I Am Future: Cozy Apocalypse Survival ist eine Singleplayer-Survival-Simulation, die RPG-Elemente mit entspanntem Base-Building in einer überfluteten postapokalyptischen Welt verbindet. Spieler erwachen als letzter Mensch nach langer Kryoschlaf und widmen sich dem Aufbau eines gemütlichen Dachcamps, statt ständigen Bedrohungen auszuweichen. Im Mittelpunkt stehen kreatives Bauen, Ressourcenmanagement und leichte Erkundung - ohne den typischen Druck des Genres.
Gameplay
Im Kern geht es darum, ein Dachquartier von Grund auf zu erweitern. Spieler schalten Gebäude, Möbel und Stromsysteme frei und gestalten so den Wohnraum nach ihren Vorstellungen. Rohstoffe gewinnen sie, indem sie Alltagsgegenstände der alten Welt - etwa Haushaltsgeräte und Elektronik - per Hand zerlegen und die Teile für Werkzeuge und Upgrades nutzen.
Ein großer Teil des Alltags dreht sich um Landwirtschaft. Spieler pflanzen und pflegen Früchte, Gemüse und charakteristische Käsebäume und schützen sie vor mutierten Schädlingen, die Pflanzen und Anlagen beschädigen können. Angeln liefert weitere frische Zutaten, die in der Küche zu zahlreichen Rezepten verarbeitet werden und das Campleben unterstützen.
Roboter-Kollegen übernehmen Routineaufgaben. Spieler rekrutieren und steuern ein Team aus KI-Assistenten, die Arbeiten erledigen, gezielte Befehle ausführen und ihre Arbeitslast anpassen. Nach getaner Arbeit laden die Roboter an einer eigenen Station. Erkundungsdrohnen erweitern den Aktionsradius über das Dach hinaus, fliegen in die versunkene Stadt, finden neue Orte und nützliche Gegenstände und decken nach und nach die Hintergründe des Weltuntergangs auf.
Bei der Charakterauswahl können Spieler zwischen den Protagonisten Robin und Chris wählen und das Aussehen individuell anpassen. Soziale Aspekte umfassen das Anfreunden mit besonderen Roboter-Charakteren, die über wiederholte Interaktionen Beziehungen aufbauen.
Spielmodi
Das Spiel läuft ausschließlich im Singleplayer-Modus ohne Multiplayer- oder Wettbewerbsoptionen. Der gesamte Fortschritt findet in einer durchgehenden Kampagne statt, die Bauen, Farmen, Erkunden und leichte Story-Elemente vereint. Spieler bestimmen ihr eigenes Tempo und konzentrieren sich auf den Ausbau des Camps und persönliche Ziele, ohne Zeitdruck oder externe Konkurrenz.
Die Mechaniken greifen nahtlos ineinander: Schädlingsabwehr hängt direkt mit Landwirtschaft und Energieversorgung zusammen, während Drohnenmissionen Crafting und Story-Fortschritt fördern. Diese einheitliche Struktur hält das Erlebnis kohärent, statt es in separate Szenarien zu zerlegen.
Erkundung und Fortschritt
Die Erkundung dreht sich um die vom Dach aus sichtbare überflutete Megacity. Drohneneinsätze erschließen neue Standorte und Artefakte, die wiederum Verbesserungen für das Camp ermöglichen. Das Geheimnis der Apokalypse enthüllt sich schrittweise durch diese Entdeckungen und den Kontakt mit den Roboter-Bewohnern.
Fortschritt belohnt kontinuierliches Engagement mit neuen Bauoptionen, Möbelstücken und Automatisierungswerkzeugen. Elektrische Netze erfordern sorgfältige Planung, um erweiterte Anlagen mit Strom zu versorgen, und fördern so durchdachte Layout-Entscheidungen. Charakteranpassung und Roboter-Freundschaften sorgen für persönliche Akzente, die parallel zum physischen Camp wachsen.
Lohnt sich das Spiel?
Die Gesamtbewertung liegt bei „Sehr positiv", mit 83 Prozent positiven Stimmen aus über zweitausend englischsprachigen Rezensionen. Aktuelle Rückmeldungen zeigen eine gemischte Bewertung auf Basis einer kleineren Stichprobe, was typische Anpassungen nach dem Launch widerspiegelt. Das Spiel erschien am 13. November 2024 vollständig, nachdem die Early-Access-Phase Controller-Unterstützung, Quality-of-Life-Updates und Story-Erweiterungen brachte.
Das Spiel richtet sich an Spieler, die entspanntes Bauen und Simulation mit Fokus auf Farming und Crafting suchen. Wer gemütliche Erlebnisse bevorzugt, bei denen Kreativität und Automatisierung im Vordergrund stehen statt Kampf oder hohem Einsatz, findet hier eine passende Erfahrung. Vollständige Controller-Unterstützung und Steam-Deck-Verifizierung erhöhen die Zugänglichkeit für unterschiedliche Spielstile.
Zu den Stärken zählen das befriedigende Zerlegungssystem, die Tiefe des Robotermanagements und der Kontrast zwischen heiterer Stimmung und postapokalyptischer Kulisse. Das Fehlen von Multiplayer hält den Fokus auf dem Solo-Fortschritt, was den Erwartungen an vergleichbare gemütliche Simulationen entspricht. Die Verfügbarkeit auf dem PC mit laufenden Patches unterstützt langfristiges Engagement für Fans des Genres.