Leap of Fate ist ein isometrisches Actionspiel mit Roguelike-Elementen, in dem Spieler als Technomagen durch ein cyberpunkes New York voller Magie und Gefahr navigieren. Im Mittelpunkt steht das schnelle Durchqueren des Crucible of Fates, bei dem Überleben von präzisen Bewegungen, Skill-Upgrades und Anpassung an prozedural generierte Herausforderungen abhängt.
Gameplay
Im Kampf kommt es auf Tempo und Präzision an, unterstützt durch die Shadow-Walk-Fähigkeit, mit der man blitzschnell über den Bildschirm hechten und Bedrohungen ausweichen kann. Während der Runs sammeln Spieler Glyphen, um Fähigkeiten zu verändern und aus über einhundert magischen Skills aus den Bereichen Mobilität, Angriff und Passive auszuwählen. Diese Bäume werden jede Session neu gemischt, sodass sich derselbe Charakter bei jedem Versuch anders anfühlt.
Die Level entstehen prozedural und enthalten Fallen sowie über einhundert Gegnertypen, darunter Grubenkämpfer, wahnsinnige Kultisten und automatisierte Geschütztürme. Stirbt man, beginnt man von vorne, doch permanente Upgrades, die über mehrere Runs freigeschaltet werden, verschaffen langfristig Vorteile. Die vier verfügbaren Magier bringen jeweils eigene Bewegungsmuster und eigene Handlungsstränge mit, die über illustrierte Sequenzen erzählt werden.
Spielmodi
Das Spiel läuft ausschließlich als Singleplayer-Roguelike mit wiederholten Durchläufen durch den Crucible. Jeder Versuch beginnt mit einem gewählten Magier und führt durch zufällig generierte Umgebungen, bis man entweder überlebt oder neu startet. Es gibt weder Multiplayer- noch Koop-Optionen, sodass der Fokus auf individueller Beherrschung von Bewegung und Skill-Kombinationen liegt.
Der Fortschritt ist eng an die Run-Struktur gekoppelt: Durch dauerhafte Verbesserungen, die zwischen den Sessions erhalten bleiben, ergeben sich langfristige Ziele. Das Fehlen klassischer Kampagnen- oder Versus-Modi unterstreicht den Fokus auf kurze, intensive Versuche, die Experimente mit dem gemischten Skill-System belohnen.
Charaktere und Setting
Vier unterschiedliche Technomagen prägen das Erlebnis. Aeon setzt auf Schattenmanipulation, Big Mo nutzt kybernetische Verstärkungen, Mukai beschwört Geister und Rasimov greift auf okkulte Praktiken zurück. Jeder bringt eigene Startfähigkeiten und eine eigene Geschichte mit, die über statische Illustrationen erzählt wird, ohne Voice-Acting oder umfangreiche Dialoge.
Das Setting verbindet moderne urbane Schauplätze mit magischen Elementen und führt durch Labore, Gassen und verborgene Gesellschaftsräume. Dieser Cyberpunk-Fantasy-Hintergrund unterstützt das schnelle Action-Erlebnis, ohne offene Welt oder Nebenquests zu bieten.
Lohnt sich das Spiel?
Auf Steam erhält das Spiel eine „Sehr positiv"-Bewertung von Hunderten von Nutzern, die vor allem das befriedigende Kampftempo und die Vielfalt durch die gemischten Skill-Bäume hervorheben. Das permanente Upgrade-System schafft langfristige Ziele, ohne ständiges Spielen zu erfordern, während die kurze Lauflänge auch kürzere Sessions ermöglicht.
Das Spiel spricht vor allem Fans von Roguelike-Strukturen an, die mit Twin-Stick-Action und charakterbezogenen Geschichten kombiniert werden. Der Indie-Umfang hält den Fokus auf mechanischer Tiefe statt auf umfangreichem Inhalt. Die Verfügbarkeit auf dem PC ist unkompliziert für alle, die an dieser Art prozeduraler Action interessiert sind.