Nira ist ein Survival-Action-RPG in Vogelperspektive, das sich über prozedural erzeugte Inseln erstreckt. Spieler sammeln Ressourcen, fertigen Ausrüstung, errichten Bauten und wehren Bedrohungen ab, während sie Quests eines begleitenden Totems verfolgen. Das Spiel kombiniert Erkundung, Handwerksrunden und leichte Kämpfe in einem kompakten Indie-Paket für den PC.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Sammeln von Ressourcen und die Vorbereitung aufs Überleben. Spieler ernten Materialien, um Werkzeuge, Waffen und Rüstungen herzustellen, und steigern Fertigkeiten, die neue Rezepte und Ausrüstung freischalten. Nachts nimmt die Feindaktivität zu, sodass man sich mit befestigten Basen oder verbesserter Ausrüstung gegen Gruppen von Goblins und Ogern wappnen muss.
Landwirtschaft ist ein fester Bestandteil des Fortschritts. Pflanzen werden angebaut und liefern Nahrung, während die Jagd weitere Zutaten für heilende Mahlzeiten ergibt. Fortbewegungsmöglichkeiten erweitern sich durch Fahrzeugbau und das Zähmen von Tieren, mit denen man Wesen wie Alpakas über die Inseln reiten kann.
Ein zentrales Element ist das geheimnisvolle Totem, das Quests vergibt. Indem man ihm Gegenstände opfert, erhält man Erfahrung, und durch Aufwertungen werden anspruchsvollere Aufgaben freigeschaltet, die weiteren Fortschritt belohnen. Über die Welt verteilte Dungeons fungieren als Portale zu separaten Arenen mit wellenbasierten Gegnerwellen.
Spielmodi
Nira bietet Einzelspieler-Kampagnen, in denen man alle Aspekte von Überleben und Questing allein bewältigt. Lokaler Koop erlaubt zwei Spielern, denselben Bildschirm zu nutzen und gemeinsam zu bauen, zu kämpfen und zu erkunden.
Weitere Online-Multiplayer- oder Wettbewerbsmodi gibt es nicht. Der Fokus liegt auf kooperativem Survival in den generierten Welten, ohne separate Wettbewerbs- oder Handlungsstränge.
Erkundung und Fortschritt
Durch die prozedurale Generierung unterscheiden sich die Inseln in Aufbau und Ressourcen, was Wiederholungsspiele lohnenswert macht. Charakterverbesserungen steigern Kampfstärke und Handwerkseffizienz, während steigende Totem-Freundschaft neue Quests und Belohnungen freischaltet.
Base-Building erfüllt sowohl praktische als auch defensive Zwecke. Bauten schützen vor nächtlichen Bedrohungen und bieten Platz für Landwirtschaft und Lagerung. Fahrzeuge und Tiere verkürzen die Wege zwischen Inseln und Rohstoffvorkommen.
Lohnt sich das Spiel?
Nira richtet sich an Spieler, die unkomplizierte Indie-Survival-Erfahrungen mit Pixel-Art-Grafik und einer Mischung aus Handwerk, leichten Kämpfen und Quests suchen. Die lokale Koop-Option macht das Spiel auch für gemeinsame Sessions ohne Internetverbindung zugänglich.
Wer tiefgehende Story-Kampagnen oder umfangreichen Multiplayer sucht, könnte den Umfang als begrenzt empfinden. Das Spiel bietet einen geschlossenen Kreislauf aus Sammeln, Bauen und Totem-Quests, der stetigen Fortschritt durch Inseln und Dungeons belohnt.