Alone in the Dark: Illumination ist ein Action-Adventure, das Third-Person-Shooter-Elemente mit Survival-Horror in einer von Lovecraft inspirierten Welt verbindet. Spieler übernehmen die Kontrolle über einen von vier einzigartigen Helden, um in der Stadt Lorwich monströse Bedrohungen zu bekämpfen - mit Schusswaffen, Spezialfähigkeiten und Lichtmechaniken gegen eldritche Kreaturen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Erkunden von Leveln voller blutrünstiger Kreaturen, während Ressourcen und Lichtquellen verwaltet werden müssen. Jeder Held bringt eigene Waffen und Fähigkeiten mit, die Kampf- und Rätselstrategien prägen. Der Jäger setzt auf Fernkampfwaffen, die Hexe auf Magie für Gruppenkontrolle und Unterstützung, der Priester auf Schutzkräfte und Nahkampf, der Ingenieur auf Reparaturen und schwere Waffen. Durch Erfahrungspunkte lassen sich neue Fähigkeiten freischalten.
Lichtquellen spielen eine zentrale Rolle: Spieler erschaffen damit sichere Zonen, die Gegner fernhalten und Schaden über Zeit verursachen. Dynamische Elemente ermöglichen es, die Levelstruktur durch Rätsel zu verändern und so Wege freizulegen oder Gegneraufkommen zu beeinflussen. Zufallsgenerierte Aspekte wie Gegnerplatzierungen, Türschlösser und Raumlayouts sorgen für Abwechslung bei wiederholten Durchläufen. Im Kampf gilt es, Schießen, Fähigkeiten und Positionierung zu kombinieren, um Wellen von Gegnern wie Roof Walkers, Shapes und Spawns abzuwehren.
Spielmodi
Das Spiel unterstützt Koop für bis zu vier Spieler, bei dem jeder Teilnehmer einen anderen Helden wählt. Das Team muss Fähigkeiten koordinieren, um Ziele zu erreichen und am Ende jeder Phase in die Sicherheitstresore zu gelangen. Die Gruppengröße lässt sich reduzieren, um die Herausforderung zu erhöhen, oder man spielt allein mit nur einem Helden. Vier Kampagnen führen durch Lorwichs Oberfläche und unterirdische Bereiche, mit mehreren Leveln, die das zentrale Mysterium der Dunkelheit vertiefen.
Im Einzelspielermodus folgt das Spiel derselben Struktur, jedoch ohne Unterstützung durch Mitspieler. Der Fokus liegt auf sorgfältigem Ressourcenmanagement und heldenspezifischen Taktiken. Es gibt keine kompetitiven Modi - das Spiel setzt ganz auf kooperatives Überleben gegen die Horden, mit Fortschritt durch Charakterentwicklung unabhängig von der Gruppengröße.
Umgebungen und Atmosphäre
Die Schauplätze reichen von den verwüsteten Landschaften Lorwichs bis in tiefere unterirdische Bereiche, die mehr über die Geschichte der Stadt enthüllen. Lichtmanagement dient hier sowohl als Verteidigung als auch als Orientierungshilfe. Die Atmosphäre orientiert sich an klassischen Horroreinflüssen und bevölkert die Umgebungen mit albtraumhaften Wesen, die ständige Wachsamkeit erfordern. Rätsel rund um Lichtquellen öffnen oft den Weg in neue Abschnitte und zwingen Spieler, Angriff und Umgebungskontrolle auszubalancieren.
Lohnt es sich?
Die Resonanz auf Alone in the Dark: Illumination fiel bei Spielern überwiegend negativ aus; Steam-Rezensionen kritisieren vor allem die Umsetzung trotz interessanter Prämisse. Das Spiel erschien 2015 und ist als abgeschlossenes Produkt ohne laufende Updates oder saisonale Inhalte verfügbar. Es richtet sich an Fans von Koop-Action-Horror mit Fokus auf Heldenfähigkeiten und Lichtmechaniken, insbesondere Liebhaber von Lovecraft-Themen, die prozedural variierte Level in kleinen Gruppen oder allein meistern möchten. Spieler, die moderne, hochpolierte Titel oder aufwändige Produktionen suchen, könnten die veralteten Systeme und den begrenzten Umfang weniger ansprechend finden. Wer sich für das Vier-Helden-Konzept und die Kampagnenstruktur interessiert, kann dennoch Wert im fokussierten Koop-Gameplay finden.