Inkulinati ist ein rundenbasiertes Strategiespiel, das auf den Seiten mittelalterlicher Handschriften spielt. Als Inkulinati - ein Meister der lebendigen Tinte - beschwört man ein Heer aus Kreaturen und führt es über illustrierte Schlachtfelder. Im Mittelpunkt stehen taktisches Positionieren, der gezielte Einsatz von Tinte als Ressource sowie die einzigartigen Fähigkeiten jeder Kreatur. Die Kämpfe finden auf pergamentartigen Arenen statt, auf denen Umwelteinflüsse und Handschriften-Elemente den Verlauf beeinflussen können. Wer gewinnen will, muss mehrere Züge im Voraus planen und sich flexibel auf die Züge des Gegners einstellen.
Gameplay
Zu Beginn eines Kampfes werden Kreaturen aus dem wachsenden Bestiarium ausgewählt und platziert. Jede Einheit besitzt eigene Stärken - etwa hohen Schaden oder gute Verteidigung - und Schwächen, die erfahrene Gegner ausnutzen können. Ein winziger Inkulinati-Avatar begleitet die Truppen und kann Einheiten stoßen oder Effekte auslösen. Zusätzlich verwaltet man Handkarten und sammelt Perks, die im Verlauf einer Kampagne weitere Fähigkeiten freischalten. Ein Match endet, wenn eine Armee vollständig vernichtet oder ein apokalyptisches Ereignis ausgelöst wird. Erfolg hängt vor allem von der präzisen Verteilung der Tinte und vorausschauender Planung ab.
Im Verlauf der Kampagne erweitert man das Bestiarium durch Siege und verfeinert die Taktik mit neuen Talenten. Durch die unterschiedlichen Kombinationsmöglichkeiten entstehen asymmetrische Spielweisen. Die Handschriften-Umgebung sorgt für visuelle und mechanische Abwechslung, da Seitenlayouts Bewegung und Sichtlinien beeinflussen.
Spielmodi
Der Journey-Modus bildet das Herzstück des Einzelspieler-Erlebnisses. Er gliedert den Fortschritt in Akte mit Schlachten, Begegnungen und finalen Duellen zwischen den winzigen Inkulinati-Avataren. Jeder Akt stellt neue Herausforderungen und erlaubt es, unterschiedliche Armee-Aufstellungen gegen immer stärkere Gegner zu testen.
Im Mehrspielermodus stehen lokale Hot-Seat-Partien sowie Online-Matches zur Verfügung. Beide Varianten ermöglichen direkte Duelle mit selbst zusammengestellten oder vordefinierten Armeen auf gemeinsamen Schlachtfeldern. Weitere Modi bieten Raum zum Üben und Experimentieren mit verschiedenen Kreaturen-Kombinationen außerhalb der Kampagne.
Kreaturen und taktische Systeme
Das Bestiarium enthält Wesen aus mittelalterlichen Marginalien, darunter bewaffnete Hasen oder aggressive Schnecken. Jede Kreaturenart verfügt über spezielle Mechaniken, die mit dem Schlachtfeld und gegnerischen Einheiten interagieren. Die Armeegröße ist begrenzt, sodass Spieler zwischen offensiven, defensiven und unterstützenden Einheiten abwägen müssen. Tinte dient als zentrale Ressource für Beschwörungen und Fähigkeiten und erzeugt einen Spannungsbogen zwischen aggressivem Vorgehen und dem Sparen für spätere Runden. Perks und Talente ermöglichen zusätzliche Anpassungen der Armee über mehrere Kämpfe hinweg.
Lohnt sich das Spiel?
Inkulinati bietet ein fokussiertes taktisches Erlebnis, das vor allem durch seine an Handschriften angelehnte Präsentation und das bedächtige Tempo auffällt. Der Journey-Modus liefert eine abgeschlossene Kampagne mit steigender Schwierigkeit, die Spieler anspricht, die Wert auf Planung und Anpassungsfähigkeit legen. Der Mehrspielermodus sorgt für zusätzliche Langzeitmotivation bei kompetitiv orientierten Nutzern. Regelmäßige Updates haben seit dem Release kontinuierlich neue Kreaturen, Talente und Aktionen hinzugefügt. Das Spiel richtet sich vor allem an Fans rundenbasierter Strategie, die Tiefe über Geschwindigkeit stellen und einen unverwechselbaren visuellen Stil schätzen. Wer nach anspruchsvollen, aber zugänglichen Matches sucht, findet über alle Modi hinweg ein konsistentes Spielerlebnis.