiel?
Aktuelle Spielerbewertungen auf Steam zeigen überwiegend positive Rückmeldungen mit 76 Prozent Zustimmung aus Tausenden Bewertungen insgesamt und 78 Prozent aus den neuesten Rezensionen. Das Spiel bleibt durch Updates präsent, darunter die Frostbite Fortress-Erweiterung vom März 2026, die neue schneereiche Umgebungen und Inhalte hinzufügt.
Es eignet sich für Spieler, die entspanntes Tempo in crafting-orientierten Survival-Titeln schätzen, besonders für Fans von Affen-Begleitern und kooperativem Bauen. Solo-Abenteurer finden tiefgehende Systeme zum Meistern, während Gruppen von gemeinsamem Fortschritt und Beuteverteilung profitieren. Die Kombination aus Erkundung, Kampfvorbereitung und Basis-Management sorgt für anhaltende Motivation ohne übermäßige Komplexität.