Resident Evil 2 ist ein Survival-Horror-Actionspiel, das in der von Infizierten überrannten Stadt Raccoon City spielt. Spieler übernehmen entweder Leon Kennedy oder Claire Redfield und erkunden Polizeirevier, Kanalisation und weitere Schauplätze, während sie mit begrenzten Vorräten gegen die Gegner bestehen müssen. Im Mittelpunkt stehen vorausschauende Planung, gezieltes Schießen und die Interaktion mit der Umgebung statt direkter Konfrontation.
Gameplay
Das Spiel dreht sich um die Erkundung miteinander verbundener Areale, die mit verschlossenen Türen, versteckten Gegenständen und Umweltgefahren gefüllt sind. Das Inventar ist stark begrenzt, sodass Spieler ständig entscheiden müssen, was sie mit sich führen und was sie in den Kisten sicherer Räume deponieren. Im Kampf kommen Schusswaffen mit begrenzter Munition, Nahkampfoptionen und gezielte Schwachstellenangriffe zum Einsatz, um Ressourcen zu schonen. Ein immer wiederkehrender Verfolger sorgt für zusätzliche Spannung und zwingt Spieler, Fortschritt und Ausweichmanöver in offenen Bereichen abzuwägen.
Drei Schwierigkeitsgrade - Assisted, Standard und Hardcore - beeinflussen Aggressivität der Gegner, Platzierung von Items und erlittenen Schaden. Höhere Stufen verringern den Spielraum für Fehler und verändern die Speichermöglichkeiten spürbar. In bestimmten Abschnitten werden Nebenfiguren kurzzeitig spielbar und bringen eigene Bewegungs- und Werkzeugsets mit, die die Fähigkeiten der Hauptcharaktere ergänzen.
Die Waffenkontrolle wirkt schwerfällig: Rückstoß und Nachladeanimationen belohnen präzises Timing und gutes Positionieren. Die Samurai Edge Albert Model, eine exklusive Pistolen-Variante, liegt während der Hauptkampagne in den Item-Boxen und bietet ein eigenes Schussprofil, das sich für längere Kämpfe eignet.
Spielmodi
Das Kernspiel besteht aus szenariobasierten Durchläufen mit jeweils einem ersten und zweiten Run pro Protagonist. Diese Runs unterscheiden sich durch veränderte Item-Positionen, andere Rätsellösungen sowie abweichende Start- und Endpunkte und motivieren so zu mehreren Durchgängen.
Nach Abschluss der Hauptszenarien stehen Bonusmodi zur Verfügung. Der 4th Survivor lässt Spieler als Söldner durch eine lineare Strecke bis zum Extraktionspunkt kämpfen. Ghost Survivors bietet alternative „Was-wäre-wenn"-Szenarien mit eigenen Gegnervarianten und Nachschubmöglichkeiten. Tofu Survivor stellt eine humorvolle, ressourcenarme Herausforderung im gleichen Format dar.
- Assisted-Modus verringert die Widerstandsfähigkeit der Gegner für mehr Zugänglichkeit.
- Standard-Modus bietet ein ausgewogenes Verhältnis von Herausforderung und Ressourcenknappheit.
- Hardcore-Modus erhöht Gegnerzahl und Aggressivität und schränkt Speichermöglichkeiten ein.
Zusätzliche Inhalte und Features
Auf dem PC unterstützt das Spiel sowohl First- als auch Third-Person-Perspektive, die jederzeit gewechselt werden können. Nach dem Abschluss gibt es Aufzeichnungen und freischaltbare Modelle als Belohnung, die den Fortschritt dokumentieren und Charakterdesigns präsentieren. Die Albert Model Samurai Edge ist direkt in den Item-Pool der Hauptkampagne integriert, ohne das Gleichgewicht zu verändern, und dient als zuverlässige Sekundärwaffe.
Updates haben die Kompatibilität und Stabilität auf aktuellen Systemen sichergestellt. Das Spiel ist als vollständiges Paket auf dem PC erhältlich, ohne laufende saisonale Inhalte - der Fokus liegt auf der Originalkampagne und den freischaltbaren Extras.
Lohnt es sich?
Resident Evil 2 bietet ein fokussiertes Singleplayer-Erlebnis im Survival-Horror-Genre, das auf Atmosphäre, Ressourcenmanagement und die Wiederholbarkeit der Szenarien setzt. Es spricht Spieler an, die methodische Erkundung und Inventarentscheidungen gegenüber schnellem Action bevorzugen. Die verschiedenen Spielmodi und Schwierigkeitsstufen schaffen klare Fortschrittswege und Anreize für weitere Durchgänge, ohne dass zusätzliche Käufe nötig sind - abgesehen vom Basisspiel und optionalen Waffenpaketen. Wer klassische Survival-Horror-Mechaniken in moderner Präsentation sucht, wird Struktur und Tempo über mehrere Spielstunden hinweg als lohnend empfinden.