Clash: Artifacts of Chaos ist ein Action-Adventure für den PC, das Kampfkunst-Action mit Erkundung in einer surrealen Welt verbindet. Die Spieler übernehmen die Rolle von Pseudo, einem zurückgezogen lebenden Kämpfer, der zum Beschützer eines geheimnisvollen Jungen wird und dabei durch das Land Zenozoik reist.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht ein Third-Person-Kampfsystem, bei dem Faustschläge und Bewegungsabläufe die wichtigsten Werkzeuge sind. Treffer, Ausweichmanöver, Blockaden, Konter und Pariertechniken müssen präzise getimt werden, um Gelegenheiten für Spezialangriffe zu schaffen. Wechselt man in die First-Person-Perspektive, stehen während des Kampfes weitere Techniken zur Verfügung. Erfolge ermöglichen es, Attribute zu verbessern und Angriffe zu verfeinern, sodass sich mit der Zeit unterschiedliche Spielweisen erproben lassen.
Ein wesentlicher Teil des Erlebnisses ist die Erkundung. Die Welt Zenozoiks bietet abwechslungsreiche Landschaften, ungewöhnliche Bewohner und versteckte Wege, die aufmerksames Vorankommen belohnen. Fortschritt bedeutet, die Great Artifacts zu finden und gleichzeitig Bedrohungen durch verfolgende Söldner abzuwenden. Kämpferisch lässt sich das Spiel anpassen, indem man verschiedene Kampfkunststile erlernt und jederzeit zwischen ihnen wechseln kann, um sich Gegnern oder eigenen Vorlieben anzupassen.
Vor jedem Kampf gibt es ein besonderes Ritual, das zusätzliche taktische Möglichkeiten eröffnet. Gegner können zu einem Würfelspiel herausgefordert werden, dessen Gewinner Bedingungen wie das Herbeirufen von Verbündeten, veränderte Sichtverhältnisse oder eingeschränkte Beweglichkeit festlegt. Gewinnt man das Ritual, erhält man Vorteile; bei einer Niederlage muss man sich durch geschicktes Spiel an die auferlegten Einschränkungen anpassen.
Game Modes
Das Spiel ist ein reines Singleplayer-Erlebnis, das sich auf eine durchgehende Handlung konzentriert. Es gibt keine separaten Mehrspieler- oder Koop-Modi. Sämtliche Inhalte sind in die Hauptkampagne eingebunden, in der Erkundung, Kämpfe und Geschichte nahtlos ineinander übergehen.
Der Fortschritt verläuft insgesamt linear, bietet aber Freiheit bei der Entwicklung der Kampfstile und der Art, wie die Welt bereist wird. Das Ritual erscheint durchgehend in Begegnungen und ist nicht auf bestimmte Spielvarianten beschränkt.
Story and Setting
Die Geschichte folgt Pseudos Bemühungen, den Jungen vor Gemini, der Herrin der Artefakte, zu beschützen und gleichzeitig größere Mächte zu enthüllen. Dabei wird Pseudos Vergangenheit ebenso beleuchtet wie die chaotischen Strukturen der Gesellschaft in Zenozoik. Die Welt ist von surrealen und punk-fantasyartigen Einflüssen geprägt und zeichnet sich durch eigenwillige Charaktere, Kreaturen und Umgebungen aus, die sich deutlich von klassischen Fantasy-Welten abheben.
Die Ereignisse spielen im selben Universum wie frühere Titel, sind aber eigenständig gestaltet, sodass Neueinsteiger ohne Vorkenntnisse einsteigen können. Die Beziehung zum Jungen entwickelt sich parallel zu Auseinandersetzungen mit Söldnern und der Suche nach alten Geheimnissen.
Is It Worth Playing?
Die Bewertungen auf den großen Plattformen fallen insgesamt sehr positiv aus. Das Spiel spricht Spieler an, die ein bewusstes, auf Können basierendes Kampfsystem und atmosphärische Welten schätzen, statt schnelle Action oder umfangreiche Multiplayer-Elemente. Die anspruchsvollen Begegnungen und der unverwechselbare visuelle Stil richten sich an Fans unkonventioneller Action-Adventures.
Die Spielerzahl ist auch Jahre nach Erscheinen überschaubar und deutet auf ein kleines, aber treues Publikum hin. Es gibt keine laufenden saisonalen Inhalte oder größeren Updates mehr, sodass das Spiel als abgeschlossenes Singleplayer-Erlebnis vorliegt. Wer Wert auf die Anpassung von Kampfkunststilen, strategische Rituale und surreale Erkundung legt, wird hier viel finden. Spieler, die auf ein hochpoliertes Mainstream-Kampfsystem oder soziale Funktionen aus sind, könnten an der kompromisslosen Gestaltung Anstoß nehmen.