„Die in the Dungeon" ist ein rundenbasiertes Würfelbau-Roguelite, das anstelle klassischer Karten anpassbare Würfel als Kern des Deck-Buildings nutzt. Spieler steuern einen von vier Froschkriegern durch prozedural generierte Dungeonebenen und kombinieren Würfelfähigkeiten auf einem Brett, um Gegner in taktischen Kämpfen zu besiegen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Ziehen von Würfeln in die Hand und deren Platzierung auf einem Raster, bei dem Nachbarschaft und Ausrichtung bestimmen, wie sich Fähigkeiten verbinden. Rote Würfel verursachen meist direkten Schaden, blaue erzeugen Schilde, grüne stellen Leben wieder her und violette wirken als Multiplikatoren für benachbarte Effekte. Zwischen den Durchläufen lassen sich die Würfel anpassen, indem ihre Seiten verändert und Eigenschaften hinzugefügt werden - so wird aus jedem Wurf eine strategische Entscheidung.
Kampf erfordert räumliches Denken. Durch geschicktes Anordnen entstehen Ketten oder Cluster, die kombinierte Angriffe auslösen und mit der Positionierung skalieren. Gegner bringen eigene Muster mit, sodass Spieler drohende Angriffe antizipieren und gleichzeitig begrenzte Aktionen pro Runde verwalten müssen. Relikte, die während eines Laufs gefunden werden, bieten dauerhafte oder temporäre Boni, die das Würfelverhalten verändern oder neue Optionen eröffnen und so zum Experimentieren über mehrere Versuche hinweg anregen.
Im Fortschrittssystem werden neue Würfeltypen freigeschaltet und Startsets für jeden Froschkrieger verfeinert. Ein Krieger kann sich auf Gift und Status-Effekte konzentrieren, ein anderer auf Neu-Würfe und parierende Verteidigung. Tränke dienen als verbrauchbare Hilfsmittel, die mitten im Kampf eingesetzt werden können, um Würfelergebnisse zu beeinflussen oder gegnerische Formationen zu stören.
Spielmodi
Standardläufe bilden das Kernspiel: Spieler durchqueren mehrere Dungeonebenen mit steigender Schwierigkeit. Jeder Versuch bietet zufällige Begegnungen, Reliktfunde und die Möglichkeit, die Würfelsammlung zu erweitern, bevor man tiefer auf stärkere Gegner trifft.
Ein Endless-Modus wurde nach dem Release durch Updates hinzugefügt. In diesem bodenbasierten Challenge-Modus lässt sich der Fortschritt über das normale Ende hinaus fortsetzen und testen, wie weit ein aufgebautes Deck trägt, bevor Ressourcen oder Glück ausgehen. Der Fokus liegt auf anhaltender Strategie und Anpassung an wachsende Bedrohungen ohne festes Ziel.
Würfelbau und Relikte
Die Anpassung ist zentral für langfristige Motivation. Mit 31 freischaltbaren Würfeltypen können Spieler Seitenkombinationen aus Angriff, Nützlichkeit und Unterstützung erproben. Zusätzliche Eigenschaften auf einzelnen Würfeln spezialisieren diese weiter und schaffen Synergien, die durchdachte Brettanordnungen über mehrere Durchläufe hinweg belohnen.
Insgesamt gibt es 142 Relikte, die im Dungeon verteilt sind. Sie reichen von einfachen Statusverbesserungen bis hin zu transformativen Effekten, die ganze Strategien verändern, wenn sie mit bestimmten Würfelkombinationen kombiniert werden. Das Sammeln motiviert zu wiederholten Läufen, um neue Kombinationen zu entdecken, die bisher unzugängliche Wege öffnen oder widerstandsfähige Gegner effizienter besiegen.
Lohnt sich das Spiel?
„Die in the Dungeon" erschien am 1. Mai 2026 in der Vollversion, nachdem die Early-Access-Phase im Februar 2025 gestartet war. Die Resonanz der Spieler ist stark: Die englischsprachigen Gesamtrezensionen liegen bei „Sehr positiv" mit 93 Prozent aus 1.863 Bewertungen, die jüngsten Rezensionen bei 89 Prozent aus 86 Einträgen. Regelmäßige Updates haben den Inhalt erweitert, darunter neue Relikte, Flüche für zusätzliche Herausforderung und den Endless-Modus.
Das Spiel richtet sich an Fans von Roguelite-Strukturen mit taktischem Deck-Building und räumlichen Puzzle-Elementen. Wer strategische Entscheidungen rund um Würfelplatzierung und laufübergreifende Anpassung schätzt, findet in den vier unterschiedlichen Frosch-Stilen sowie den umfangreichen Relikt- und Tranksystemen viel Tiefgang. Der Titel bietet konstanten Schwierigkeitsgrad durch seine Kernmechaniken, ohne auf Multiplayer zu setzen, und konzentriert sich stattdessen auf Einzelspieler-Läufe, die die Beherrschung von Brett und Würfelinteraktionen belohnen.