„A Game About Farting" ist ein actionlastiges Indie-Simulationsspiel für den PC. Die Spieler übernehmen die Rolle einer Figur, die von Master Beast den Auftrag erhält, einen Park von seinen Besuchern zu befreien - mithilfe gezielter Flatulenz. Einfache Steuerung, präzises Timing und ein begrenztes Ressourcen-Management bilden die Grundlage, um das Ziel zu erreichen, ohne ungewollte Aufmerksamkeit zu erregen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Erkunden des Parks zu Fuß und das Ausmachen geeigneter Ziele in der Menge. Die Bewegung wirkt bewusst langsam, während der Spieler nach abgeschiedenen Ecken oder abgelenkten Personen sucht. Erfolg hängt davon ab, unentdeckt zu bleiben - zu laute Aktionen locken sofort Aufmerksamkeit und führen zum Scheitern.
Ein Angriff wird vorbereitet, indem die Leertaste gedrückt gehalten wird, um Druck im Verdauungssystem aufzubauen. Wird zur richtigen Intensität losgelassen, vertreibt die Welle die Ziele in der Umgebung. Hält man zu lange oder überschreitet die sichere Grenze, endet der Versuch mit einem peinlichen Unfall. Dieses Risiko-Schance-Prinzip sorgt für Spannung bei jedem Versuch, Gruppen zu räumen.
Erfolgreiche Räumungen bringen Geld ein, mit dem Verbesserungen an Kapazität und Kontrolle gekauft werden können. Upgrades betreffen das Verdauungssystem für mehr Reichweite oder stabilere Kleidung, um Unfälle bei längeren Ladezeiten zu vermeiden. Das Fortschrittssystem lädt dazu ein, den Park immer wieder aufzusuchen, um neue Kombinationen auszuprobieren.
Spielmodi
Das Spiel bietet eine reine Einzelspieler-Erfahrung, die sich ausschließlich auf das Räumen des Parks konzentriert. Es gibt keine separaten Modi oder Abweichungen - jede Session dreht sich um dasselbe Ziel: Ziele finden, Lautstärke kontrollieren und saubere Freisetzungen ohne Entdeckung ausführen.
Fortschritt entsteht durch wiederholte Versuche im selben Szenario. Jeder Durchlauf schärft das Verständnis für Menschenansammlungen und optimale Positionierung. Das Fehlen zusätzlicher Modi hält das Spiel auf die Kernmechaniken von Tarnung und Timing fokussiert.
Fortschritt und Upgrades
Das verdiente Geld fließt direkt in Verbesserungen der zentralen Systeme. Upgrades für Magen und Darm erhöhen Kraft und Reichweite jeder Freisetzung. Der Kauf robusterer Boxershorts senkt die Unfallgefahr bei längeren Ladezeiten. Dadurch verändert sich, wie aggressiv Gruppen angegangen werden können, ohne sofort zu scheitern.
Der Upgrade-Pfad belohnt vorsichtiges Spiel. Frühe Runden konzentrieren sich auf kleine, sichere Räumungen, um Kapital aufzubauen. Spätere Durchläufe nutzen stärkere Fähigkeiten, um dichtere Menschenmengen oder riskantere Positionen zu bewältigen. Das System bleibt an die eine zentrale Herausforderung gebunden und macht jeden Versuch zu einer Chance, die Strategie mit besserer Ausrüstung zu verfeinern.
Lohnt sich das Spiel?
Das Spiel richtet sich an Spieler, die kurze, skurrile Simulationserlebnisse mit leichter Action und entspanntem Tempo suchen. Die Mechaniken belohnen Geduld und präzises Timing statt komplexer Steuerung oder langer Kampagnen. Wer kurze Sessions mit Humor und einfachem Risikomanagement mag, findet den Loop unterhaltsam.
Das Feedback hebt das einprägsame Konzept und die Spannung durch die Lademechanik hervor. Spieler erwähnen häufig die Befriedigung erfolgreicher, unauffälliger Freisetzungen und die komischen Folgen bei Überlastung. Das Spiel bleibt eine Nischenwahl für alle, die sich für unkonventionelle Indie-Experimente ohne zusätzliche Inhalte oder fortlaufende Saisons interessieren.