Hellkick ist ein actionlastiges Indie-Kampfspiel für den PC, das den Fokus auf das Wesentliche legt. Spieler steuern verdammte Cyborgs in Duellen, die mit einem einzigen sauberen Tritt enden. Das Moveset beschränkt sich auf Sprung und Tritt, jeder Treffer führt sofort zum Sieg.
Gameplay
Das Spiel dreht sich um präzises Timing und die richtige Einschätzung der Arena. Die Kämpfe finden auf gefährlichen Bühnen statt, die mit Umweltgefahren wie Lavagisern, Laserstrahlen, Hagelstürmen, angreifenden Höllenebern, Blitzen und einem zentralen Herzschlag-Sog aufwarten. Diese Elemente zwingen die Spieler ständig, sich anzupassen, da die Arena selbst aktiv in den Kampf eingreift. Die Cyborgs unterscheiden sich durch individuelle Fähigkeiten. Die Basisaufstellung umfasst sechs Kämpfer, weitere lassen sich durch den Sieg gegen Circle-Bosse freischalten. Charakteristische Röntgen-Finisher zeigen in Zeitlupe, wie das Skelett beim Treffer beschädigt wird. Ein Höllen-Meter füllt sich bei aggressivem Spiel und kann für temporäre Tempoboosts genutzt werden. Wer das zentrale Pentagramm beansprucht, erhält kurzzeitig eine dämonische Transformation. Die Einzelspieler-Kampagne führt durch thematisch gestaltete Höllenkreise, die jeweils von einem Boss beherrscht werden - darunter Beelzebub auf einem Mecha-Rex, Minos oder Cerberus. Die KI agiert ohne erkennbare Muster und bewertet Züge in Echtzeit. Drei Schwierigkeitsstufen sorgen für unterschiedlich hohen Druck.
Spielmodi
Im Einzelspieler-Modus geht es darum, die Höllenkreise zu durchqueren. Fortschritte schalten neue Arenen und Cyborgs frei und zählen Erfolge wie First Blood oder das Abschließen eines Kreises ohne Continues. Der Mehrspieler-Modus bietet Online- und lokale Optionen. Online-Duelle lassen sich als Schnellmatch oder in privaten Lobbies mit vierstelligen Codes starten, wobei alle freigeschalteten Arenen zur Verfügung stehen. Lokal ist geteilter oder getrennter Bildschirm möglich. Ranglisten zeigen die weltweite Leistung im Slayers-of-Hell-System. Weitere Funktionen umfassen Controller-Unterstützung mit anpassbaren Tasten, metallische Soundtracks pro Arena und einen Idle-Attract-Modus, der an klassische Arcade-Automaten erinnert.
Fortschritt und Features
Neue Kämpfer werden durch Boss-Siege freigeschaltet, bis insgesamt zwanzig Cyborgs verfügbar sind. Achtunddreißig Erfolge decken alles von grundlegenden Kämpfen bis zu anspruchsvollen Überlebensherausforderungen ab. Das Spiel setzt auf handgefertigte Kampfmechaniken und KI-gestützte, aber menschlich kuratierte Arenagrafiken. Die Systemanforderungen richten sich an gängige Hardware, unterstützen Vulkan und skalieren von 60 FPS auf bescheidenen Grafikkarten bis zu höheren Frameraten auf empfohlenen Systemen.
Lohnt es sich?
Hellkick richtet sich an Spieler, die minimalistisches, aber anspruchsvolles Kampfdesign ohne klassische Kombo-Systeme oder Lebensleisten bevorzugen. Das Zwei-Tasten-Prinzip und die Sofort-Kill-Regel sorgen für kurze, hochspannende Runden, die Beobachtungsgabe und Anpassung an Gegner sowie Bühnenfallen belohnen. Die Einzelspieler-Kampagne bietet eine klare Struktur durch die verschiedenen Höllenkreise, während die Mehrspieler-Optionen sowohl lockere Online-Runden als auch lokales Spiel ermöglichen. Geplant ist eine Veröffentlichung im zweiten Quartal 2027, eine aktive Playtest-Version steht bereits zur Verfügung. Nutzerbewertungen gibt es noch nicht, daher hängt die Einschätzung von der eigenen Toleranz gegenüber der kompromisslosen KI und den Umweltgefahren ab. Wer reine Timing-Duelle und abwechslungsreiche Arenen schätzt, könnte das fokussierte Konzept nach dem Release ansprechend finden.