Iratus: Lord of the Dead ist ein rundenbasiertes taktisches Roguelike-RPG, in dem Spieler einen Nekromanten steuern, der sich in einem düsteren Fantasy-Verlies eine Armee aus Untoten aufbaut. Im Mittelpunkt steht das Ressourcen-Management, die Zusammenstellung einer Gruppe aus vier Dienern und der strategische Kampf gegen Gegner - während gleichzeitig der eigene unterirdische Stützpunkt ausgebaut wird.
Gameplay
Im Zentrum des Spiels steht das Sammeln von Körperteilen besiegter Feinde, um die Untoten zusammenzusetzen und zu verbessern. Diese Teile bestimmen Art und Fähigkeiten jedes Dieners und ermöglichen so unterschiedliche Kombinationen von Durchlauf zu Durchlauf. Die Kämpfe laufen rundenbasiert ab, wobei Positionierung, Talentwahl und das Erkennen gegnerischer Schwächen entscheidend sind. Jeder Diener greift auf einen Talentpool zurück, der Angriffe, Unterstützungseffekte und Verteidigungsoptionen abdeckt und so vielfältige Gruppenzusammenstellungen ermöglicht.
Außerhalb der Schlachten widmet man sich dem Ausbau des Verlieses, um weitere Expeditionen zu ermöglichen. Dazu gehört das Erschaffen neuer Diener sowie die Vorbereitung auf den nächsten Vorstoß in feindliches Gebiet. Durch die Roguelike-Struktur birgt jeder Versuch ein Risiko: Scheitern hat dauerhafte Folgen und fordert vorausschauende Planung sowie Anpassung an die jeweiligen Bedrohungen.
Spielmodi
Das Spiel ist ein reines Einzelspieler-Roguelike ohne separate Mehrspieler-Optionen oder eigenständige Modi. Der Spielfluss folgt einem Zyklus aus Verlies-Ausbau, Kämpfen und Ressourcensammlung, der sich über mehrere Durchläufe wiederholt. Taktische Entscheidungen im Kampf und die Anpassung der Diener bilden die zentralen Aktivitäten; separate Kampagnen oder Versus-Modi sind nicht vorhanden.
Diener und Kampfmechaniken
Die Diener erscheinen in verschiedenen untoten Formen wie Zombies, Vampiren, Mumien und Banshees, jede mit eigenen Stärken. Rund 100 Talente über alle Typen hinweg sorgen für hohe Anpassungstiefe und ermöglichen das Ausprobieren unterschiedlicher Synergien innerhalb einer Gruppe. Im Kampf geht es darum, gegnerische Muster zu erkennen und gezielt Schwächen auszunutzen, statt nur auf rohe Kraft zu setzen. Erfolgreich ist, wer ein Team zusammenstellt, das Schaden, Kontrolle und Nachhaltigkeit abdeckt.
Lohnt sich das Spiel?
Das Spiel richtet sich an Spieler, die taktische Roguelikes mit Schwerpunkt auf Gruppenmanagement und ressourcenbasiertem Fortschritt mögen. Die Möglichkeit, Diener aus gesammelten Körperteilen zu erschaffen, bringt eine besondere Note in das Strategie-Genre und spricht Fans von Dungeon-Crawl-Erfahrungen an. Verfügbar auf dem PC eignet es sich für längere Solo-Sessions, die auf wiederholte Durchläufe und Optimierung ausgelegt sind. Wer schnelle Action oder Mehrspieler-Elemente sucht, wird mit dem bedächtigen Tempo weniger glücklich, während Liebhaber komplexer Kampfplanung und untoter Strategie hier eine durchgehend hohe Systemtiefe finden.