Zanzarah: The Hidden Portal ist ein Action-RPG-Adventure, das in einer fantastischen Welt spielt. Spieler begleiten die junge Amy durch Erkundung, Kreaturen-Sammeln und elementare Kämpfe. Das 2002 erstmals erschienene und später für den PC neu veröffentlichte Spiel verbindet offene Welt-Navigation mit Kreaturen-Management und Echtzeit-Kampf, bei dem Typ-Vorteile strategisch genutzt werden.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Durchqueren einer detaillierten Fantasy-Landschaft mit versteckten Pfaden, Rätseln und Begegnungen. Spieler sammeln Feen und Dämonen in verschiedenen Regionen und trainieren sie durch wiederholte Kämpfe, um Werte zu steigern und neue Fähigkeiten freizuschalten. Ein Deck-System begrenzt die aktiven Kreaturen auf fünf, die während des Kampfes ausgetauscht werden können. Der Kampf wechselt in die Egoperspektive, in der der Spieler die ausgewählte Fee direkt steuert, Zauber einsetzt und sich in schwebenden Arenen bewegt, während Energie und Abklingzeiten verwaltet werden. Zwölf Elemente bestimmen die Wirksamkeit, wobei Vor- und Nachteile eine Schere-Stein-Papier-Dynamik erzeugen, die Vorbereitung und Teamaufbau belohnt. Gegenstände und magische Kräfte unterstützen das Fortschreiten, indem sie Feen verbessern oder die Navigation außerhalb des Kampfes erleichtern.
Spielmodi
Das Hauptspiel besteht aus einer Einzelspieler-Kampagne, die Abenteuer-Fortschritt mit obligatorischen Feenkämpfen verbindet. Diese Begegnungen umfassen sowohl zufällige wilde Kämpfe als auch festgelegte Szenen, die durch Story-Ereignisse oder bestimmte Orte ausgelöst werden. Für den Mehrspieler-Modus stehen kompetitive Deathmatches und Zufallsspiele zur Verfügung, die bis zu zehn Teilnehmer über LAN oder Online-Verbindungen unterstützen, wobei die offiziellen Server für Letzteres nicht mehr aktiv sind. Das Deck-Bauen aus dem Einzelspieler-Modus lässt sich auch im Mehrspieler-Modus nutzen, sodass Spieler ihre trainierten Feen in Arena-Kämpfen gegen andere testen können.
Die Welt und die Kreaturen
Zanzarah präsentiert eine lebendig gestaltete Umgebung, die vertraute reale Elemente mit magischen Zonen verbindet und zur gründlichen Erkundung aller 77 verfügbaren Feen und Dämonen anregt. Jedes der zwölf Elemente verfügt über ein eigenes Aufgebot, von häufigen Natur- und Lufttypen bis hin zu selteneren Licht-, Dunkel- und Metallvarianten. Das Training umfasst das Leveln durch Kampferfahrung, das Ausrüsten elementgebundener Zauber und die Zusammenstellung von Teams mit günstigen Matchups. Der originale Soundtrack begleitet Reisen und Kämpfe und unterstreicht die atmosphärische Stimmung, ohne die Action zu überlagern.
Lohnt sich das Spiel?
Diese Neuveröffentlichung richtet sich an Spieler, die klassische Einzelspieler-Action-RPGs mit Kreaturen-Sammeln und taktischem Kampf schätzen, statt moderne Online-Funktionen oder häufige Updates. Die Steam-Bewertungen liegen bei etwa 73 Prozent positiv über mehrere hundert Rezensionen, wobei die Vielfalt der Kreaturen und das Kampfgefühl gelobt werden, während gelegentliche technische Probleme wie Leistungseinbußen in Menüs auf bestimmter Hardware erwähnt werden. Das Spiel bleibt als vollständiges Einzelspieler-Erlebnis voll spielbar, und sein Alter erfordert Erwartungen, die sich an Design-Standards der frühen 2000er orientieren, einschließlich fester Kameraperspektiven in manchen Erkundungsabschnitten und direkter Fortschrittsgestaltung. Wer elementare Strategie und Feen-Management mag, findet hier ein in sich abgeschlossenes Erlebnis, das für Fans der grundlegenden Genre-Mechaniken weiterhin attraktiv ist.