Depths of Providence ist ein Indie-Roguelike-JRPG, dessen Kern eine risikoreiche Expedition durch einhundert prozedural generierte Stockwerke bildet. Eine Vierergruppe startet jede Runde auf Level eins ohne Ausrüstung und setzt auf Relikte aus erfolgreichen Fluchten, um künftige Versuche zu erleichtern. Die zentrale Herausforderung liegt in klugem Ressourcenmanagement, taktischem rundenbasierten Kampf und der Entscheidung, wann man den Rückzug antritt.
Gameplay
Die Kämpfe folgen dem klassischen JRPG-Prinzip mit Klassen, Zaubern, Elementarwirkungen und elf Ausrüstungsplätzen pro Held. Gegner in tieferen Ebenen setzen tödliche Mechanismen wie Blicke mit Sofort-Tod, Versteinerung oder Gruppenangriffe ein. Überleben hängt vom richtigen Timing von Todeswächtern, Unterstützungszaubern und taktischen Rückzügen ab. Rote Truhen liefern temporäre Gegenstände für die aktuelle Runde, blaue Truhen bergen dauerhafte, namentlich benannte Ausrüstung, die bei erfolgreicher Flucht in ein festes Lager übergeht.
Jede Etage entsteht neu, sodass Aufbau und Gegneraufstellung variieren. Alle zehn Stockwerke bewacht ein Mini-Boss die Treppe, im hundertsten wartet Chrono-Lord Aiful. Wer ihn besiegt, schmiedet die gesammelten Relikte zu Super-Blue-Gegenständen mit einzigartigen, zufälligen Affixen. Zwischen Stockwerk 15 und 24 erscheint eine leuchtende Providence-Truhe, die einen sofortigen Ausstieg mit vollem Beutegewinn ermöglicht.
Spielmodi
Das Spiel bietet zwei grundverschiedene Herangehensweisen. Im Meta-Progressionsmodus sammeln Spieler über mehrere Durchläufe blaue Truhen-Relikte an, um mit jeder neuen Runde stärker zu starten und tiefer vorzudringen. Die Spannung entsteht durch die Wahl, früh über die Providence-Truhe auszusteigen oder das Risiko für höhere Belohnungen einzugehen.
Der Daily-Challenge-Modus deaktiviert jegliche Meta-Progression. Alle Teilnehmer beginnen auf derselben festgelegten Etage mit identischen Truhen, Gegnern und Skill-Drops. Eine globale Bestenliste erfasst die erreichte Tiefe; serverseitige Replays bestätigen die Einträge. Hier zählen allein Können und Konstanz.
Wichtige Mechaniken und Fortschritt
Einmal gesicherte blaue Truhen-Relikte stehen ab sofort am Start jeder weiteren Runde zur Verfügung und ermöglichen langfristiges Wachstum. Acht versteckte Ancient-Key-Scherben öffnen nach der Sammlung eine zusätzliche Questreihe sowie einen eigenen Party-Builder. Controller-Unterstützung erstreckt sich auch auf die Steam Deck und bewahrt das komplette rundenbasierte Erlebnis auf portablen Geräten.
Die Systeme sind bewusst anspruchsvoll gestaltet. Frühe Versuche erreichen selten Stockwerk 100, und der Daily-Modus hält die Erfolgsquote niedrig, damit tiefe Durchläufe echte Leistungen bleiben.
Lohnt sich das Spiel?
Depths of Providence richtet sich an Fans rundenbasierter JRPG-Kämpfe mit Roguelike-Risiko und Wiederspielbarkeit. Wer stetiges Stärkerwerden und Meta-Progression schätzt, findet im Tresor- und Reliktsystem Anreize. Spieler, die kompetitive Daily-Runs mit verifizierten Ranglisten ohne Carry-over-Vorteile suchen, profitieren vom festgelegten Challenge-Modus. Das Spiel befindet sich noch in der Vorabversion, daher liegen keine Nutzerbewertungen vor; Erwartungen sollten sich an den beschriebenen Systemen und dem bewussten Schwierigkeitsgrad orientieren. Vollständige Controller-Unterstützung sowie Cross-Plattform-Kompatibilität auf PC, macOS und Linux erweitern die Zugänglichkeit.