RoboCop: Rogue City ist ein Einzelspieler-Ego-Shooter mit Action-Adventure-Elementen, der Spieler in die Rolle des halb Mensch, halb Maschine gewordenen Gesetzeshüters in den Straßen von Old Detroit versetzt. Die Geschichte schließt direkt an die Filmreihe an und spielt nach den Ereignissen von RoboCop 2. Alex Murphy nimmt seine Arbeit gemeinsam mit seiner Partnerin Anne Lewis wieder auf. Im Mittelpunkt steht ein bedächtiger, kraftvoller Schusswechsel: RoboCop bewegt sich langsam, steckt Treffer ein und zielt präzise mit seiner charakteristischen Auto-9. Daneben ermitteln Spieler, stellen Strafzettel aus und treffen Dialogentscheidungen, die den Verlauf von Nebenmissionen beeinflussen.
Gameplay
Das Spiel kombiniert lineare Missionen mit freier Erkundung in verschiedenen Stadtvierteln, Krankenhäusern und Fabriken. RoboCop räumt Verbrecher aus dem Weg, schützt Zivilisten und wahrt die öffentliche Ordnung. Die Gesundheit regeneriert sich mit der Zeit oder durch den Einsatz von Gegnern als menschliche Schutzschilde; Sturzschaden gibt es nicht. Über Skill-Bäume lassen sich vier Spezialfähigkeiten freischalten: ein Overshield, ein Sturmangriff, ein Betäubungseffekt und ein Bullet-Time-Modus für gezieltes Zielen. Nebenmissionen bieten unterschiedliche Ausgänge, je nachdem, ob Spieler bei der Befragung von Verdächtigen auf Härte oder Deeskalation setzen. Das System belohnt sowohl aggressive Schießereien als auch überlegtes Vorgehen.
Game Modes
Der gesamte Inhalt läuft als Einzelspieler-Kampagne ab. Die Hauptmissionen treiben die Handlung in klar strukturierten Abschnitten voran, während optionale Nebenaktivitäten das Spiel erweitern: Strafzettel schreiben, Verdächtige verhören oder Stadtviertel säubern. Es gibt keine separaten Multiplayer- oder Wettkampfmodi. Der Fortschritt bleibt komplett solo, Dialog- und Verhaltensentscheidungen wirken sich auf Missionsergebnisse und Charakterinteraktionen aus.
Story und Setting
Die Geschichte begleitet RoboCop bei der Bekämpfung neuer Bedrohungen in einer Stadt, die sich noch immer von früheren Konzern- und Verbrecherkonflikten erholt. Missionen wechseln zwischen intensiven Feuergefechten und Ermittlungsabschnitten, in denen Beweise gesammelt und Fälle entschieden werden. Die Welt bewahrt den rauen, satirischen Ton der Originalfilme und führt neue Schauplätze und Gegner ein. Die Rückkehr von Peter Weller als RoboCop verankert das Spiel im bestehenden Kanon.
Behind the Scenes mit dem Digital Artbook
Die mitgelieferte Digital-Artbook-App gewährt Zugriff auf über 100 Seiten Konzeptzeichnungen, Skizzen und finaler Artwork. Die Entwickler kommentieren jedes Bild und erläutern die gestalterischen Entscheidungen hinter Charakteren, Umgebungen und Waffenmodellen. Fans, die den visuellen Entstehungsprozess nachvollziehen möchten, finden hier detaillierte Einblicke.
Lohnt sich das Spiel?
RoboCop: Rogue City bietet ein fokussiertes Einzelspieler-Shooter-Erlebnis mit leichten Rollenspielelementen für alle, die bedächtigen Kampf und Franchise-Lore schätzen. Die Kampagnenstruktur lässt sich über Hauptmissionen und optionale Nebeninhalte auf mehrere Sitzungen verteilen. Eine eigenständige Erweiterung mit dem Titel Unfinished Business erschien 2025 und liefert zusätzliche Story-Inhalte. Die Resonanz fällt bei Fans des RoboCop-Universums und klassischer Ego-Shooter überwiegend positiv aus. Das Digital Artbook vertieft die Wertschätzung für die Produktion, indem es detaillierte Artwork und Entwicklerkommentare präsentiert. Wer eine in sich geschlossene Action-Adventure-Erfahrung um eine ikonische Figur sucht, findet auf dem PC ein rundes Gesamtpaket.