Due Process ist ein taktisches Multiplayer-Shooter, bei dem Planung und Teamkoordination über Sieg oder Niederlage entscheiden. Das für den PC entwickelte Spiel setzt auf asymmetrische Gefechte zwischen zwei gegnerischen Fraktionen in prozedural generierten Umgebungen, die jede Session verändern.
Gameplay
Jede Runde gliedert sich in eine Vorbereitungs- und eine Ausführungsphase. Die Teams besprechen ihre Strategie per Sprachchat und legen anschließend im Planungsmodus Routen, Positionen und Ziele auf der Karte fest. Diese Vorarbeit bildet die Grundlage für Angriff oder Verteidigung.
Sobald die Runde startet, müssen Spieler flexibel reagieren, wenn die ursprünglichen Pläne scheitern. Koordination wird dann entscheidend: Während ein Teammitglied Deckungsfeuer gibt, flankiert oder stürmt ein anderes. Waffen und Ausrüstung stammen aus einem gemeinsamen Arsenal und stehen nur für die drei Runden einer Partie zur Verfügung - geht etwas verloren, ist es weg.
Die beiden Fraktionen verfolgen unterschiedliche Ansätze. Auf der einen Seite agiert eine hochgerüstete Unternehmensstreitmacht mit moderner Nahkampfausrüstung, die auf schnelle Bewegungen, überraschende Vorstöße und systematisches Räumen setzt. Auf der anderen Seite kämpfen Gesetzlose mit älterem oder improvisiertem Equipment, die durch Antizipation, Fallen und gut gelegte Kreuzfeuer die Lücken der Gegner ausnutzen.
Dank prozeduraler Kartengenerierung fühlt sich keine Session wie die vorige an. Die Level werden vor Release intern überarbeitet und erhalten regelmäßige Updates, sodass stets neue Varianten entstehen, ohne auf ein festes Arena-Set angewiesen zu sein.
Spielmodi
Im Zentrum steht ein teambasiertes Objektiv-Modus, der die beschriebene Planungs- und Rundensystematik nutzt. Jeweils fünf Spieler treffen in asymmetrischen Szenarien aufeinander: Eine Seite greift an, die andere verteidigt - oder die Rollen wechseln von Runde zu Runde.
Das Format belohnt sowohl die Vorbereitung vor dem Match als auch schnelle Entscheidungen während des Spiels. Da pro Partie nur begrenzte Ressourcen zur Verfügung stehen, müssen Teams entscheiden, wann sie welche Ausrüstung einsetzen und wie sie auf die sich verändernde Lage auf den prozeduralen Karten reagieren.
Fraktionen und asymmetrisches Design
Die Unternehmensstreitmacht verfügt über überlegene Ausrüstung und setzt auf Tempo und Präzision in engen Räumen. Spieler dieser Seite profitieren von zuverlässigen Werkzeugen zum Brechen von Stellungen und zum systematischen Räumen.
Die Gesetzlosen kontern mit Einfallsreichtum und defensiver Kreativität. Ihre Loadouts fördern clevere Positionierung, Hinterhalte und koordinierte Feuerlinien, die aggressive Vorstöße bestrafen. Dieser Gegensatz sorgt dafür, dass jede Seite die Stärken der anderen kontern muss, statt sie einfach zu kopieren.
Lohnt sich das Spiel?
Due Process richtet sich an Spieler, die taktische Planung und Teamkommunikation höher schätzen als schnelle Run-and-Gun-Action. Die Betonung von Vorbereitung, Anpassungsfähigkeit und asymmetrischen Fraktionsfähigkeiten hebt das Spiel im Genre der taktischen Shooter hervor.
Partien belohnen Gruppen, die effektiv kommunizieren und spontan umdenken. Wer Abwechslung sucht, profitiert von den prozedural generierten Karten, die durch kontinuierliche Designer-Überarbeitung und regelmäßige Updates stets frisch bleiben.
Das Spiel ist weiterhin auf dem PC erhältlich und konzentriert sich auf das reine Multiplayer-Erlebnis. Die Resonanz lobt den einzigartigen Ansatz aus Planung und Ausführung, auch wenn es vor allem Spieler anspricht, die bereits mit langsameren, methodischen Team-Shootern vertraut sind. Wer koordinierte Matches und wechselnde Layouts schätzt, findet hier eine klare Alternative zu klassischen Arena-Shootern.