Borderlands 2: Headhunter 3: Mercenary Day ist ein kurzes, weihnachtlich gestaltetes Add-on zum Action-RPG-Looter-Shooter Borderlands 2. Es erschien 2013 und versetzt Spieler in ein verschneites Fest-Szenario, in dem der Händler Marcus den Mercenary Day vor dem Chaos bewahren muss. Der Inhalt passt zum Gameplay-Schwerpunkt des Basisspiels: Schießereien, Loot-basiertes Charakterwachstum und Koop-Modus auf PC sowie weiteren Plattformen.
Gameplay
Im eisigen Frost Bottom kämpfen Spieler gegen Frost Biters und erfüllen thematisch passende Aufgaben. Das Kampfgefühl entspricht Borderlands 2: Zielen über Visier, Wechseln zwischen Elementarwaffen und Weiterentwicklung der Skill-Trees der Vault Hunter. In Gingerton sorgen Umweltgefahren und Gegnergruppen dafür, dass Positionierung und Ausrüstung entscheidend sind. Die Sessions sind kurz und drehen sich um schnelles Looten und Kämpfen, nicht um lange Kampagnen.
Spielmodi
Im Mittelpunkt steht die Hauptmission „How Marcus Saved Mercenary Day". Sie lässt sich allein oder im Koop mit bis zu drei Mitspielern absolvieren und orientiert sich damit an der Multiplayer-Struktur des Basisspiels. Weder kompetitive noch Survival-Modi sind enthalten. Der Zugriff erfolgt über Fast Travel zu Marcus' Laden in Frost Bottom; danach läuft die Geschichte linear mit optionalen Nebenaufgaben ab.
Handlung und Setting
Die Handlung spielt im winterlichen Gingerton in Frost Bottom. Marcus bittet die Spieler, eine vermisste Waffenlieferung zurückzuholen, die Siedlung aufzuheizen und Small Tim zu helfen. Am Ende steht ein Kampf gegen den riesigen Schneemann-Boss „The Abominable Mister Tinder Snowflake". Dialoge und Aufgaben greifen den typischen, respektlosen Humor der Serie auf, ohne neue Handlungsstränge oder langfristige Auswirkungen auf das Hauptspiel zu schaffen.
Belohnungen und Sammelobjekte
Beim Abschluss gibt es festliche Köpfe und Skins für alle spielbaren Charaktere. In der Umgebung finden sich Loot-Kisten und ein wiederholbarer Boss-Kampf, der Class Mods, Granaten und höherwertige Waffen liefern kann. Alle Items lassen sich direkt ins Inventar übernehmen und bieten kleine Fortschrittsvorteile, ohne die Spielmechanik zu verändern.
Lohnt sich das Add-on?
Die Mission ist kompakt: Die Hauptgeschichte dauert etwa 45 Minuten, mit voller Erkundung und allen Belohnungen bis zu 90 Minuten. Sie spricht vor allem Borderlands-2-Fans an, die Humor, Waffenvielfalt und gelegentliches Loot-Farming schätzen. Gelobt werden kreative Gegner und festliche Atmosphäre, während die Kürze den alleinigen Wiederspielwert begrenzt. Wer schnelle, winterliche Inhalte oder effiziente Farm-Spots sucht, findet hier eine solide Ergänzung; größere DLCs bieten dagegen mehr Umfang. Der Inhalt ist weiterhin Teil des kompletten Borderlands-2-Erlebnisses auf dem PC.