Homefront: The Revolution - Beyond the Walls ist eine First-Person-Shooter-Erweiterung, die die Einzelspieler-Kampagne des Hauptspiels fortsetzt. Nach dem Fall von Philadelphia begleitet die Geschichte den Widerstandskämpfer Ethan Brady auf einer wichtigen Mission außerhalb der besetzten Stadt. Die Handlung verlagert sich vom urbanen Gefecht in die offenen ländlichen Gebiete Pennsylvanias, wo Spieler durch die Landschaft navigieren und dabei den KPA-Besatzungstruppen ausweichen oder sie bekämpfen. Dieses DLC konzentriert sich auf den Fortschritt der Geschichte durch lineare Missionen, die Erkundung und direkte Konfrontationen miteinander verbinden.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht ein Wechselspiel aus Tarnung, Schusswechseln und Ressourcenverwaltung aus der Egoperspektive. Spieler bewegen sich durch die Farmen und Kleinstädte Pennsylvanias und nutzen natürliche Deckung sowie verlassene Gebäude, um ihre Ziele zu erreichen. Im Kampf kommen neben regulären Waffen auch improvisierte Taktiken gegen die überlegene Ausrüstung der KPA zum Einsatz, die durch Fingerabdruck-Sperren gesichert und daher nicht direkt nutzbar ist. Das Sammeln von Teilen ermöglicht Waffenmodifikationen während der Missionen, etwa das Anbringen von Visieren oder das Wechseln der Feuermodi. Die ländliche Umgebung bringt neue Herausforderungen mit sich, darunter schlammiges Gelände, das sich auf Bewegung und Sichtverhältnisse während Gefechten auswirkt. Nebenziele entlang des Hauptwegs erfordern Aufgaben wie die Störung von Versorgungslinien oder das Sammeln von Informationen, bevor das eigentliche Ziel - der Kontakt mit der NATO - erreicht werden kann.
Spielmodi
Beyond the Walls ist ausschließlich als Einzelspieler-Erlebnis konzipiert. Es gibt keine separaten Mehrspieler- oder Koop-Elemente. Der Inhalt wird als durchgehende Kampagne präsentiert, die direkt an die vorherigen Ereignisse anknüpft und sich auf die Erzählung konzentriert. Der Fortschritt verläuft linear, bietet jedoch etwas Freiheit, um die Umgebung nach optionalen Begegnungen und Sammelobjekten zu erkunden, bevor wichtige Handlungspunkte erreicht werden.
Handlung und Setting
Die Handlung setzt ein, als Philadelphia kurz vor dem Zusammenbruch unter KPA-Kontrolle steht. Eine verzweifelte Nachricht von jenseits der Stadtmauern kündigt mögliche NATO-Unterstützung an, die das Kräfteverhältnis gegen die Besatzung verändern könnte. Ethan Brady führt den Vorstoß durch die feindlichen Linien, um im ländlichen Kernland Kontakt aufzunehmen. Das Setting erweitert die Welt über den bisherigen urbanen Fokus hinaus und stellt die Landschaft Pennsylvanias als neuen Schauplatz dar, auf dem sich der Widerstand an weniger dichte Deckung und andere taktische Gegebenheiten anpassen muss. Wichtige Elemente sind die Interaktion mit verbliebenen Widerstandszellen sowie direkte Auseinandersetzungen, die die Grenzen von Guerilla-Taktiken gegen einen technologisch überlegenen Gegner auf die Probe stellen.
Lohnt sich das Spiel?
Dieses DLC richtet sich an Spieler, die die Hauptkampagne von Homefront: The Revolution abgeschlossen haben und zusätzliche Story-Inhalte suchen. Es bietet eine fokussierte Einzelspieler-Erweiterung mit neuen Schauplätzen und abwechslungsreichen Missionen, die auf ländlicher Erkundung und Kampf basieren. Die Erfahrung bleibt dem Schwerpunkt des Basisspiels auf asymmetrischer Kriegsführung und Waffenanpassung treu, ohne neue, unabhängige Features einzuführen. Spieler, die laufende Updates oder Mehrspieler-Elemente erwarten, werden hier nicht fündig, da die Veröffentlichung aus dem Jahr 2017 stammt und keine weiteren Staffeln oder Patches angekündigt wurden. Es bietet einen direkten Abschluss des Philadelphia-Bogens für Fans der Geschichte und der Egoshooter-Mechaniken des Hauptspiels. Zum Spielen wird der Besitz des Basisspiels vorausgesetzt.