Time to Crate ist ein actionreiches Indie-Platformer für den PC, in dem Spieler eine Kreissäge steuern, um Kisten zu zerstören, Münzen zu sammeln und ein romantisches Ziel zu erreichen. Das Spiel verbindet präzise Bewegungssteuerung, schrittweise Verbesserungen und wechselnde Mechaniken in einer Einzelspieler-Kampagne innerhalb einer burgvollen Geheimnisse.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Dashen, Springen und Fallen durch Plattform-Abschnitte, während Kisten noch vor Ablauf eines Timers zersägt werden. Die gesammelten Münzen dienen als Währung für Upgrades, die Geschwindigkeit, Sprunghöhe und Angriffskraft steigern sowie neue Fähigkeiten freischalten. Mit jedem Kauf verändert sich das Spielgefühl, da die Säge von einem einfachen Werkzeug zu einem immer effektiveren Zerstörer wird. Die Erkundung erhält Metroidvania-Elemente, da verbesserte Bewegungsoptionen den Zugang zu früher verschlossenen Räumen und versteckten Upgrades ermöglichen.
Der Fortschritt basiert ausschließlich auf aktivem Spielverhalten. Jeder Durchlauf erfordert präzises Timing und Positionierung, um die Zerstörung zu maximieren. Die Burgstruktur lädt zu wiederholten Besuchen ein und belohnt Experimente mit unterschiedlichen Upgrade-Pfaden, die neue Bereiche oder Wege eröffnen.
Spielmodi
Die Hauptkampagne ist in Kapitel unterteilt, die jeweils den Fortschritt zurücksetzen. Innerhalb eines Kapitels lernen Spieler die aktuellen Regeln kennen, kaufen Upgrades und treiben die Zerstörung so weit wie möglich voran, bevor die Mechaniken komplett wechseln. Die Abschnitte reichen von klassischem Action-Platforming über chaotische Survivor-ähnliche Begegnungen bis hin zu engen Arenen, die an Pong erinnern, aber auf aggressives Kisten-Zerschmettern ausgerichtet sind.
Nach Abschluss der Kampagne steht ein alternativer Roguelike-Modus zur Verfügung. Dieser kombiniert zuvor freigeschaltete Arcade-Varianten, Upgrade-Optionen, Gegnertypen, Quoten und Boni zu neuen Durchläufen. Jeder Versuch entsteht aus zufälligen Kombinationen und fordert Spieler heraus, stärkere Synergien zu finden, während sie höhere Belohnungen und Zerstörungslevel anstreben.
Handlung und Fortschritt
Die Geschichte rahmt die Zerstörung als Weg zur Kistenprinzessin, die hinter verschlossenen Türen und Trümmerbergen wartet. Um sie zu erreichen, müssen Holzhindernisse im gesamten Königreich beseitigt werden. Upgrades und Erkundung unterstützen dieses Ziel direkt, indem sie Zugang zu tieferen Burgbereichen gewähren. Der Ton vermischt leichte Romantik mit der Absurdität, wie eine Säge eine Prinzessin durch systematische Kistenvernichtung umwirbt.
Die schrittweisen Systeme sorgen dafür, dass spätere Kapitel trotz des Neustarts jedes Mal anders wirken. Neue Fähigkeiten verändern Fortbewegung und Kampfoptionen, während die wechselnden Regeln Wiederholungseffekte vermeiden. Versteckte Geheimnisse und verschlossene Bereiche belohnen gründliche Erkundung, sobald die Bewegungs-Upgrades verfügbar sind.
Lohnt es sich?
Time to Crate spricht Spieler an, die inkrementelles Stärkerwerden mit präzisem Platforming und gelegentlichen Regelwechseln verbinden möchten. Die Kampagne bietet einen strukturierten Weg durch abwechslungsreiche Mechaniken, während der Roguelike-Modus mit wiederholbaren Durchläufen aus freigeschalteten Elementen für zusätzliche Spielzeit sorgt. Fans von Metroidvania-typischem Backtracking, Survivor-ähnlicher Intensität oder kurzen Arcade-Einheiten finden hier passende Systeme. Das Spiel befindet sich noch in Entwicklung; ein Veröffentlichungsdatum steht noch nicht fest. Interessierte können Updates zur finalen Release-Phase verfolgen.