GUNDAM BREAKER 4 ist ein Action-RPG, bei dem es darum geht, eigene Gunpla-Modelle zu bauen und sie in schnellen Kämpfen einzusetzen. Spieler brechen Teile von besiegten Gegnern ab, fügen sie zu individuellen Maschinen zusammen und kämpfen in Missionen allein oder online. Der Kern des Spiels liegt darin, Komponenten zu sammeln, Builds mit Verbesserungssystemen zu optimieren und sie gegen immer stärkere Gegner auf dem PC zu testen.
Gameplay
Die Kämpfe setzen auf Hack-and-Slash-Action mit Kombosystemen, die anhaltende Angriffe belohnen. Jeder Arm kann zwei Waffen tragen - eine Nahkampf- und eine Fernkampfwaffe -, was abwechslungsreiche Angriffsfolgen und asymmetrische Designs ermöglicht. Längere Kombos erzeugen Boni wie kürzere Abklingzeiten und höhere Drop-Rates für Teile. Ein separater Break-Combo-Balken sorgt für zusätzliche Statusverbesserungen während des Kampfes.
Das Bauen erfolgt über ein Ingame-Montagemenü, in dem Teile aus über 250 Basiskits frei kombiniert werden können. Linker und rechter Arm sind in eigenen Tabs unterteilt und erlauben eine detaillierte Anpassung. Ein Trainingsmodus lässt sich direkt aus dem Baumenü starten, um neue Konfigurationen zu testen, ohne ganze Stages laden zu müssen. Verbesserungs- und Evolutionsgegenstände steigern die Leistung einzelner Teile und unterstützen so ein tieferes Fortschrittssystem für kompetitives oder kreatives Spiel.
Die Teilebeschaffung hängt direkt mit der Kampfleistung zusammen. Indem man Gegnerteile während Missionen bricht, erhält man das Rohmaterial für neue Builds. Das motiviert dazu, verschiedene Missionstypen wiederholt zu spielen, um die Sammlung zu erweitern.
Spielmodi
Der Story-Modus gliedert die Hauptkampagne in Kapitel mit aufeinanderfolgenden Missionen. Der Fortschritt hier schaltet zusätzliche Waffen und weitere Modi frei. Quests bieten kürzere, fokussierte Missionen, die in eigenen Kapitelsets organisiert sind und sich für schnelle Sessions eignen.
Survival-Herausforderungen prüfen die Ausdauer über mehrere aufeinanderfolgende Stages gegen Wellen von Gegnern. Bounty-Hunter-Missionen ermöglichen es, gezielt bestimmte Gegner auszuwählen. Der Diorama-Modus richtet den Fokus auf kreative Szenengestaltung, bei der Kulissen und Requisiten genutzt werden, um fertige Gunpla in statischen Aufstellungen zu präsentieren.
Online-Funktionen unterstützen Koop-Gruppen von bis zu drei Spielern in Missionen, während größere Lobbys bis zu 24 Teilnehmer für soziale Interaktion und gemeinsames Spiel bieten. Singleplayer-Optionen stehen jederzeit für den Solo-Fortschritt zur Verfügung.
Anpassung und Fortschritt
Die Teileverstärkung nutzt spezielle Gegenstände, um Werte über mehrere Stufen zu erhöhen. Evolutionsgegenstände bringen Teile über die grundlegenden Upgrades hinaus und ermöglichen spezialisierte Ausrüstungen für unterschiedliche Kampfstile. Diese Systeme sind eng mit dem lootbasierten Missionsverlauf verknüpft, bei dem bessere Leistung hochwertigere Komponenten liefert.
Spieler verfeinern ihre Maschinen schrittweise und gleichen offensive Fähigkeiten mit defensiven Optionen aus den gesammelten Teilen ab. Der Schwerpunkt auf Asymmetrie und Doppelwaffen-Konfigurationen fördert das Ausprobieren vieler Kombinationen.
Lohnt es sich?
Die Steam-Bewertungen fallen mit „Sehr positiv" aus, basierend auf Tausenden von Rezensionen, die die Tiefe der Anpassungsmöglichkeiten und das befriedigende Kampfgefühl hervorheben, sobald man die Steuerung verinnerlicht hat. Aktuelle Updates bringen weiterhin neue Story-Inhalte und Diorama-Optionen und zeigen damit die anhaltende Unterstützung durch die Entwickler nach dem Launch 2024.
Das Spiel richtet sich an Spieler, die detaillierten Modellbau mit actionreichem Kampf und optionalem Koop kombinieren möchten. Wer repetitive Missionsvielfalt oder rein erzählungsgetriebene Gundam-Geschichten sucht, könnte die Struktur als begrenzt empfinden. Für Fans des Bauschwerpunkts und der Hack-and-Slash-Schleifen der Serie bietet der Titel durch seine Fortschrittssysteme und kreativen Werkzeuge ein konstantes Spielerlebnis.