„The Mound: Omen of Cthulhu" ist ein kooperatives Action-Horror-Spiel, in dem bis zu vier Spieler als schatzsuchende Forscher durch einen dichten, verfluchten Dschungel voller lovecraftianischer Bedrohungen ziehen. Das Spiel kombiniert First-Person-Shooter-Elemente mit Survival-Aspekten und einem zentralen Wahnsinnssystem, das die Wahrnehmung während der Expeditionen verzerrt.
Gameplay
Jede Runde beginnt an Bord einer Galeone, wo die Gruppe Verträge auswählt, Waffen und Vorräte verteilt und den nächsten Dschungelsektor festlegt. An Land sorgt räumlicher Voice-Chat für Abstimmung, während die Spieler verlassene Forts durchsuchen und Logbücher bergen, die neue Startorte für spätere Versuche freischalten. Je tiefer das Team vordringt, desto stärker werden die Gegner und Umweltgefahren, die sowohl Treffsicherheit als auch Gruppenkoordination auf die Probe stellen.
Im Kampf stehen zeitgemäße Feuerwaffen wie Steinschloss- und Luntenschloss-Muskete zur Verfügung, ergänzt durch Nahkampfwaffen wie Messer und eine Öllampe für den Nahbereich. Die Beute aus den Läufen finanziert bessere Ausrüstung für Folgeausflüge und schafft so einen Kreislauf aus Vorbereitung, Erkundung und Rückzug unter wachsendem Druck. Der Dschungel selbst wirkt wie ein lebendiges Hindernis, dessen Wege sich verändern und dessen Gefahren oft ohne Vorwarnung auftreten.
Spielmodi
Im Mittelpunkt stehen kooperative Expeditionen für zwei bis vier Spieler. Die Gruppe schließt sich Schatzjagden an, die mit zunehmender Nähe zum zentralen Hügel gefährlicher werden. Weder kompetitive noch allein spielbare Modi sind in der aktuellen Version enthalten - der Fokus liegt auf gemeinsamen Entscheidungen und gemeinsamem Überleben gegen unberechenbare Bedrohungen.
Jede Expedition folgt einem festen Ablauf: Ausrüstung an Bord der Galeone, Landung in einem ausgewählten Dschungelabschnitt und Vordringen zu größeren Belohnungen bei begrenzten Ressourcen. Gefundene Logbücher erweitern die verfügbaren Einstiegspunkte und eröffnen Rückkehrern neue Routen und Ziele, ohne das grundlegende Koop-Konzept zu verändern.
Das Wahnsinnssystem
Ein eigenständiges Wahnsinnssystem greift die beklemmende Atmosphäre der Geschichten von H. P. Lovecraft auf. Mit fortschreitendem Verlauf verzerren Halluzinationen Sehen und Hören, sodass echte Bedrohungen schwerer von Trugbildern zu unterscheiden sind. Diese Effekte können Paranoia unter den Mitspielern auslösen und erfordern ständige Absprache, um zu klären, was wirklich wahrgenommen wird.
Die Veränderungen setzen sich schrittweise fort und belohnen Teams, die auch bei nachlassenden Sinnen die Koordination aufrechterhalten. Umweltgeräusche und gegnerisches Verhalten fließen in die veränderte Wahrnehmung ein und lassen vertraute Dschungelabschnitte bei wiederholten Besuchen immer wieder neu bedrohlich wirken.
Lohnt sich das Spiel?
Das Spiel erscheint am 15. Juli 2026 für Xbox Series X|S und PC und unterstützt plattformübergreifendes Spiel. Erste Rückmeldungen loben die dichte Atmosphäre, die abwechslungsreichen Gegner und die wirkungsvollen Wahnsinnseffekte, die die Spannung in der Gruppe spürbar erhöhen. Einige Stimmen bemängeln jedoch, dass das Erlebnis ohne anpassbare Schwierigkeitsstufen besonders für gemischte Gruppen aus erfahrenen und neuen Spielern sehr hart ausfallen kann.
„The Mound: Omen of Cthulhu" richtet sich an Gruppen, die bewusstes Koop-Horror mit Extraction-Elementen und Risiko-Reward-Mechanik suchen. Wer schnelle Action oder umfangreiche Einzelspieler-Inhalte bevorzugt, wird durch den engen Fokus auf Vierer-Expeditionen eingeschränkt. Wie sich das Spiel nach dem Release weiterentwickelt, hängt vom weiteren Support ab - das Kernspiel bietet jedoch bereits eine eigenständige Interpretation von kosmischem Horror im Dschungel für die passende Zielgruppe.