Drunkard Simulator ist ein Open-World-Sandbox-Simulationsspiel, in dem man als chaotischer Trinker durch ein Viertel voller Gelegenheiten für fragwürdige Entscheidungen streift. Das Spiel erscheint für den PC im Early Access und verbindet Action-, RPG-, Casual- und Adventure-Elemente zu einem physikbasierten Erlebnis, das sich um Trinken, Interaktionen mit Objekten und das Eskalieren von Situationen durch schlechte Urteilsvermögen dreht.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht ein Blutalkoholkonzentrations-System, das Bewegung, Gleichgewicht und verfügbare Aktionen direkt beeinflusst. Mit steigendem Pegel werden immer absurdere Stunts möglich, während einfache Tätigkeiten wie Laufen oder Kämpfen zunehmend schwerer fallen. Die vollständig offene Karte umfasst zehn Quadratkilometer, auf denen sich nahezu jedes Objekt aufheben, stehlen, tragen, werfen oder kreativ einsetzen lässt - vom Grillen auf der Straße über Dachklettereien bis hin zum Einsatz von Einkaufswagen und Fahrzeugen für halsbrecherische Fahrten. Faustkämpfe, Schlösser knacken, Schwarzgebranntes herstellen und eine Ingame-Wirtschaft ergänzen die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und zum Überleben. Die Figur lässt sich individuell anpassen, während Ragdoll-Physik und betrunkene Gesichtsausdrücke die slapstickartigen Folgen von Übermut unterstreichen. Regelmäßige Updates haben bereits Fahrzeug-Tuning und zusätzliche NPCs mit Quests eingeführt, die die Sandbox-Interaktionen erweitern.
Spielmodi
Das Spiel bietet sowohl Singleplayer als auch Online-Koop-Multiplayer. Im Einzelspielermodus liegt der Fokus auf der solo Erkundung und dem eigenen Chaos im Viertel. Im Koop können Gruppen zusammenarbeiten oder gegeneinander antreten, um Alltagsszenarien in gemeinsame Katastrophen zu verwandeln - etwa bei koordinierten Raubzügen oder gegenseitiger Sabotage während Trinkrunden. Die Demo beschränkt sich auf den Singleplayer, während die vollständige Early-Access-Version Multiplayer für mehrere Teilnehmer enthält. Strukturierte Wettbewerbs- oder Story-Modi gibt es nicht; alles bleibt dem freien Sandbox-Prinzip überlassen, bei dem Ziele aus den Handlungen der Spieler und den Reaktionen der NPCs entstehen.
Wichtige Systeme und Fortschritt
Überlebenswerte, die an den Alkoholpegel gekoppelt sind, schaffen ein Risiko-Rendite-Prinzip, das dazu anregt, Grenzen auszureizen, um mächtige, aber instabile Fähigkeiten freizuschalten. Die offene Welt belohnt Experimentierfreude mit zerstörbaren Umgebungen und begehbaren Gebäuden wie Läden und Kneipen. Nebenquests und eine lose Hauptgeschichte geben dem freien Spiel etwas Struktur, während die Wirtschaft den Kauf von Werkzeugen oder Ressourcen für größere Aktionen ermöglicht. Weitere Updates bringen neue Stunts und Charakterinteraktionen und halten das Erlebnis während des Early Access im Fluss.
Lohnt sich das Spiel?
Die Steam-Bewertungen fallen überwiegend negativ aus: 32 Prozent positive Bewertungen bei 43 Rezensionen nach dem aktuellen Stand. Besonders angesprochen fühlen sich Fans physikbasierter Sandbox-Spiele, die emergentem Humor und gemeinschaftlichem Spiel ohne feste Ziele oder Konsequenzen nachgehen. Wer auf ausgefeilte Erzählungen oder ausgewogene Mechaniken Wert legt, könnte den aktuellen Early-Access-Zustand als unfertig empfinden - vor allem, weil chaotisches Scheitern im Vordergrund steht. Das Spiel befindet sich weiterhin in aktiver Entwicklung; die Vollversion ist für Sommer 2026 geplant und soll Karte, Story und Quests erweitern. Es richtet sich an Spieler, die experimentelle Titel mögen, bei denen der Spaß aus unvorhersehbaren Interaktionen statt aus polierten Systemen entsteht. Eine Singleplayer-Demo steht zum Testen des Kernspiels zur Verfügung, bevor man sich für die kostenpflichtige Early-Access-Version entscheidet.