theHunter: Call of the Wild - Silver Ridge Peaks erweitert das Jagdsimulationsspiel um ein neues Reservat in den Rocky Mountains Colorados. Spieler verfolgen und erlegen dort Wild auf abwechslungsreichem Gelände, verwalten ihre Ausrüstung und folgen einer eigenen Handlung.
Gameplay
Zu Fuß oder per Fahrzeug erkunden sie offene Landschaften, orten Tiere mit Fernglas und Lockrufen und schleichen sich bis auf Schussweite heran. Spuren, Losung und Lautäußerungen verraten Bewegungsroutinen und helfen, das Wild vorherzusagen. Als neue Waffe steht der Alexander Longbow bereit: ein einteilig gefertigter Hickory-Bogen, der mit vorhandenen sowie zwei weiteren Pfeilsorten kompatibel ist. Er ermöglicht lautlose Schüsse auf unterschiedlich große Tiere und ist in den Farbvarianten Lackiert, Rau und Esche erhältlich. Die 25 Quadratmeilen umfassen Grassteppen, dichte Wälder, tiefe Canyons, hoch gelegene Bergseen und markante rote Gipfel. Verlassene Minen und eine Geisterstadt geben der Kulisse zusätzliche Tiefe und dienen als Orientierungspunkte. Freies Erkunden und strukturierte Aufgaben werden gleichermaßen unterstützt.
Spielmodi
Im Einzelspielermodus steht die gesamte Karte zum freien Streifen zur Verfügung; ergänzt wird sie durch 15 Story-Missionen, die den Wildhüter Allan Bradley und den Jäger Remi Warren in den Mittelpunkt stellen. Die Aufträge greifen Umweltprobleme aus der Bergbau-Vergangenheit des Gebiets auf und führen die Spieler durch gezielte Beobachtungs- und Pflegeaufgaben. Im Mehrspielermodus können Teilnehmer Sitzungen anderer Reservats-Besitzer betreten. Sie erhalten Zugriff auf alle Jagdgebiete, Tiere und Ausrüstung, Fortschritte in den Story-Missionen sind jedoch nur im Alleingang möglich.
Tierwelt und Umgebung
Neun Arten bevölkern das Reservat: Gabelbock auf den Ebenen, Wapiti im Wald, Berglöwe in den Lauerplätzen, Schwarzbär als besonderer Anziehungspunkt, Maultierhirsch, Präriebison, Schneeziege an den Klippen, Dickhornschaf und Merriam-Wildtruthahn. Starke Höhenunterschiede und jahreszeitlich wechselnde Vegetation beeinflussen Sichtverhältnisse und Verhalten der Tiere. Historische Relikte wie Geisterstadt und Minengelände dienen als visuelle Landmarken, ohne die Jagdmechanik zu verändern.
Lohnt sich der Kauf?
Die Steam-Bewertungen fallen „Überwiegend positiv" aus. Das Reservat spricht Spieler an, die realistisches Spurenlesen, Waffenvielfalt - auch mit Bogen - und offene Erkundung in einer Jagdsimulation schätzen. Multiplayer-Sitzungen bieten einen niedrigschwelligen Einstieg, ohne dass ein Kauf für den Basiszugriff nötig ist. Die 15 Story-Missionen liefern klare Ziele für alle, die neben dem freien Jagen eine erzählte Struktur bevorzugen. Wer eine stimmige Erweiterung des Grundspiels sucht, findet hier verlässliche Mechaniken und ein unverwechselbares Bergpanorama, das zu wiederholten Besuchen einlädt.