MOTHERGUNSHIP ist ein First-Person-Shooter, der schnelle Bullet-Hell-Action mit umfangreicher Waffenkreation auf dem PC verbindet. Spieler übernehmen die Rolle von Widerstandskämpfern, die gegen eine robotische Alien-Armada kämpfen, die die Erde erobert hat. Ziel ist es, übergroße Waffen zu konstruieren, um durch gegnerische Schiffe vorzudringen und das zentrale Ziel zu erreichen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht ein rasantes Kampfgeschehen, bei dem Beweglichkeit und Positionierung ebenso wichtig sind wie Feuerkraft. Gegner überschwemmen den Bildschirm mit Projektile, sodass ständiges Ausweichen und gezieltes Zurückschießen mit selbst gebauten Waffen gefragt sind. Jede Begegnung kombiniert Maschinenhorden, Umweltgefahren und große Bosse, die auch inmitten des Chaos anhaltende Aufmerksamkeit erfordern.
Die zweite Säule des Spiels ist der Waffenzusammenbau. Teile lassen sich in unterschiedlichen Konfigurationen verbinden - von mehrläufigen Raketenwerfern bis hin zu elektrifizierten Schrotflinten. Ungewöhnliche Aufsätze verändern Gewicht, Rückstoß und Flugverhalten der Projektile und laden so zu Experimenten über mehrere Durchläufe hinweg ein.
Der Fortschritt ergibt sich aus dem Durchqueren aufeinanderfolgender Schiffe der Alien-Flotte. Zufällig generierte Layouts sorgen dafür, dass jeder Versuch anders verläuft. Neue Fallen und Gegnergruppierungen erscheinen bei wiederholten Besuchen, sodass sich die Aufmerksamkeit auf die Anpassung der Ausrüstung während des Spiels richtet.
Spielmodi
Einzelspieler-Durchläufe bilden den Hauptweg zum Mothergunship. Diese Sitzungen konzentrieren sich auf die alleinige Navigation durch die Schiffsinnenräume, bei der Ressourcen und Waffenleistung unter Druck gemanagt werden müssen.
Der Koop-Modus ermöglicht es zwei Spielern, gemeinsam dieselben Ziele zu verfolgen. Der gemeinsame Fortschritt durch die Flotte erfordert Abstimmung bei der Zielpriorisierung und Positionierung, wobei jeder Teilnehmer sein eigenes Arsenal behält.
Waffenkreation
Das modulare Crafting-System überzeugt durch seine Flexibilität. Komponenten lassen sich in verschiedenen Ausrichtungen verbinden, und visuelle Ergänzungen wie Tanks oder zusätzliche Läufe beeinflussen sowohl das Aussehen als auch die Handhabung. Das System belohnt Spieler, die unterschiedliche Konfigurationen gegen bestimmte Gegnertypen oder Bossmuster testen.
Größere Konstruktionen erhöhen zwar den Schaden, schränken aber die Beweglichkeit ein. Schwerere Builds liefern mehr Feuerkraft, erfordern aber auch Kompromisse bei der Manövrierfähigkeit in dichten Kugelhageln.
Lohnt sich das Spiel?
Auf Steam erhält das Spiel überwiegend positive Bewertungen von 1.084 Nutzern bei einer Zustimmungsrate von 77 Prozent. Metacritic vergibt 72 Punkte aus Kritikerbewertungen. Diese Werte spiegeln die Wertschätzung für die Kombination aus Shooter- und Crafting-Elementen bei Spielern wider, die anspruchsvolle und wiederholbare Action schätzen.
Das Spiel richtet sich an Fans eines fokussierten FPS-Erlebnisses mit starkem Schwerpunkt auf Waffenerprobung und präzisem Ausweichen. Eine Demo steht zur Verfügung, um die Kernmechaniken vor dem Kauf auszuprobieren. Ein umfangreiches Update hat eine vollständige Story-Kampagne sowie Anpassungen und Fehlerbehebungen hinzugefügt und damit den Inhalt für neue und zurückkehrende Spieler erweitert.
Wer methodischen Waffenzusammenbau mit dichten Gegnerwellen verbinden möchte, findet durchgehend Abwechslung in der Kampagnestruktur und im Koop-Modus. Das 2018 erschienene Spiel erhält weiterhin gelegentliche Updates, die seinen Kernreiz erhalten.