Wisp: Elemental Conflict ist ein eigenständiges top-down-Roguelike für den PC, in dem Elemente und Magie im Mittelpunkt stehen. Spieler starten als neutrale Magiepartikel und absorbieren elementare Energien aus der Umgebung, um Fähigkeiten zu verändern, Körperwerte zu verbessern und sich stark genug zu machen, um einen der Weltbosse zu bezwingen, bevor sie Shards sichern und eine neue Runde beginnen.
Gameplay
Im Zentrum steht das Aufsammeln elementarer Partikel in verschiedenen Biomen, die in eine von elf Fähigkeiten kanalisiert werden. Jede der zwölf Elemente verändert Wirkung, Optik und Kampfrolle einer Fähigkeit - ein feuerinfizierter Pfeil entzündet Ziele, während eine Leere-Variante Gruppen durchschlägt. Innerhalb einer Runde lassen sich Fähigkeiten beliebig neu formen, indem Partikel neu verteilt werden.
Auch drei Körperwerte können mit Partikeln aufgewertet werden: Vitalität erhöht die Lebenspunkte, Rüstung verbessert den Schadensschutz und Mana erweitert die Nutzungsmöglichkeiten von Fähigkeiten. Diese Verteilung lässt sich zwischen den Runden jederzeit zurücksetzen, sodass unterschiedliche Ansätze ohne dauerhafte Nachteile ausprobiert werden können. Die Welt reagiert mit acht Kreaturentypen, die eigene Verhaltensweisen zeigen und untereinander um Territorien und Ressourcen konkurrieren.
Spielmodi
Das Spiel besteht ausschließlich aus Roguelike-Runs. Jeder Versuch führt durch eine von vier Welten mit je drei elementar geprägten Biomen und endet bei einem benannten Weltboss. Die Runs sind eigenständig, speisen sich aber über Shards aus erfolgreichen Boss-Kämpfen in ein dauerhaftes Meta-Progressionssystem ein.
Es gibt weder Multiplayer- noch Koop-Modi. Alles spielt sich in Einzelspieler-Sitzungen ab, die auf Experimentieren und schrittweises Stärkerwerden über mehrere Versuche ausgelegt sind.
Welten und Fortschritt
Vier unterschiedliche Welten warten auf Erkundung: The Burning Reaches, The Fractured Expanse, The Sunken Realm und The Abyssal Hollow. Jede Welt besitzt eigene Biome und gipfelt in einem charakteristischen Bosskampf, etwa gegen den Emberlord oder den Tide Sovereign. Die Welten werden durch Meta-Progression nacheinander freigeschaltet und bieten mit zunehmenden Shards härtere Gegner sowie bessere Belohnungen.
Zwischen den Runs dienen Shards als einzige dauerhafte Währung. Sie erweitern den Speicher für elementare Partikel, gewähren Zugang zu neuen Fähigkeiten und öffnen Wege in anspruchsvolleres Gebiet. Jede neue Runde beginnt ohne Mitbringsel, während das Gesamtkonto mit der Zeit stärker wird.
Lohnt es sich?
Wisp: Elemental Conflict richtet sich an Spieler, die kurze, wiederholbare Roguelike-Sessions mit tiefgehender Anpassung durch Elementkombinationen schätzen. Die überschaubare Lauflänge ermöglicht schnelle Spielphasen ohne lange Verpflichtungen. Das lebendige Ökosystem konkurrierender Kreaturen sorgt für Abwechslung, während die freie Neuzuweisung von Werten den Einstieg in neue Builds erleichtert.
Da das Spiel noch in der Vorabversion ist und erst am 3. November 2026 erscheint, lässt sich die finale Aufnahme noch nicht bewerten. Wer top-down-Roguelikes mit Fokus auf Umweltinteraktion und modulare Fähigkeitssysteme mag, wird die beschriebenen Mechaniken als passend empfinden. Das persistente Shardsystem belohnt kontinuierliches Spielen, ohne einzelne Fehlschläge zu bestrafen.