Homefront: The Revolution ist ein Open-World-Ego-Shooter, der während der militärischen Besatzung Philadelphias spielt. Als Widerstandskämpfer nutzt man Guerillataktiken gegen die Korean People's Army und ihre Kollaborateure in einer Stadt, die in unterschiedlich stark kontrollierte Bezirke mit variierender Sicherheitslage und Zivilbevölkerung unterteilt ist.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Erkunden und taktische Kämpfen in einer großen, offenen Spielwelt. Spieler sammeln Materialien aus Gebäuden und versteckten Lagern, um improvisierte Waffen, Sprengstoffe und Werkzeuge herzustellen sowie Feuerwaffen mit austauschbaren Aufsätzen zu modifizieren. Sichere Häuser dienen als Spawn- und Nachschubpunkte; ihre Eroberung erweitert die verfügbaren Optionen auf der Karte.
Im Kampf liegt der Fokus auf schnellen Angriffen und Rückzügen statt auf offenen Konfrontationen. Patrouillen werden überfallen, Ausrüstung sabotiert, Sperrzonen infiltriert und schwere Verstärkung wie gepanzerte Fahrzeuge oder Drohnen vermieden. Nebenmissionen umfassen gezielte Angriffe auf wichtige Gegner und das Bergung feindlicher Technologie. Die KPA behält ihren Ausrüstungsvorteil, der ohne Modifikationen nicht nutzbar ist, und zwingt Spieler so auf selbstgebaute Lösungen und geborgene Teile.
Spielmodi
Die Einzelspieler-Kampagne bietet ein storygetriebenes Erlebnis aus Hauptmissionen und optionalen Nebenaufgaben. Fortschritt bedeutet, Gebiete zu befreien und den Widerstand zu stärken; der Zustand der Welt verändert sich entsprechend erledigter Ziele.
Der Resistance-Modus ermöglicht kooperatives Vier-Spieler-Spiel in sechs separaten Missionen. Spieler wählen aus verschiedenen Klassen mit eigenen Boni und Fortschrittssystemen und arbeiten gemeinsam an Zielen, die den Guerilla-Stil des Hauptspiels widerspiegeln - ohne Übernahme von Kampagnenfortschritt oder Charakteren.
Welt und Fraktionen
Philadelphia ist in Zonen mit unterschiedlicher Besatzungsintensität unterteilt: von stark befestigten, streng kontrollierten Bezirken bis hin zu chaotischeren Randgebieten, in denen der Widerstand Fuß fassen kann. Die Korean People's Army bildet die Hauptgegnerfraktion mit Patrouillen, Kontrollpunkten und Luftunterstützung. Kollaborateure innerhalb der Zivilbevölkerung erhöhen das Risiko während Operationen, während der Spieler-Widerstand durch Rekrutierung und eroberte Infrastruktur wächst.
Mechaniken belohnen Vorbereitung und Anpassungsfähigkeit. Improvisierte Geräte helfen gegen gepanzerte Bedrohungen, und Fahrzeuge ermöglichen schnelles Fortkommen, wenn Tarnung fehlschlägt. Die Umgebung bietet mehrere Wege zu Zielen und fördert Experimente mit unterschiedlichen Ausrüstungen aus gesammelten Ressourcen.
Lohnt sich das Spiel?
Das Spiel richtet sich an Spieler, die Open-World-Shooter bevorzugen, bei denen Planung und kreatives Problemlösen wichtiger sind als lineare Run-and-Gun-Action. Die Einzelspieler-Kampagne erzählt eine in sich geschlossene Geschichte des Aufstands, während der Resistance-Modus kooperative Abwechslung für Gruppen bietet, die gemeinsame Guerilla-Missionen suchen.
Seit dem Release fiel die Kritik gemischt aus; aktuelle Steam-Bewertungen tendieren jedoch positiv. Die technische Stabilität hat sich durch Patches verbessert, bleibt aber für Spieler mit Toleranz gegenüber gelegentlichen älteren Spiel-Unzulänglichkeiten am angenehmsten. Auf dem PC ist das Spiel ohne weitere Käufe für alle zugänglich, die sich für Setting und Mechaniken interessieren.