Aliens versus Predator Classic 2000 ist ein First-Person-Shooter, in dem Spieler als eine von drei Spezies ums Überleben in düsteren Science-Fiction-Schauplätzen kämpfen. Das Spiel bietet drei vollständige Einzelspieler-Kampagnen, einen Skirmish-Modus sowie Online-Multiplayer über Steam. Jede Fraktion verfügt über eigene Bewegungsabläufe, Waffen und Ziele und sorgt so für abwechslungsreiche Runden, in denen Nahkampf, Tarnung oder Fernkampf je nach Spezies im Vordergrund stehen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Erkunden linearer Level voller Gegner, Aufgaben und Umweltgefahren. Colonial Marines nutzen Bewegungsdetektoren und schwere Waffen wie Schrotflinten, Granatwerfer und Flammenwerfer. Predatoren setzen auf Präzision und Tarnung, mit Handgelenksklingen, Schulterkanonen und einem Tarnfeld. Aliens punkten mit Geschwindigkeit und Kletterfähigkeit, um von Wänden oder Decken aus anzugreifen und Gegner mit Klauen und Schwanz zu erledigen.
Die Schauplätze reichen von Raumschiffen über Raumstationen und Kolonien bis hin zu fremden Planetenoberflächen. Beleuchtung und Sounddesign erzeugen eine beklemmende Atmosphäre. Ein falscher Schritt kann die Rollen schnell umkehren, besonders bei geräusch- oder bewegungsempfindlichen Feinden. Xbox-360-Controller werden unterstützt, und der Original-Soundtrack sorgt für passende Stimmung. Das Spiel läuft auf DirectX 9.0c und ist damit mit aktuellen PCs und Laptops kompatibel.
Game Modes
Im Einzelspieler-Modus stehen drei Kampagnen zur Verfügung - eine pro Spezies. Sie umfassen alle Level der Gold Edition sowie des Millennium Expansion Packs und bieten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Im Skirmish-Modus treten Spieler in Arena-Kämpfen gegen endlose Alien-Wellen an, ideal für kurze, intensive Runden.
Multiplayer läuft über eine integrierte Lobby, in der Hosts Matches erstellen und Spieler über das Steam-Overlay beitreten können. Freunde lassen sich direkt einladen, und bei Verbindungsabbrüchen erfolgt automatisch ein Host-Wechsel. Dedizierte Server werden nicht unterstützt, alle Partien laufen Peer-to-Peer. Alle drei Fraktionen stehen mit ihren Fähigkeiten zur Verfügung und ermöglichen gemischte Kämpfe auf den verfügbaren Karten.
Species and Mechanics
Jede Fraktion folgt eigenen Regeln und belohnt unterschiedliche Spielstile. Aliens nutzen Wandlaufen und hohe Mobilität, um Gegner schnell zu überrennen. Predatoren kombinieren Tarnung mit starken Fernkampfwaffen und zwingen Gegner, auf visuelle oder akustische Hinweise zu achten. Marines setzen auf Vorbereitung und Feuerkraft, um Stellungen gegen Übermacht oder einzelne Bedrohungen zu halten. Diese Unterschiede gelten sowohl in den Kampagnen als auch im Multiplayer und laden zu wiederholten Durchgängen ein.
Is It Worth Playing?
Die Neuveröffentlichung erhält durchweg positive Bewertungen und hält auf der Hauptplattform eine „Sehr positiv"-Bewertung von Tausenden Spielern. Aktuelle Rückmeldungen sind größtenteils positiv, was zeigt, dass die klassischen Mechaniken und die Atmosphäre weiterhin überzeugen. Das Spiel richtet sich an Fans asymmetrischer Kämpfe, actionlastiger Horror-Elemente und mittellanger Kampagnen ohne moderne Hilfestellungen. Wer regelmäßige Updates oder saisonale Inhalte sucht, wird hier nicht fündig, da die Entwicklung nach den initialen Patches eingestellt wurde. Dank guter Hardware-Kompatibilität und Controller-Unterstützung eignet sich das Spiel sowohl für Rückkehrer als auch für Neuentdecker des Drei-Fraktionen-Konzepts aus dem Jahr 2000.