GRIP: Combat Racing ist ein actionreiches Indie-Rennspiel für den PC, das Anti-Gravitations- und Radfahrzeuge mit Waffeneinsatz kombiniert. Das Artifex Car Pack erweitert das Fahrzeugaufgebot um drei neue Modelle eines bisher unbekannten Herstellers. Die Fahrzeuge stammen aus umgerüsteten Dogfight-Raumschiffen und sind speziell für den Combat Racing-Einsatz optimiert. Sie fügen sich nahtlos in das bestehende Klassensystem ein und eröffnen neue Spielstile, ohne die Grundregeln zu verändern.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Rennen bei Höchstgeschwindigkeit, bei dem Waffen und Power-ups eingesetzt werden, um Konkurrenten auszuschalten. Die Fahrzeuge vereinen Boden- und Schwebephysik und belohnen präzises Handling in engen Kurven und bei Flugmanövern. Das Artifex-Pack liefert mit dem Titan die schwere Tank-Klasse, mit der Fury die ausgewogene Angriffsklasse und mit dem Atom die leichte Speedster-Klasse. Jedes Modell bringt eigene Stärken mit und ergänzt die bereits verfügbaren Rad- und Schwebefahrzeuge.
Der Kampf ist fest in den Streckenverlauf integriert. Spieler sammeln und nutzen Waffen, um Gegner auszubremsen oder auszuschalten und gleichzeitig die eigene Position zu halten. Die Artifex-Fahrzeuge erweitern die taktischen Möglichkeiten, da ihre Raumschiff-Herkunft zu unverwechselbaren Optiken und Fahrverhalten führt, die aggressive oder ausweichende Spielweisen unterstützen.
Spielmodi
Mehrere Modi decken unterschiedliche Spielzeiten und Anforderungen ab. Im Classic Race gilt es, als Erster die Ziellinie zu überqueren und dabei Power-ups sinnvoll einzusetzen. Ultimate Race legt den Fokus auf Punktesammeln durch erfolgreiche Angriffe. Beim Elimination Race scheidet der Letztplatzierte in festen Abständen aus, wodurch der Druck mit jeder Runde steigt. Speed Demon deaktiviert sämtliche Waffen und Power-ups für reine Geschwindigkeitsduelle. Im Time Trial werden allein die schnellsten Rundenzeiten auf einzelnen Strecken gesucht.
Arena-Modus findet auf speziellen Kampfarenen statt, bei denen es um die Zerstörung gegnerischer Fahrzeuge geht. Carkour bietet Singleplayer-Hindernisparcours, die Navigation und Timing ohne direkte Gegner fordern. Online-Modi umfassen Team-Rennen und Deathmatch-Varianten, während lokal bis zu vier Spieler im Splitscreen antreten können.
Fahrzeugklassen und Anpassung
GRIP unterteilt Fahrzeuge in die Klassen Speedster, Aggressor und Tank, die Beschleunigung, Haltbarkeit und Waffeneffektivität beeinflussen. Die Artifex-Modelle halten sich exakt an diese Struktur und stellen je eine Option pro Klasse bereit. Über die Fahrzeugauswahl hinaus sind keine weiteren Anpassungen nötig.
Die Strecken kombinieren Innenarenen, Außenkurse und vertikale Abschnitte, die die Unterschiede zwischen den Klassen deutlich machen. Artifex-Fahrzeuge lassen sich problemlos in diese Umgebungen integrieren und ermöglichen es, je nach Modus und Streckenlayout schwerere oder schnellere Alternativen auszuprobieren.
Lohnt es sich?
Das Grundspiel und das Artifex Car Pack sprechen vor allem Spieler an, die schnelle Combat-Racer mit direktem Konfrontationsfokus und gleichzeitigem Wert auf Rundenzeiten suchen. Lokale und Online-Multiplayer-Optionen decken sowohl lockere Runden als auch Wettkämpfe ab, während Singleplayer-Modi wie Time Trial und Carkour gezieltes Training ermöglichen. VR-Unterstützung steht für ein immersives Cockpit-Erlebnis bereit.
Die Fahrzeugvielfalt durch Packs wie Artifex lädt dazu ein, immer wieder neue Klassenkonstellationen in verschiedenen Modi zu testen. Wer klassisches Rennen ohne starke Kampfkomponente bevorzugt, findet in Speed Demon oder Time Trial passende Alternativen, während Fans von Fahrzeugkämpfen in Ultimate Race und Arena mehr Abwechslung erleben. Das Spiel ist auf dem PC sowohl allein als auch in der Gruppe ohne laufende Saisoninhalte verfügbar.