„Trust Me, I'm Human" ist ein Indie-RPG-Simulationsspiel, das Tavern-Management mit Survival-Elementen und charakterbasierten Entscheidungen verbindet. Als Wirtin oder Wirt gilt es, den Alltag der Taverne zu organisieren, Ressourcen zu verwalten und zugleich verborgene Gefahren unter den Gästen im Auge zu behalten - Gäste, die von einer uralten Prophezeiung angezogen werden.
Gameplay
Der zentrale Spielablauf folgt einem Tag-Nacht-Rhythmus auf dem PC. Tagsüber stehen die Ankunft neuer Gäste und die Vorbereitung der Taverne im Mittelpunkt, während nachts Gäste bedient, Minispiele für Kochen und Aufräumen absolviert und Einnahmen erzielt werden, um die Abgaben an den Grafen zu begleichen. Bleibt die Zahlung aus, drohen schwerwiegende Folgen für Taverne und Bewohner.
Inspektionen bilden das Herzstück des Gameplays. Spielerinnen und Spieler prüfen Gäste auf Anzeichen von Verderbnis, indem sie gezielt Körperstellen untersuchen und so normale Besucher von getarnten Bedrohungen unterscheiden. Richtige Entscheidungen bringen einen Ausgang, Fehlurteile einen anderen - beide beeinflussen Sicherheit und Zusammensetzung der Gäste.
Die erwirtschafteten Goldstücke fließen in Ausbauten, die Überlebenschancen verbessern und neue Aktivitäten freischalten. Welche Erweiterungen zuerst angegangen werden, entscheidet sich nach aktuellen Bedürfnissen und langfristigen Zielen.
Spielmodi
Das Spiel ist rein singleplayerbasiert und konzentriert sich auf die Simulation der Taverne. Es gibt keine separaten Mehrspieler- oder Wettbewerbsmodi. Stattdessen ergibt sich der Fortschritt aus wiederholten Tag-Nacht-Phasen, die Management-Aufgaben mit verzweigten Handlungssträngen verknüpfen.
In entscheidenden Momenten bewegt sich die Spielfigur in der Egoperspektive durch die Taverne und deckt versteckte Ereignisse auf, die mit den Charakteren zusammenhängen. Unterschiedliche Inspektionsergebnisse und Beziehungsentscheidungen führen zu mehreren Durchgängen mit jeweils eigenen Konsequenzen.
Ausbau und Management
Zu den Erweiterungsmöglichkeiten zählen ein VIP-Saal für höhere Einnahmen, ein Badehaus zur Entspannung der Gäste sowie eine Krankenstation, die bestimmte Vorfälle behandeln kann. Jede neue Einrichtung verändert die Abläufe und eröffnet neue Handlungsoptionen bei Nacht und bei den täglichen Untersuchungen.
Die neuen Räumlichkeiten tragen dazu bei, äußere Risiken zu verringern und zugleich die Interaktion mit den Gästen zu vertiefen. Finanzen und Platzverteilung erfordern dabei ständige Aufmerksamkeit.
Charakterbeziehungen und Handlung
Dialogentscheidungen mit der Elf-Assistentin und den Gästen beeinflussen persönliche Bindungen und den Verlauf der Geschichte. Enge Beziehungen schalten zusätzliche Szenen frei und verändern die Optionen bei Inspektionen oder der Nachtarbeit. Fehlentscheidungen können in alternative Enden münden, die andere Begegnungen bereithalten als erfolgreiche Durchläufe.
Die vielfältige Besetzung umfasst Charaktere unterschiedlicher Herkunft und Rassen, jeder mit eigenen Eigenheiten. Da äußere Erscheinungen täuschen können, bleibt Wachsamkeit bei jeder Interaktion und Inspektion geboten.
Lohnt sich das Spiel?
Das Spiel richtet sich an Spielerinnen und Spieler, die Indie-Simulationen mit Ressourcenmanagement, leichter RPG-Progression und erwachsenen erzählerischen Elementen suchen. Das Inspektionssystem und der Tag-Nacht-Rhythmus erzeugen eine fokussierte Schleife, in der Entscheidungen unter Druck getroffen werden müssen.
Wer Tavern-Management oder Geschichten um verborgene Identitäten mag, findet hier eine interessante Kombination. Im Vordergrund stehen sorgfältige Beobachtung und konsequenzenreiche Entscheidungen statt hektischer Action.
- AusschlieĂźlich Singleplayer ohne Mehrspieler-Elemente.
- Schwerpunkt auf Management, Inspektionen und Beziehungsaufbau.
- Mehrere Enden, die von Treffsicherheit und Entscheidungen abhängen.