Greed: Black Border ist ein Science-Fiction-Action-RPG, das Hack-and-Slash-Kämpfe mit klassischen Rollenspiel-Elementen auf dem PC verbindet. Spieler übernehmen die Rolle eines ehemaligen Elite-Soldaten in einer kriegszerstörten Zukunft, in der Kolonialmächte um die Energieressource Ikarium kämpfen. Im Mittelpunkt steht das Durchkämpfen linearer Level, bei denen Gegnerwellen abgewehrt, Beute gesammelt und Fähigkeiten ausgebaut werden, um schwierigeren Gegnern gewachsen zu sein.
Gameplay
Drei unterschiedliche Charakterklassen stehen zur Verfügung, jede mit eigenen, in drei Kategorien unterteilten Fähigkeiten. Durch die Kombination verschiedener Kategorien entstehen vielfältige Kampfstile - von direkter Schadensausgabe bis hin zu unterstützenden Effekten. Attribute lassen sich gezielt steigern und beeinflussen Bewegungsabläufe, Schaden, Verteidigung und weitere Werte, die das Kampfgefühl prägen.
Die Level erstrecken sich über drei einzigartige Umgebungen mit jeweils mehreren Abschnitten, die auf drei Schwierigkeitsstufen gespielt werden können. Aggressive Kreaturen und große Bossgegner erfordern gutes Positionieren und präzises Timing. Hunderte von Items verbessern Waffen und Rüstungen mit neuen Werten und Effekten, die den Kampfverlauf verändern.
Die Entwicklung verläuft planvoll: Beute und Fähigkeitsauswahl fließen direkt in stärkere Builds ein. Das Science-Fiction-Setting prägt Gegner und Umweltgefahren, während der Fokus auf wiederholten Kämpfen und Ressourcenbeschaffung liegt.
Spielmodi
Die Einzelspielerkampagne ist der zentrale Weg, um Geschichte und Level-Fortschritt zu erleben. Spieler durchqueren die Gebiete in ihrem eigenen Tempo und passen die Schwierigkeit an die Stärke ihres Builds an.
Kooperativer Multiplayer unterstützt bis zu drei Spieler in lokalen und Online-Sessions. Verbündete teilen sich dieselben Level und können ihre Klassenfähigkeiten kombinieren, um Gegner und Bosse effizienter zu besiegen. Das Kernsystem aus Beute und Upgrades bleibt erhalten, ergänzt durch koordinierte Kampfabläufe.
Setting und Entwicklung
Der Hintergrund dreht sich um interstellare Kolonisation und den Konflikt um ein mächtiges neues Element, in dessen Zentrum der Spielercharakter steht. Die Erkundung konzentriert sich auf Kampfarenen statt auf offene Welten; die Level bestehen aus sequenziellen Herausforderungen mit gelegentlichen Umgebungswechseln.
Item-Sammlung und Fähigkeitsinvestition bilden das Fundament des Langzeitspiels. Spieler experimentieren mit Attributverteilungen und Kategoriekombinationen, um Builds für verschiedene Schwierigkeitsgrade oder Gruppenzusammenstellungen im Koop zu optimieren. Die Struktur lädt zu mehreren Durchläufen ein, um neue Klassenoptionen zu testen oder bestehende Builds gegen härtere Gegner zu verfeinern.
Lohnt sich das Spiel?
Greed: Black Border bietet eine direkte Science-Fiction-Umsetzung klassischer Action-RPG-Mechaniken mit Klassenvielfalt, Fähigkeitskombinationen und Koop-Unterstützung. Das Spiel richtet sich an Spieler, die methodischen, lootbasierten Kampf und Charakterentwicklung in einer linearen Kampagne schätzen.
Die Resonanz ist gemischt: Manche loben die atmosphärische Beleuchtung und ausgewogene Schwierigkeit, andere bemängeln repetitive Gegnerbegegnungen und veraltete Präsentation. Als älteres Spiel ohne fortlaufende Updates oder saisonale Inhalte spricht es vor allem jene an, die eine in sich abgeschlossene Hack-and-Slash-Session suchen.
Wer sich für Koop mit drei Spielern und upgradezentriertes Gameplay in einer futuristischen Welt interessiert, findet hier ein fokussiertes Konzept. Das Spiel bleibt für alle zugänglich, die diesen Action-RPG-Stil aus den frühen 2010er Jahren erneut oder erstmals erleben möchten.