Zoria: Age of Shattering ist ein unabhängiges Strategie-Rollenspiel für den PC, in dem Spieler ein vielseitiges Team durch die Länder des Kontinents Uram führen. Die Welt ist von Höllengezücht überrannt, sodass Wälder, Höhlen und Gebäude zu gefährlichen Zonen voller Monster und Bosse geworden sind. Im Mittelpunkt stehen Erkundung, gruppenbasierter Kampf und der Ausbau eines Außenpostens, bei dem Ausrüstung, Vitalität und Begleiterfähigkeiten sorgfältig verwaltet werden müssen, um die Geschichte voranzutreiben und neue Gebiete freizuschalten.
Gameplay
Der Kampf bildet den Kern des Spiels. Spieler steuern mehrere Gruppenmitglieder und wechseln zwischen Nahkampfangriffen, Fernangriffen mit unterschiedlichen Mustern und Richtungen, Heil- oder Schutzzaubern sowie Statuswirkungen wie Schaden über Zeit, Betäubung oder Immobilisierung. Elementare Effekte und Umweltinteraktionen erweitern jede Begegnung und ermöglichen es, Abstand zu schaffen oder Vorteile zu erlangen. Sowohl Ausrüstung als auch Vitalität verschleißen im Kampf, weshalb Spieler regelmäßig zu Lagerfeuern zurückkehren müssen, um Vorräte aufzufüllen und sich auf die nächste Herausforderung vorzubereiten.
Außerhalb des Kampfes zählt die Weiterentwicklung der Fähigkeiten jedes Kriegers. Bestimmte Fertigkeiten erschließen zuvor unzugängliche Orte und Quests. Interaktionen mit Charakteren oder Objekten in der Welt können verborgene Schätze offenbaren oder Reisen erleichtern. Erkundung belohnt Geduld, denn jede neue Region birgt eigene Geheimnisse und Gefahren.
Spielmodi
Im Mittelpunkt steht eine Einzelspielerkampagne, die direkte Steuerung der Gruppe mit autonomen Aufgaben verbindet. Spieler können ausgewählte Begleiter auf Missionen schicken, an denen sie selbst nicht teilnehmen, und erhalten die Ressourcen, Gegenstände und Erfahrung, die diese sammeln. Erfolg hängt davon ab, die richtigen Teammitglieder für jeden Auftrag auszuwählen und gleichzeitig auf ihre Sicherheit zu achten.
Der Fortschritt ist eng mit dem Außenposten verknüpft. Regelmäßige Gebäudeaufrüstungen schalten neue Bereiche frei, die Ressourcen, Quests oder Gegenstände bereitstellen. Unterschiedliche Bauten bieten verschiedene Verbesserungsmöglichkeiten, und die Planung dieser Upgrades beeinflusst, was für zukünftige Expeditionen zur Verfügung steht.
Erkundung und Gruppenmanagement
Die einzigartigen Fähigkeiten jedes Kriegers beeinflussen sowohl die Kampfeffektivität als auch den Zugang zur Welt. Die Entwicklung der richtigen Kombination von Fertigkeiten kann Abkürzungen oder versteckte Pfade eröffnen. Spieler müssen direkte Kampfteilnahme mit der Delegation autonomer Missionen abwägen, um das Team voranzubringen. Ausrüstungspflege und Vitalitätsüberwachung bleiben ständige Aufgaben, da beide Systeme mit der Zeit abnutzen und regelmäßige Rücksetzungen an sicheren Orten erfordern.
Das Wachstum des AuĂźenpostens unterstĂĽtzt diesen Kreislauf, indem es Optionen fĂĽr Ressourcenbeschaffung und QuestverfĂĽgbarkeit erweitert. Das Zuweisen von Begleitern zu Aufgaben fernab der Hauptgruppe fĂĽgt eine strategische Ebene hinzu, da diese Mitglieder weiterhin Erfahrung sammeln, die der gesamten Gruppe zugutekommt.
Lohnt sich das Spiel?
Das Spiel richtet sich an Spieler, die taktischen Gruppenkampf, Ressourcenmanagement und schrittweisen Basis-Ausbau in einem Einzelspieler-Setting schätzen. Seine Systeme belohnen durchdachte Fähigkeitsverteilung und sorgfältige Planung sowohl während als auch zwischen Kämpfen. Wer unabhängige Rollenspiele mit Erkundungs- und Außenposten-Elementen mag, findet hier ein fokussiertes Erlebnis rund um diese Mechaniken. Der Titel ist weiterhin für den PC erhältlich und bietet eine besondere Mischung aus Strategie und Abenteuer.