Duke Nukem Forever: Hail to the Icons Parody Pack ist das erste Zusatzpaket für den Action-Shooter Duke Nukem Forever auf dem PC. Die Erweiterung bringt drei neue Multiplayer-Modi sowie vier Karten mit, die jeweils eigene Waffen für abwechslungsreiche Gefechte bereithalten.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht schnelles Multiplayer-Gefecht, bei dem Spieler Duke in unterschiedlichen Umgebungen steuern. Die Matches setzen auf direkte Kämpfe, teambasierte Aufgaben und chaotische Free-for-All-Runden. Die neuen Waffen ergänzen das bestehende Arsenal mit Flächenwirkung, Projektileinsatz und hohem Schaden, die Positionierung und Timing belohnen. Die Karten reichen von zerstörten Stadtvierteln über verkleinerte Spielzeugwelten bis hin zu höllischen Landschaften, jeweils mit eigenen Fortbewegungselementen wie Teleportern oder zerstörbaren Objekten, die Bewegung und Taktik beeinflussen.
In Modi mit Kettenabschüssen oder Besitz-Mechaniken wird Teamarbeit entscheidend. Im Free-for-All zählt vor allem das eigene Können, wenn es darum geht, bestimmte Gegenstände zu halten oder länger zu überleben. Die parodistischen Waffen laden zum Ausprobieren ein, da jede Karte ihre Waffen passend zum Thema integriert, ohne das vorhandene Arsenal zu ersetzen.
Spielmodi
Freeze Tag ist ein teambasierter Eliminationsmodus, bei dem Gegner eingefroren und anschließend für Kombopunkte zerschlagen werden. Aufeinanderfolgende Aktionen erzeugen Serien, die aggressives Spiel und schnelle Wiederbelebungen belohnen. Hot Potato dreht sich um Besitz: Spieler kämpfen darum, einen zentralen Gegenstand möglichst lange in der Hand zu halten, während Rivalen Druck ausüben. Hail to the King ist ein klassisches Free-for-All-Deathmatch im typischen Duke-Stil, bei dem jeder Teilnehmer auf die höchste Killzahl zielt, ohne Teamvorgaben.
Die Modi erweitern die Multiplayer-Optionen über das gewöhnliche Deathmatch hinaus, indem sie Wertungssysteme für Ketten, Ausdauer und direkte Konkurrenz einführen. Jeder Modus fördert unterschiedliche Herangehensweisen - von kooperativen Abläufen in Freeze Tag bis hin zu individuellen Überlebenstaktiken in den anderen Varianten.
Karten und Waffen
Call of Duke spielt in einer kriegszerstörten Stadt, in der die N00b T00b wiederholtes Projektilfeuer über offene Flächen ermöglicht. Sandpit verkleinert die Spieler in eine Spielzeug-Sandkiste mit zwei gegnerischen Basen, wo Sticky Bombs als Platzierungssprengstoff für Verteidigung oder Hinterhalte dienen. Inferno versetzt das Geschehen in eine lavadurchzogene Höllenlandschaft mit Teleportern, in der die DFG-Waffe kraftvolle Effekte inmitten gefährlichen Geländes und retro-optischer Gestaltung entfaltet.
2Forts1Bridge verbindet befestigte Positionen über eine Brücke, wobei ein Minigun als besonderes Highlight dient und das Sammeln von Hüten als leichter thematischer Aspekt hinzukommt. Die Karten verknüpfen ihre Waffen direkt mit dem Layout und schaffen so neue taktische Ebenen, etwa vertikales Spiel in der Sandkiste oder Bewegungsherausforderungen rund um Lavaflüsse.
Lohnt sich das Spielen?
Das Paket richtet sich an Spieler, die das Multiplayer-Grundspiel bereits kennen und zusätzliche Abwechslung durch thematische Modi und Karten suchen. Die drei Modi bieten klare Unterschiede in Tempo und Zielsetzung, während die vier Karten neue Waffeninteraktionen liefern, die den Verlauf von Kämpfen verändern. Verfügbar ist die Erweiterung nur für Besitzer des Originalspiels auf dem PC; laufende saisonale Updates oder weitere Inhalte sind derzeit nicht angekündigt.
Wer Teamkoordination in Freeze Tag oder Besitzjagden in Hot Potato schätzt, findet hier den größten Mehrwert. Fans unstrukturierter Gefechte greifen eher zu Hail to the King. Insgesamt handelt es sich um gezielte Erweiterungen statt um umfassende Überarbeitungen - eine fokussierte Wahl für erfahrene Multiplayer-Spieler, weniger jedoch für Einsteiger, die Singleplayer-Kampagnen suchen.