Jurassic World Evolution 2: Secret Species Pack erweitert das Dinosaurier-Park-Management um vier neue, bio-engineerte Hybrid-Arten. Das Strategie- und Simulationsspiel dreht sich um den Bau und die Pflege von Dinosaurier-Gehegen, bei dem Besucherzufriedenheit, Sicherheit und Tierwohl gleichermaßen berücksichtigt werden müssen. Das Add-on lässt sich direkt in bestehende Parks auf dem PC integrieren und führt Kreaturen mit besonderen Verhaltensweisen und optischen Details ein, darunter biolumineszente Muster für eindrucksvolle Nachtansichten.
Gameplay
Im Mittelpunkt stehen der Bau von Gehegen, die Steuerung von Dinosaurier-Populationen und der Umgang mit Umwelt- und Verhaltensfaktoren. Spieler gestalten Lebensräume, die auf die Bedürfnisse jeder Art abgestimmt sind, beobachten die Ausbreitung der Tiere und greifen ein, wenn es um Ressourcenkonkurrenz oder Rangordnung geht. Die neuen Hybride bringen eigene Anforderungen mit: Spinoceratops fällt durch seine überwiegend friedliche Art auf, trotz markanter Rückenflosse und Hörner. Stegoceratops wirkt durch sein Hörner- und Stachelensemble eher defensiv. Ankylodocus ist das größte Tier des Packs und nutzt Rückenstacheln sowie einen Keulenschwanz als Präsenzmittel, bleibt dabei aber meist ruhig. Spinoraptor lebt als sozialer Jäger in kleinen Gruppen und verbindet Eigenschaften von Velociraptor und Spinosaurus, was eine sorgfältige Gruppenhaltung erfordert.
Diese Unterschiede erfordern Anpassungen bei Gehegegestaltung und Gruppenmanagement, um Stress und Konflikte zu vermeiden. Die biolumineszenten Effekte der Arten eröffnen neue Möglichkeiten, nächtliche Attraktionen zu schaffen und Besucherströme gezielt zu lenken. Die Mechaniken setzen auf Beobachtung und Feinabstimmung statt auf schnelle Eingriffe und passen damit zum ruhigen Tempo der Parksimulation.
Spielmodi
Vier Modi bieten unterschiedliche Schwerpunkte. Im Kampagnenmodus folgt eine eigenständige Geschichte nach den Ereignissen von Jurassic World: Fallen Kingdom, in der Spieler weltweit für Artenschutz und Sicherheitsmaßnahmen zuständig sind. Der Chaos-Theorie-Modus greift bekannte Franchise-Momente auf und lässt alternative Handlungsverläufe zu. Der Sandbox-Modus ermöglicht uneingeschränkte Parkgestaltung mit Elementen aus verschiedenen Epochen. Der Herausforderungsmodus stellt durch spezielle Karten und plötzliche Umweltereignisse die Effizienz bei Ressourcen- und Tierverwaltung auf die Probe.
Alle Modi unterstützen die neuen Dinosaurier des Secret Species Packs, ohne die Grundregeln zu verändern. Spieler nutzen dieselben Werkzeuge für Gehegebau und Management und passen ihre Strategien je nach Fokus auf Handlung, Kreativität oder Problemlösung an.
Integration der neuen Arten
Die vier Hybride fügen sich mit eigenen Bedürfnissen in bestehende Parks ein. Spinoceratops lässt sich problemlos in gemischte Gehege integrieren, Stegoceratops benötigt verstärkte Barrieren, Ankylodocus beansprucht große Flächen als zentrale Attraktion und Spinoraptor profitiert von engeren Gruppenhaltungen, um Isolation zu vermeiden. Diese Eigenschaften beeinflussen Fütterungspläne, die Platzierung von Aussichtsplattformen und Sicherheitsvorkehrungen.
Die Reaktionen der Besucher fließen in die Gesamtbewertung des Parks ein. Die auffälligen Erscheinungen und Verhaltensweisen der Hybride sorgen für bleibende Eindrücke, während die biolumineszenten Effekte abendliche Führungen aufwerten und längere Öffnungszeiten attraktiv machen.
Lohnt sich das Spiel?
Das Add-on richtet sich an Spieler, die bereits Erfahrung mit Dinosaurier-Park-Management haben und nach mehr Abwechslung bei Artenauswahl und Gehegegestaltung suchen. Das Grundspiel wird weiterhin durch regelmäßige Updates gepflegt. Kritiken loben die Grafik, die Simulationsqualität und die authentische Umsetzung der Filmwelt, wobei viele die verbesserte Detailtiefe gegenüber dem Vorgänger hervorheben. Wer methodisches Bauen, Verhaltensbeobachtung und langfristige Parkentwicklung schätzt, findet mit den Hybriden zusätzliche Anreize für alle Spielmodi. Neueinsteiger sollten zunächst das Basisspiel kennenlernen, bevor sie diese Erweiterung für gezielte Artenvielfalt hinzufügen.