Suicide Squad: Kill the Justice League ist ein Third-Person-Action-Shooter von Rocksteady Studios für den PC. Spieler übernehmen die Kontrolle über berüchtigte Schurken, die den Justice League in einer offenen Version von Metropolis den Garaus machen sollen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht die Kombination aus flüssiger Fortbewegung durch die Stadt und charakterabhängigen Kämpfen. Jedes Squad-Mitglied bringt eigene Fortbewegungsmöglichkeiten und Kampfstile mit. Harley Quinn setzt auf wendige Nahkampfangriffe und ein Enterhaken-Seil für schnelle Positionswechsel. Deadshot konzentriert sich auf präzises Schießen und Luftmanöver. Captain Boomerang nutzt seine namensgebende Waffe sowohl für Fernangriffe als auch für schnelle Vorstöße. King Shark legt den Fokus auf schwere Nahkämpfe und kraftvolle Anstürme. Spätere Updates erweitern das Repertoire um einzigartige Fähigkeiten von Joker, Mrs. Freeze, Lawless und Deathstroke.
Die Kämpfe verbinden Schusswaffen und Nahkampf in der Third-Person-Perspektive und fordern den Wechsel zwischen Waffen und Fertigkeiten während des Gefechts. Über ein Skill-Tree-System lassen sich Builds anpassen und Punkte jederzeit umverteilen, um verschiedene Spielweisen auszuprobieren. Die Erkundung belohnt vertikales Denken: Mit den Fortbewegungssystemen bewegt man sich frei über Dächer, Straßen und Innenräume der dynamischen Open World. Zu den Gegnern zählen korrumpierte Helden und Brainiacs Truppen, die unterschiedliche Angriffsmuster und Umweltgefahren erfordern.
Spielmodi
Das Spiel unterstützt Solo-Sessions mit KI-gesteuerten Squad-Mitgliedern, zwischen denen man außerhalb von Kämpfen wechseln kann. Dieselben Kampagnen und Aktivitäten stehen auch im vierköpfigen Online-Co-op zur Verfügung, bei dem jeder Spieler einen anderen Charakter steuert. Die Hauptgeschichte spielt sich in Missionen in Metropolis ab und dreht sich um direkte Konfrontationen mit den Mitgliedern des Justice League.
Nach dem Abschluss der Kampagne stehen wiederholbare Aktivitäten im Mittelpunkt. Incursion-Missionen führen in alternative Versionen der Stadt und bieten Loot sowie Fortschritt. Mayhem-Missionen sind hochschwierige Rematches gegen wichtige Bosse, deren Schwierigkeit und Belohnungen über Mastery-Stufen skaliert werden. Diese Systeme sind mit saisonalen Updates verknüpft, die über vier Seasons neue Charaktere und Schauplätze brachten und schließlich in einen Offline-Modus mündeten, der die komplette Kampagne und alle saisonalen Inhalte ohne Internetverbindung ermöglicht.
Charaktere und Fortschritt
Acht spielbare Charaktere stehen zur Verfügung, jeder mit eigenen Movesets und dialoglastigen Auftritten während der Missionen. Fortschritt erfolgt über Ränge, die durch das Abschließen von Zielen freigeschaltet werden und neue Fertigkeiten sowie Ausrüstung freigeben. Spieler testen verschiedene Loadouts im gesamten Squad und passen sich an unterschiedliche Missionstypen und Gegnerzusammensetzungen an. Die Open-World-Struktur lädt zu wiederholten Besuchen von Strongholds und Nebenaktivitäten ein, die den Hauptfortschritt unterstützen.
Lohnt sich das Spiel?
Das Spiel bietet eine abgeschlossene Singleplayer-Kampagne mit starkem narrativem Fokus auf den Auftrag des Suicide Squad gegen den Justice League. Das Gameplay setzt auf abwechslungsreiche Charaktere und ein überzeugendes Fortbewegungssystem, das sich von klassischen Shootern abhebt. Die gemischte Resonanz lobt vor allem die Geschichte und die direkten Kämpfe, kritisiert jedoch die Wiederholung im Endgame.
Nach Abschluss der finalen Season und der Einführung des Offline-Modus ist das Spiel ein in sich geschlossenes Paket. Es richtet sich an Spieler, die Third-Person-Action-Shooter mit Co-op-Optionen und Comic-Settings mögen. Wer laufende Live-Service-Inhalte sucht, wird mit dem aktuellen Stand weniger zufrieden sein, während Fans des Kern-Gameplays und des Charakter-Rosters alles ohne weitere Voraussetzungen nutzen können. Die Digital Deluxe Edition auf dem PC enthält das gesamte Roster und alle Inhalte in einem Paket.