Lifeless ist ein actionlastiges Indie-Spiel, das in der postapokalyptischen Welt von Stillwater Bay spielt. Spieler erkunden eine große offene Welt voller Zombies und sichern ihr Überleben durch Plündern und Ressourcenmanagement. Das Spiel verbindet Einzelspieler-Exploration mit Online-Koop-Elementen und ermöglicht es, Basen zu bauen, Gegenstände herzustellen und Missionen allein oder im Team zu erfüllen. Ursprünglich 2016 veröffentlicht, ist es inzwischen kostenlos spielbar und befindet sich weiterhin im Early Access mit Schwerpunkt auf Plündern, Kampf und Charakterentwicklung.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Überleben in einer von Zombies heimgesuchten Umgebung. Spieler durchsuchen Stillwater Bay nach Waffen, Ausrüstung, Wasser und Nahrung. Das Ressourcenmanagement ist entscheidend, da gesammelte Materialien für den Basenbau und das Crafting-System benötigt werden, um langfristig zu überleben. Begegnungen mit Zombies erfordern eine Kombination aus direktem Kampf und taktischer Positionierung, um nicht überwältigt zu werden.
Charakterfortschritt entsteht durch das Abschließen von Missionen und das Sammeln von Erfahrung. Spieler steigen im Level auf, schalten neue Ausrüstung frei und verteilen Stat-Punkte, um Attribute wie Stärke, Beweglichkeit oder Ausdauer anzupassen. Dieses System lädt dazu ein, immer wieder zu spielen und den Charakter an den eigenen Spielstil anzupassen. Die Handlung entwickelt sich durch Interaktionen mit NPCs, die Missionen vergeben und auf Ziele in der offenen Welt hinweisen.
Der Basenbau dient als zentrale Anlaufstelle für Organisation und Verteidigung. Spieler errichten Gebäude, um Ressourcen effizient zu lagern und sich vor Bedrohungen zu schützen. Der Kreislauf aus Plündern, Rückkehr zur Basis, Verbesserungen craften und erneuter Erkundung bestimmt den Rhythmus jeder Session.
Spielmodi
Das Spiel unterstützt Einzelspieler-Kampagnen, bei denen alle Aspekte des Überlebens, der Missionen und des Basenmanagements allein bewältigt werden. Online-Koop erlaubt mehreren Spielern, derselben Welt beizutreten, Ressourcen zu teilen, größere Missionen gemeinsam anzugehen und Basen gemeinsam auszubauen. Cross-Plattform-Multiplayer ermöglicht dies auch über verschiedene Geräte hinweg.
Missionen sind strukturierte Aufgaben, die die Geschichte vorantreiben und Erfahrungspunkte bringen. Sie reichen von Versorgungsläufen bis zum Räumen zombieverseuchter Gebiete und erfordern oft ein Gleichgewicht zwischen akuten Bedrohungen und langfristigen Ressourcenbedürfnissen. Über diese Kernmodi hinaus gibt es derzeit keine weiteren spezialisierten Spielmodi.
Fortschritt und Systeme
Die Verteilung von Stat-Punkten ermöglicht es, den Charakter im Laufe der Zeit zu formen. Punkte, die beim Levelaufstieg erhalten werden, können genutzt werden, um unterschiedliche Spielstile zu unterstützen - etwa eine stärkere Ausrichtung auf Traglast für Plünderrunden oder verbesserte Kampfeffektivität. Ausrüstungs-Upgrades aus Missionen erweitern die Fähigkeiten zusätzlich und sorgen für ein kontinuierliches Fortschrittsgefühl.
Die offene Welt lädt zur gründlichen Erkundung ein. Verschiedene Orte bieten unterschiedliche Mengen an Ressourcen und Zombie-Aktivität, was sorgfältige Planung belohnt. Das Crafting-System verarbeitet gesammelte Materialien direkt zu nutzbaren Werkzeugen, Waffen und Basenkomponenten.
Lohnt es sich?
Die Bewertungen auf der Plattform fallen überwiegend negativ aus: 37 Prozent positive Bewertungen bei über 550 Abstimmungen. Das Spiel befindet sich weiterhin im Early Access, wobei das letzte Entwickler-Update mehr als 14 Monate zurückliegt und somit kaum neue Inhalte hinzukommen. Spieler, die Koop-Survival mit Basenbau und Zombie-Kampf mögen, können die grundlegenden Systeme für kürzere Sessions als ansprechend empfinden.
Da das Spiel kostenlos ist, entfällt jede finanzielle Hürde, um Loot- und Missionsmechaniken auszuprobieren. Wer jedoch auf ein poliertes, regelmäßig aktualisiertes Erlebnis Wert legt, könnte eher zu Titeln mit stärkerer laufender Unterstützung greifen. Die Kombination aus Einzelspieler-Flexibilität und Koop-Teamwork spricht vor allem Spieler an, die mit Indie-Projekten im Wandel seit der ursprünglichen Veröffentlichung 2016 vertraut sind.