theHunter: Call of the Wild - Sundarpatan Nepal Hunting Reserve ist eine Jagdsimulation in einer weitläufigen nepalesischen Landschaft. Spieler erkunden drei unterschiedliche Klimazonen und verfolgen Wild in Bergen, Hügeln und Tiefland. Dabei stehen realistisches Tierverhalten, Geländekunde und präzise Schussabgabe mit historischen Waffen im Mittelpunkt.
Gameplay
Jäger bewegen sich durch schneebedeckte Höhenrücken, dichte Rhododendronwälder im Mittelgebirge und ausgedehnte Salwälder im tropischen Tiefland. Jede Zone stellt eigene Anforderungen an Sicht, Fortbewegung und Begegnungen mit Tieren. Im Reservat leben insgesamt 13 Arten, darunter mehrere, die nur hier vorkommen: der Barasingha, der Schneeleopard und der große Tahr, der vor Ort als Great One bekannt ist. Im Tiefland erfordert der Bengal-Tiger ständige Aufmerksamkeit, da er einzelgängerisch und lauernd jagt.
Die Spurensuche basiert auf Fährtenlesen, Windrichtung und Lautäußerungen der Tiere. Neben der Jagd unterstützen Aufgaben wie landwirtschaftliche Arbeiten, Fotodokumentationen und Reparaturen den Betrieb des Reservats. Diese Tätigkeiten ergänzen den Ablauf aus Ortung, Annäherung und ethischer Erlegung. Das Gandhare Rifle, ein einschüssiges Hinterladergewehr aus dem späten 19. Jahrhundert, bietet hohe Kaliberstärke für Großwild und verleiht dem Waffenarsenal historische Note.
Spielmodi
Das Reservat ist ein offenes Erkundungsgebiet, in dem Spieler zwischen geführten Missionen und freiem Jagen selbst das Tempo bestimmen. Handlungsorientierte Aufträge führen oft zu lokalen Rangern und Experten, die Einblicke in nepalesische Tierwelt und Naturschutz geben. Zusätzliche Ziele wie die Pflege von Feldern oder die fotografische Erfassung von Arten erweitern das Spektrum über die reine Jagd hinaus. Alle Aktivitäten finden in einer zusammenhängenden Welt statt und ermöglichen nahtlose Übergänge zwischen verschiedenen Lebensräumen und Auftragstypen.
Erkundung und Umgebung
Die Karte umfasst das gesamte Spektrum nepalesischen Geländes - von hoch gelegenen Himalaja-Graten bis hin zu flachen Ebenen. Schnee, dichte Vegetation und unterschiedliche Höhenlagen beeinflussen sowohl die Beweglichkeit der Jäger als auch die Verteilung der Tiere. Spieler treffen auf bekannte und regional einzigartige Arten und erfahren durch Gespräche mit dem Reservatspersonal mehr über kulturelle und ökologische Zusammenhänge. Die Größe des Gebiets lädt zu wiederholten Besuchen ein, um neue Routen und Verhaltensmuster in den verschiedenen Landschaften zu entdecken.
Lohnt es sich?
Dieses Reservat richtet sich an Spieler, die methodische, simulationsnahe Jagd mit realistischem Tierverhalten und abwechslungsreicher Umgebung schätzen. Das Gandhare Rifle sowie die drei Biotope bieten neue Herausforderungen für erfahrene Spieler der Serie. Aufgaben abseits der Jagd sorgen für Abwechslung und verankern das Spiel stärker in der nepalesischen Kultur. Kritiken loben vor allem die visuelle Gestaltung und die neue Artenvielfalt, während einige auf leistungsbedingte Einschränkungen durch dichte Vegetation hinweisen. Das DLC bietet ein eigenständiges Erlebnis für alle, die sich für Nepals Tierwelt und Landschaft interessieren - ohne Vorkenntnisse anderer Reservate vorauszusetzen.