Trouble on Campus ist ein Multiplayer-Social-Deduction-Spiel in den Genres Action, Indie und Casual für den PC. Die Spieler übernehmen die Rollen von Studierenden, deren ganz normaler Hochschulalltag schnell chaotisch wird, wenn Aufgaben erledigt werden müssen, während ein versteckter Verräter alles durcheinanderbringt.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Erkunden des Campusgeländes und das Erledigen von Aufgaben unter Zeitdruck. Die Crew-Mitglieder versuchen, ihre Ziele zu erreichen, bevor die Lage außer Kontrolle gerät. Verdacht entsteht ganz von selbst, da nicht alle Spieler dieselben Ziele verfolgen. Bewegung und Interaktion sind direkt und legen Wert auf Nähe zu anderen - sowohl für die Zusammenarbeit als auch für Konfrontationen. Vertrauen wird in Echtzeit auf Basis des beobachteten Verhaltens entschieden.
Eliminationen sind ein zentrales Mittel, um Konflikte zu lösen. Jeder kann jederzeit einen anderen Spieler ausschalten, sobald der Moment günstig erscheint. Dadurch entsteht bei jeder Begegnung sofortige Spannung. Als Verräter gilt es, unauffällig zu bleiben und gleichzeitig Gelegenheiten für Sabotage oder Ablenkung zu schaffen. Das Spiel belohnt Beobachtungsgabe und schnelles Denken mehr als schnelle Reflexe.
Game Modes
Im Zentrum steht eine einzige integrierte Spielrunde, in der die Rollen zu Beginn vergeben werden. Ein Spieler agiert als Verräter, während die übrigen als Gruppe versuchen, die Aufgaben zu erledigen. Der Verräter konzentriert sich auf unauffällige Störungen, erzeugt Verwirrung und lenkt den Verdacht um. Die Crew-Mitglieder müssen Fortschritte bei den Aufgaben machen und gleichzeitig auf ungewöhnliches Verhalten achten.
Vertrauensentscheidungen fallen organisch während des Spiels. Die Teilnehmer bilden Bündnisse oder isolieren sich je nach dem, was sie sehen und hören. Die Struktur ermöglicht mehrere Runden mit wechselnden Rollen, sodass jedes Mal neue Strategien entstehen können. Es gibt keine eigenständigen Spielmodi, der Fokus liegt ganz auf der Dynamik zwischen Verräter und Gruppe.
Multiplayer Dynamics
Der Online-Modus verbindet kooperative und kompetitive Elemente in denselben Runden. Matches erfordern eine Internetverbindung und funktionieren am besten mit Gruppen, die über die Ingame-Tools kommunizieren. Das Casual-Label steht für zugängliche Steuerung und kurze Spielrunden, während das Action-Element aus der Spannung plötzlicher Eliminations und kurzfristiger Sabotage entsteht. Die Indie-Entwicklung hält den Fokus auf der sozialen Interaktion statt auf umfangreichem Singleplayer-Inhalt.
Die Erkundung des Campus bietet Abwechslung durch unterschiedliche Orte, die sich auf Aufgaben und Konfrontationen auswirken. Spieler lernen, Muster in Bewegungen und Aufgabenfortschritt zu erkennen, um Bedrohungen zu identifizieren. Da Teamwork optional ist, können Matches je nach Verräter-Rolle von geordnetem Fortschritt in völliges Chaos umschlagen.
Is It Worth Playing?
Trouble on Campus richtet sich an Fans von Social-Deduction-Spielen, die versteckte Rollen und Gruppendynamik schätzen. Das Spiel befindet sich noch in der Pre-Release-Phase, daher liegen bisher keine Nutzerbewertungen vor. Das klare Konzept und die Betonung auf spontanen Entscheidungen sprechen Spieler an, die mit Sprach- oder Textchat in kleinen Gruppen vertraut sind. Wer aufwendige Singleplayer-Kampagnen oder umfangreiche Progression-Systeme sucht, wird den derzeitigen Umfang als begrenzt empfinden. Die Kombination aus Aufgabenmanagement und Verrat bietet eine fokussierte Alternative im Genre, sofern die sozialen Aspekte zusagen. Die Verfügbarkeit auf dem PC über gängige digitale Plattformen macht es nach Release einfach, das Spiel auszuprobieren.