Legacy of Sin: Ill-Boding verbindet auf dem PC Strategie- und RPG-Elemente mit Städtebau und Tower Defense. In einer von einer magischen Katastrophe heimgesuchten Welt im Renaissance-Stil übernehmen Spieler die Leitung einer menschlichen Siedlung und wehren in Echtzeit orkische Angreifer ab.
Gameplay
Das Spiel wechselt zwischen rundenbasiertem Management der Festung und Ländereien sowie taktischen Echtzeitkämpfen. Als Aldrick, einem ehemaligen Söldner, der zum Anführer aufgestiegen ist, bauen Spieler zerstörte Gebäude wieder auf, stellen Landwirtschaft und Produktion her und formen aus Überlebenden eine schlagkräftige Truppe. Ressourcen müssen auf Nahrung, Ausrüstung und militärische Organisation verteilt werden, um den letzten menschlichen Stützpunkt zu erhalten.
Einheiten sammeln Erfahrung in erfolgreichen Gefechten und schalten dadurch Verbesserungen und spezielle Fähigkeiten frei. Forschung und Ausrüstungsentscheidungen eröffnen unterschiedliche Entwicklungspfade, bei denen Spieler zwischen Ausbau und Verteidigung abwägen müssen. Begrenzte Vorräte zwingen dazu, zwischen großen Infanterieverbänden, die gegen starke Gegner ins Wanken geraten können, und kleineren Eliteeinheiten zu entscheiden, die mehr Wirkung erzielen, aber Lücken in der Deckung hinterlassen.
Die handgezeichneten Grafiken orientieren sich an Cartoon-Ästhetik der 1990er-Jahre und verbinden sie mit recherchierten Details zu Waffen, Kleidung und Kampftechniken der Epoche. Die Welt zeigt das Überleben nach einer magischen Katastrophe, in der Orks und andere Kreaturen ehemalige europäische Gebiete überrannt haben.
Spielmodi
Das Spiel konzentriert sich auf ein Einzelspieler-Erlebnis, das Verwaltungsphasen mit defensiven Routenkämpfen verbindet. Separate Mehrspieler- oder Wettbewerbsmodi sind derzeit nicht bekannt. Der Fortschritt erfolgt über aufeinanderfolgende Szenarien, in denen die Siedlung ausgebaut und Angreiferwellen abgewehrt werden. Erfolg bemisst sich daran, Bevölkerung und Gebietskontrolle zu halten.
Setting und Handlung
Die Geschichte begleitet die Überreste der Menschheit unter Aldrick nach einer großen Zerstörung. Im Mittelpunkt stehen Führungsentscheidungen, die darüber entscheiden, ob die Siedlung zu neuer Stärke heranwächst oder unter dem Druck zusammenbricht. Umgebungsdetails zeigen den Kontrast zwischen verfallener Renaissance-Architektur und herandrängenden monströsen Bedrohungen.
Lohnt sich das Spiel?
Die Steam-Bewertungen liegen bei 69 Prozent positiv aus 23 Rezensionen. Die hybride Struktur spricht Spieler an, die Städteentwicklung und taktische Bedrohungen in einem Fantasy-Überlebensszenario miteinander verbinden möchten. Wer eher reines Action-Gameplay oder umfangreiche Mehrspieler-Optionen sucht, wird das Konzept eher eingeschränkt finden. Das Spiel ist seit dem 12. Mai 2025 als kostenpflichtiger Titel erhältlich; kostenlose Modi oder Testversionen sind nicht angegeben. Interessierte können es anhand der derzeit noch kleinen Bewertungsstichprobe einschätzen.