Doc Clock: The Toasted Sandwich of Time ist ein Indie-Adventure aus dem Jahr 2010 für den PC. Spieler schlüpfen in die Rolle des schrulligen Erfinders Doc Clock, der durch die Zeit reist, um seine Katze zu retten, und dabei aus Alltagsgegenständen Maschinen baut. Im Mittelpunkt stehen kreatives Problemlösen, Zeitmanipulation und leichte Plattformpassagen in einer humorvollen Welt voller fehlgeleiteter Roboter.
Gameplay
Im Kern geht es darum, jede Stufe nach losen Teilen abzusuchen und daraus funktionstüchtige Konstruktionen zusammenzusetzen. Die entstehenden Maschinen reichen von einfachen Katapulten bis hin zu komplexeren Fluggeräten oder rollenden Fahrzeugen, mit denen Doc Clock Gräben überwindet, Gefahren wie Lava ausweicht oder Hindernisse umgeht. Physik spielt dabei eine entscheidende Rolle, denn Stabilität und Geschwindigkeit der gebauten Konstruktionen bestimmen den Erfolg.
Ein besonderes Zeitregler-System erlaubt es, Ereignisse zurückzuspulen, um Fehler zu korrigieren oder andere Bauweisen auszuprobieren, ohne ganze Abschnitte neu starten zu müssen. Dadurch wird Experimentieren gefördert, bis die richtige Kombination gefunden ist. Doc Clocks Begleiter, der sarkastische Sack-Roboter, kommentiert das Geschehen und sorgt für zusätzliche Persönlichkeit, ohne die Mechaniken zu verändern.
Die Level führen durch verschiedene Zeitepochen, in denen Roboter bekämpft und Teile für die ultimative Erfindung - eine perfekt funktionierende Sandwich-Toaster-Maschine - gesammelt werden. Erfolge unterschiedlicher Schwierigkeit belohnen Meisterleistungen wie das schnelle Zerstören mehrerer Roboter oder bestimmte Fahrmanöver wie Saltos.
Spielmodi
Das Spiel ist ausschließlich für Einzelspieler ausgelegt. Es gibt keine separaten Mehrspieler-Optionen oder zusätzliche Modi neben der Hauptkampagne. Der Fortschritt verläuft linear durch die Zeitreise-Level, wobei jede Zone neue Bauaufgaben und Umgebungsrätsel mit den verfügbaren Objekten und der Zeitrückspulfunktion bereithält.
Das Ziel besteht darin, alle Level abzuschließen und die zwölf Steam-Erfolge freizuschalten. Es gibt keine alternativen Schwierigkeitsstufen oder Nebenaktivitäten neben der eigentlichen Abenteuerreise und dem Sammeln von Erfolgen.
Handlung und Setting
Doc Clock begibt sich auf eine Zeitreise, nachdem seine Katze Franklin eine unglückliche Verwandlung erlebt hat. Die Geschichte spielt in verschiedenen Epochen, in denen der Erfinder mit defekten Robotern konfrontiert wird und Ressourcen für seine Erfindungen sammelt. Der Humor entsteht durch absurde Situationen und Sacks schlagfertige Kommentare, nicht durch tiefgehende Charakterentwicklung oder verzweigte Entscheidungen.
Das Setting legt den Fokus auf kreative Freiheit innerhalb jeder in sich abgeschlossenen Stufe, in der Spieler aus begrenzten Materialien Lösungen improvisieren müssen, um die Katze zu retten und die Sandwich-Maschine fertigzustellen.
Lohnt es sich?
Doc Clock: The Toasted Sandwich of Time bietet ein fokussiertes Einzelspieler-Erlebnis rund um Konstruktionsbau und Zeitmanipulation für alle, die Rätsel in einem entspannten Adventure-Format mögen. Das Spiel ist über gängige digitale Plattformen für den PC zu einem günstigen Preis erhältlich und unterstützt mehrere Sprachen, darunter Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch und Niederländisch.
Die Spielerresonanz fällt insgesamt eher negativ aus: 39 Prozent positive Bewertungen bei insgesamt 84 Rezensionen. Viele loben das einfallsreiche Bausystem und den humorvollen Ton, während andere veraltete Steuerung und gelegentliche Frustration mit der Physik bemängeln. Das Spiel eignet sich für kurze Sitzungen mit kreativem Experimentieren, weniger für lange Kampagnen oder kompetitive Elemente.
Interessierte an Indie-Spielen mit ungewöhnlichen Mechaniken wie Zeitrückspulen und Objektmontage finden hier einen unkomplizierten Ansatz - zumal der Preis niedrig ist und die Erfolgsliste zum vollständigen Abschluss anregt. Hinweise zur Kompatibilität zeigen, dass das Spiel auf modernen Systemen läuft, bei älteren Betriebssystemen jedoch Anpassungen nötig sein können, die vom Plattform-Client nicht mehr unterstützt werden.