I Am Alive ist ein Einzelspieler-Action-Adventure-Survivalspiel, das in einer postapokalyptischen Welt spielt. Man steuert einen einsamen Überlebenden, der ein Jahr nach einer katastrophalen Katastrophe durch eine zerstörte Stadt zieht. Im Mittelpunkt stehen knappe Ressourcen, vorsichtiges Fortbewegen in gefährlichem Gelände und angespannte Begegnungen mit anderen Überlebenden.
Gameplay
Im Kern dreht sich alles um die Erkundung einer verlassenen Stadtlandschaft voller Trümmer, giftigen Staubs und instabiler Gebäude. Klettern auf die Überreste von Wolkenkratzern und Balancieren auf schmalen Vorsprünge erfordern ein sorgfältiges Management der begrenzten Ausdauer. Nahrung, Wasser und Munition sind rar, sodass man genau abwägen muss, wann man sie einsetzt.
Im Kampf geht es weniger um direkte Auseinandersetzungen als um Einschüchterung. Da Munition knapp ist, muss der Protagonist oft mit einer leeren Waffe bluffen. Das funktioniert bei vielen Gegnern, scheitert aber bei stärkeren Feinden, die den Bluff durchschauen und den Kampf erzwingen. Manche Überlebende helfen oder zeigen Angst, die meisten reagieren jedoch feindselig und greifen koordiniert an. Das System belohnt Beobachtung und Timing statt ständiges Schießen.
Umweltgefahren erhöhen den Druck: Staubstürme und einstürzende Trümmer verlangen schnelle Entscheidungen, während begrenzte Sicht und ständiger Mangel die Atmosphäre prägen. Die PC-Version bietet vollständig anpassbare Grafikeinstellungen für höhere Auflösungen und schärfere Darstellung als frühere Fassungen.
Spielmodi
Das Spiel läuft ausschließlich im Einzelspieler-Modus. Die PC-Version enthält zwei zusätzliche Modi, die das Erlebnis verändern. Im Easy-Modus stehen unendlich viele Versuche zur Verfügung und die Einstiegshürde für Einsteiger wird gesenkt. Der Replay-Modus wird nach dem Abschluss von Abschnitten freigeschaltet und erlaubt es, bereits gespielte Level erneut zu besuchen, um alternative Wege, versteckte Ressourcen und übersehene Details zu finden.
Es gibt keine aktiven Multiplayer- oder Koop-Funktionen mehr. Der Online-Support wurde im November 2018 eingestellt, sodass sich das Spiel nun ausschließlich auf die Offline-Kampagne und die beiden Zusatzmodi konzentriert.
Erkundung und Begegnungen
Der Fortschritt führt durch eine zerstörte Stadt, in der man nach unversehrten Vorräten sucht. Vertikales Klettern ist ein zentraler Bestandteil der Navigation: Aufstiege eröffnen neue Aussichtspunkte und mögliche Abkürzungen. Begegnungen mit Überlebenden fallen unterschiedlich aus - manche brauchen Hilfe, andere erfordern vorsichtiges Vorgehen, um Eskalationen zu vermeiden.
Die Einschüchterungsmechanik ist eng mit der Erkundung verknüpft. Da Munition gespart werden muss, dient die Waffe vor allem als Abschreckung bei Gruppenkonfrontationen. Dadurch entstehen Momente der Risikoabwägung, in denen man Erfolgschancen gegen die Folgen eines misslungenen Bluffs abwägt.
Lohnt sich das Spiel?
Die Resonanz war plattformübergreifend gemischt. Kritiker lobten die Stimmung, die Kletterpassagen und die moralischen Entscheidungen, bemängelten jedoch teilweise das Tempo und technische Probleme in manchen Versionen. Die PC-Fassung profitiert von verbesserten Grafiken und den zusätzlichen Modi, die einen flexibleren Zugang zum Inhalt ermöglichen.
Spieler, die ein ruhiges, atmosphärisches Survival-Erlebnis mit Fokus auf Ressourcenmanagement und gewaltfreie Optionen suchen, finden hier möglicherweise Anklang. Wer häufige Action oder laufende Updates bevorzugt, sollte die fehlende Unterstützung und den reinen Einzelspieler-Fokus beachten. Das Spiel richtet sich an alle, die eine abgeschlossene postapokalyptische Geschichte ohne Multiplayer-Elemente erleben möchten.
- Atmosphärische Einzelspieler-Kampagne
- Ressourcen- und Ausdauermanagement
- Einschüchterungsbasierte Begegnungen
- Kletter- und Erkundungsmechaniken
- Easy- und Replay-Modus auf dem PC