The Mound: Omen of Cthulhu ist ein kooperatives Survival-Horror-Spiel aus der Egoperspektive, das in einem verfluchten Dschungel voller lovecraftianischer Bedrohungen spielt. Spieler schlüpfen in die Rollen von Expeditionsteams, die auf der Suche nach Schätzen und verbotenen Geheimnissen in feindliches Gebiet vordringen - und dabei von einer trügerischen Umgebung aus Täuschungen und Halluzinationen herausgefordert werden.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht die Vorbereitung auf Expeditionen von einem Galeonen-Stützpunkt aus, bevor die Teams in miteinander verbundene Dschungelgebiete aufbrechen. Bis zu vier Spieler wählen aus begrenztem Equipment aus und müssen entscheiden, wer Waffen, Laternen oder zusätzlichen Platz für Beute mitnimmt. Ein ausgeklügeltes Wahnsinnssystem verändert mit fortschreitendem Verfall die Wahrnehmung und erzeugt Halluzinationen sowie Umweltfallen, die die Spannung kontinuierlich steigern. Kämpfe verbinden Schusswaffen wie Musketen mit Nahkampfoptionen, die jedoch präzise Positionierung gegen unterschiedliche Gegner erfordern - von untoten Wächtern bis hin zu übernatürlichen Kreaturen. Zwischen den Aufträgen gibt es kosmetische Fortschritte, während der lebendige Dschungel dynamisch auf die Anwesenheit der Spieler mit Fallen und Hinterhalten reagiert.
Spielmodi
Das Spiel dreht sich um auftragsbasierte Expeditionen, bei denen Teams konkrete Ziele mit Belohnungen und steigenden Risiken verfolgen. Diese Missionen finden auf detaillierten Karten statt, die zusammen eine größere, abschnittsweise erkundbare Welt bilden. Es gibt keine separaten Wettbewerbs- oder Einzelspieler-Modi - alles ist in das gemeinsame Koop-Erlebnis eingebunden, dessen Schwierigkeit sich an Teamgröße und Ausrüstung anpasst. Die Aufträge legen den Fokus auf Überleben, Ressourcenmanagement und Flucht statt auf freies Erkunden.
Atmosphäre und Mechaniken
Visuell und akustisch dominiert die bedrückende Dichte des Dschungels, durchsetzt mit alten Ruinen und Gräbern, die auf verbotene Götter hindeuten. Das Wahnsinnssystem bildet dabei einen zentralen Spielmechanismus: Es verzerrt schrittweise die Sinne der Spieler und erzeugt anhaltende Beklemmung, ohne sich ausschließlich auf Jumpscares zu verlassen. Das Einsammeln von Beute zwingt zu ständigen Abwägungen zwischen Risiko und Ertrag, da mehr wertvolle Gegenstände oft auf Kosten der Kampfbereitschaft gehen. Die Gegnervielfalt reicht von realistischen Bedrohungen bis hin zu eldritch-Horroren, die koordinierte Teamarbeit erfordern.
Lohnt sich das Spiel?
Die Reaktionen loben vor allem das starke Umgebungsdesign und das Wahnsinnssystem, die besonders Gruppen ansprechen, die auf intensive Koop-Horror-Erlebnisse aus sind. Kritiker merken an, dass das Spiel mit zuverlässigen Mitspielern herausfordernde Runden liefert, während der Nahkampf teilweise unpräzise wirkt und die Intensität für Einsteiger ohne Anpassungsoptionen schnell überwältigend sein kann. Durch das Auftragssystem und die Meta-Elemente eignet sich das Spiel für anhaltendes Spielen und richtet sich an Fans atmosphärischer Survival-Titel, die Teamwork über polierte Einzelspieler-Optionen stellen. Nach dem Launch wird das Spiel weiterhin aktiv unterstützt, mit Fokus auf den Kern der Expeditionen statt auf häufige saisonale Inhalte.