Extreme Exorcism ist ein rasantes Action-Platformer, das hektische Arena-Kämpfe mit einem ungewöhnlichen Geister-Mimikry-Mechanismus verbindet. Spieler übernehmen die Rolle von Mae Barrons, einer Exorzistin, die mit einem umfangreichen Waffenarsenal verfolgte Orte von übernatürlichen Bedrohungen befreit. Im Mittelpunkt steht das Überleben aufeinanderfolgender Runden, in denen jeder neue Geist die Bewegungen und Aktionen der vorherigen Runde exakt nachahmt - ein System, das ständige Anpassung erfordert, während sich das Spielfeld mit Kopien früherer Durchläufe füllt.
Gameplay
Das Spiel spielt sich in zehn verschiedenen Räumen eines einzigen Spukhauses ab. Jeder Bereich bringt eigene Umweltgefahren mit sich, die Bewegung und Taktik beeinflussen. Auf dem Balkon drücken starke Winde die Figuren herum, während in der Küche offene Flammen jeden treffen, der zu lange in ihrer Nähe bleibt. Diese Gefahren in Kombination mit der wachsenden Zahl nachahmender Geister sorgen für immer chaotischere Begegnungen.
Die Waffen reichen von Projektilwerfern bis zu Bumerangs, die sowohl für Angriffe als auch für Positionierung genutzt werden können. Die Kämpfe finden auf einem einzelnen Bildschirm statt und verlangen präzise Sprünge sowie schnelle Waffenwechsel, um mehrere Gegner gleichzeitig im Griff zu behalten. Durch das Mimikry-System müssen Spieler ihre Wege und Angriffe jede Runde variieren, da Wiederholungen die Gegner nur stärker machen.
Spielmodi
Der Arcade-Modus bildet das zentrale Einzelspieler-Erlebnis. Spieler durchlaufen die zehn Räume, indem sie Punkteschwellen erreichen, die neue Bereiche und Waffen freischalten. Überleben bedeutet, möglichst viele Runden zu überstehen, während sich die Geisterkopien anhäufen.
Der Challenge-Modus bietet fünfzig separate Aufgaben, die die Bedingungen in bestimmten Räumen verändern. Diese Herausforderungen testen unterschiedliche Herangehensweisen an die gleichen Kernmechaniken, etwa durch eingeschränkte Waffenwahl oder veränderte Gefahrenintensität。
Der lokale Mehrspielermodus unterstützt bis zu vier Teilnehmer - entweder im kooperativen Geisterjagd- oder im kompetitiven Deathmatch-Format. Im Deathmatch erscheinen die mimikryfähigen Geister ebenfalls am Ende jeder Runde, doch hier geht es darum, andere menschliche Spieler inmitten der wachsenden übernatürlichen Menge zu übertreffen oder auszuschalten.
Einzelspieler-Fortschritt
Der Fortschritt im Einzelspieler dreht sich um die Beherrschung des Mimikry-Systems statt um klassisches Leveln. Jede abgeschlossene Runde fügt eine weitere Schicht kopierten Verhaltens hinzu, sodass langfristiger Erfolg von der Entwicklung vielfältiger Bewegungsmuster und Waffentimings abhängt. Die zehn Räume bieten durch ihre unterschiedlichen Layouts und Gefahren genug Abwechslung, um wiederholte Versuche interessant zu halten, ohne dass zusätzliche Inhalte nötig wären.
Lohnt sich das Spiel?
Extreme Exorcism richtet sich an Spieler, die lokale Multiplayer-Arenaspiele mit einer besonderen Wendung im Kampfgeschehen suchen. Die lokalen Koop- und Deathmatch-Optionen eignen sich gut für kleine Gruppen, während die Einzelspieler-Modi durch die eskalierenden Geisterkopien eine solide Solo-Herausforderung bieten. Auf Steam wird das Spiel mit „Sehr positiv" bewertet - 84 Prozent der Nutzerrezensionen fallen positiv aus. Seit der Erstveröffentlichung gab es keine weiteren Updates, daher sollte man mit einem abgeschlossenen Indie-Erlebnis aus dem Jahr 2015 rechnen. Wer unkompliziertes Action-Platforming mit Freunden vor Ort oder einen ungewöhnlichen Survival-Aspekt sucht, wird hier für kurze, wiederholte Sessions gut bedient.