Generation Zero ist ein Open-World-Action-Adventure, das 1989 in Schweden spielt. Spieler übernehmen die Rolle von Widerstandskämpfern und setzen auf Tarnung und Gefechte gegen feindliche Maschinen. Das Base Defense Pack erweitert die Verteidigungsmöglichkeiten von Spielerbasen und ermöglicht Anpassungen, die das Überleben bei Maschinenangriffen - allein oder im Team - erleichtern.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht die Erkundung einer weitläufigen Karte, auf der mechanische Gegner patrouillieren. Spieler sammeln Ressourcen, Waffen und Ausrüstung, entscheiden sich für direkte Kämpfe oder Umgehung und nutzen dabei Tarnung, Fallen und Deckung. Das Base Defense Pack bringt dauerhafte Bauten ins Spiel, die sich in bestehende Basisanlagen integrieren lassen. Sie reagieren automatisch oder ausgelöst auf anrückende Maschinen und ergänzen die bisherige Mobilität um zusätzliche Schutzschichten. So feuert ein umgebauter Panzer-Maschinen-Geschützturm im Resistance Grenade Launcher Pillbox aus der Deckung auf sichtbare Ziele. Verstärkte Wände mit Druckplatten bilden den Resistance Spiked Wall Trap, der bei Berührung moderaten Schaden verursacht. Ähnlich funktioniert der Resistance Spiked Floor Trap. Rote Sprengfässer detonieren, sobald Gegner in den Explosionsradius geraten. Menschengroße Attrappen lenken Maschinen von wichtigen Bereichen ab, sobald sie entdeckt werden. Sandsackstellungen bieten feste Positionen für anhaltendes Abwehrfeuer gegen stark bewaffnete Angreifer.
Spielmodi
Generation Zero bietet sowohl Einzelspieler-Fortschritt in der offenen Welt als auch kooperative Sitzungen mit bis zu drei Mitspielern. Im Solo-Modus liegt der Schwerpunkt auf sorgfältiger Planung und effizientem Einsatz der neuen Verteidigungswerkzeuge. Im Koop können mehrere Widerstandskämpfer gemeinsam Fallen platzieren und Feuerpositionen koordinieren, wenn größere Maschinenverbände anrücken. Wettbewerbsmodi gibt es nicht; sämtliche Aktivitäten drehen sich um die bestehende Welt und die Maschinenbegegnungen. Die neuen Bauten erweitern sowohl die Einzel- als auch die Teamverteidigung, ohne den PvE-Fokus zu verändern.
Integration der Basisverteidigung
Die Strukturen laden dazu ein, Basislayouts gezielt an unterschiedliche Maschinentypen anzupassen. Der Granatwerfer-Pillbox liefert automatische Fernunterstützung, die Stachelfallen übernehmen den Nahbereich per Druckauslösung. Sprengfässer schaffen Flächensperren, Attrappen sorgen für Ablenkung, und Sandsackstellungen erhöhen die Überlebenschance bei längeren Gefechten. Zusammen ergeben sich flexible Aufbauten, die Angriffsmuster abdecken, ohne dass der Spieler an jedem Punkt gleichzeitig präsent sein muss.
Lohnt sich das Spiel?
Die Resonanz auf Generation Zero ist auch Jahre nach dem Release gemischt: Gelobt werden Maschinendesign und Atmosphäre, während repetitive Kampfabläufe und technische Probleme zum Launch kritisiert werden. Das Base Defense Pack bringt spürbare Abwechslung in die Basisverwaltung für Spieler, die bereits in die Widerstandskampagne investiert sind. Wer methodisches Open-World-Action und kooperatives Basisbauen schätzt, kann mit den neuen Bauten längere Spielzeiten erwarten. Einsteiger sollten zunächst die etablierten Stärken des Grundspiels in der Erkundung prüfen, bevor sie Erweiterungen kaufen. Das Pack eignet sich vor allem als Ergänzung für Besitzer, die mehr Verteidigungstiefe suchen, weniger als eigenständiger Einstieg.